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Chaos bei den Verhandlungen mit den M23. Die Top-Themen des Tages


Dec 14th, 2012 2:06 PM UTC
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Die Top-Themen des Tages

  1. Chaos bei den Verhandlungen mit den M23
  2. 50 Jahre Welthungerhilfe
  3. Eine neue Hauptstadt für Simbabwe?

1. Chaos bei den Verhandlungen mit den M23

N-TV und die WAZ berichteten heute über die schwierigen Verhandlungen der kongolesischen Regierung mit der Rebellenarmee M23. Die Armee hatte die von ihr besetzte Stadt Goma kürzlich verlassen unter der Bedingung, dass Friedensverhandlungen mit der Regierung geführt würden. Diese fänden jetzt in Ugandas Hauptstadt Kampala statt, wurden jedoch schon am zweiten Tag von den Rebellen wieder boykottiert, da die Regierung nicht den richtigen Rahmen für echte Verhandlungen schaffe. Die Rebellen wollten zudem den Rücktritt der Regierung und eine Übergangsregierung fordern, welche dann Neuwahlen organisieren solle. Der Präsident der M23 habe dazu der Nachrichtenagentur AP eine Liste mit Forderungen vorgelegt.

 

2. 50 Jahre Welthungerhilfe

Anlässlich des 50-jährigen Bestehens der Welthungerhilfe brachte die Frankfurter Rundschau einen doppelten Artikel heraus zu den Ergebnissen und der Zukunft der Arbeit der Welthungerhilfe. Zum einen wird die Entstehung der Welthungerhilfe im damaligen Kontext des Ost-West Konflikts und der Kolonialisierung beleuchtet, zum anderen kommen Kritiker zu Wort, die die Ergebnisse der jahrelangen Zahlungen als „bescheiden“ bezeichneten. Sie hätten jedoch selbst auch keine Besserungsvorschläge. Der zweite Teil des Artikels ist ein Interview mit der Präsidentin der Welthungerhilfe, Bärbel Dieckmann. Dieckmann erklärte unter anderem, dass einer der Hauptgründe für die unfaire Nahrungsverteilung auf der Welt der Rückgang von Investitionen in die Landwirtschaft sei. Drei von vier Hungernden lebte auf dem Land. Zudem sei es besonders wichtig, die Zivilgesellschaft zu stärken und sie wehrhaft zu machen.

 

3. Eine neue Hauptstadt für Simbabwe?

Die Tagesschau berichtete heute, dass Simbabwes Präsident Mugabe Pläne schmiede, eine komplett neue Hauptstadt samt Präsidentenpalast, Ministerialvillen, Luxus-Einkaufsmeile und angeschlossenem Parlament zu bauen. Ursprünglich sollte nur ein neues Parlamentsgebäude erschaffen werden, jetzt wolle Mugabe in Mount Hampden, in seinem Heimatbezirk Zvimba, eine ganze Stadt bauen. Die Bevölkerung wundere sich, wo das Geld dafür her käme, da die meisten Menschen in Simbabwe sehr arm seien. Es gäbe Vermutungen über Diamantfelder, deren Erträge in dunklen Kanälen verschwänden. Parallel hierzu demonstrierten laut jesus.ch tausende Christen in Simbabwe auf den Straßen gegen die Korruption im Land im Rahmen der Kampagne Exposed 2013.

TAGS: Afrika, Deutschland, DR Kongo, Entwicklungszusammenarbeit, Ernährung, Interviews, Regierungsführung, Simbabwe, Was wir lesen, Welthungerhilfe

 

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