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Laut Studie sind Spekulationen nicht schuld an Agrarpreisen. Die Top-Themen des Tages


Dec 10th, 2012 5:06 PM UTC
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Die Top-Themen des Tages

  1. Laut Studie sind Spekulationen nicht schuld an Agrarpreisen
  2. Mugabe enteignet weiße Firmenbesitzer
  3. Wedekind gründet Online-Plattform

1. Laut Studie sind Spekulationen nicht schuld an Agrarpreisen

Die Frankfurter Allgemeine Zeitung berichtete heute von einer neuen Studie der Universität Halle, der zufolge Spekulationen auf steigende Nahrungsmittelpreise nicht zu höheren Lebensmittelpreisen führten. Die drei Autoren hätten die Ergebnisse von insgesamt 35 verschiedenen Studien zusammengeführt und diesen zufolge gäbe es für einen Zusammenhang nur „wenige und zudem schwache Befunde“. Dies bedeutete, dass ein Verbot oder eine Eingrenzung der Spekulation wahrscheinlich nicht dazu beitragen würden, die Preise zu senken. Organisationen wie Oxfam, Welthungerhilfe und Foodwatch hätten vor kurzem noch Finanzminister Schäuble (CDU) dazu aufgefordert, sich für eine Regulierung der Spekulationen einzusetzen.

 

2. Mugabe enteignet weiße Firmenbesitzer

Die Welt, RP online und viele weitere Medien berichteten heute von der Ankündigung von Simbabwes Präsident Robert Mugabe, zukünftig alle Firmen in den Besitz von Schwarzen zu bringen. Wer sich dem nicht anpasse, könne gehen. Bisher gelte das Indigenisierungs-Gesetz, welches vorschriebe, dass mindestens 51 Prozent der Anteile jeder Firma in Simbabwe an Schwarze verkauft werden müssten. Gegen dieses gäbe es bereits heftige Proteste von Seiten der ausländischen Firmen und der Bundesregierung. Jetzt sollten es 100 Prozent sein, kündigte Mugabe auf einem Parteitag an. Zudem wolle er die Wahlen 2013 ohne ein Verfassungsreferendum halten. Die Präsidentschaftswahl von 2008 war damals von Gewalt überschattet.

 

3. Wedekind gründet Online-Plattform

Die Bild-Zeitung schrieb am Wochenende über das neue Projekt von Beate Wedekind, ehemalige Chefredakteurin von der „Bunten“ und „Elle“. Es handle sich dabei um die Einrichtung einer Online-Plattform, die junge afrikanische Unternehmer mit deutschen verlinken solle. Die Plattform „The New//Africa“ solle im Januar online gehen, und zeigen, dass Afrika nicht nur aus Armut und Safaris bestehe, sondern auch eine wachsende Wirtschaftskraft sei. Das Projekt finde in Kooperation mit dem „hub:raum accelerator program“ der Deutschen Telekom statt.

 

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TAGS: Afrika, Deutschland, Handel, Landwirtschaft, Oxfam, Regierungsführung, Simbabwe, Was wir lesen, Welthungerhilfe

 

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