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Dialog zwischen Rebellen und Regierung in Mali. Die Top-Themen des Tages


Dec 5th, 2012 6:18 PM UTC
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Die Top-Themen des Tages

  1. Dialog zwischen Rebellen und Regierung in Mali
  2. Klimagipfel bisher erfolglos
  3. USA und Nato drohen syrischer Regierung

1. Dialog zwischen Rebellen und Regierung in Mali

Die Neue Züricher Zeitung, derStandard.at und andere Medien berichteten heute von den Ergebnissen der Gespräche zwischen der Regierung in Mali und zwei Rebellengruppen. Es hieße, dass Feinseligkeiten beendet werden sollten und man in einen Dialog treten wolle zwischen Regierung, Islamisten und Tuareg-Rebellen. Dennoch seien sowohl der Vorsitzende von Ecowas als auch der Staatschef der Elfenbeinküste der Meinung, dass eine Militärintervention im Norden Malis unumgänglich sei. Der UN-Sicherheitsrat solle noch im Dezember über ein Mandat für den Einsatz entscheiden.

 

2. Klimagipfel bisher erfolglos

Die Welt, das Hamburger Abendblatt und weitere Zeitungen schrieben heute, dass die UN-Klimakonferenz in Doha jetzt in die heiße Phase ginge. Die Verhandlungen würden nur noch zwei Tage lang weiter gehen, und bisher wurden kaum Fortschritte gemacht. Eigentlich solle bei diesen Treffen das Kyoto-Protokoll bis 2020 verlängert werden und von der EU werde erwartet, ihr Reduktionsziel für klimarelevante Emissionen von 20 auf 30 Prozent zu erhöhen. Beides ist jedoch bisher nicht geschehen. Auch über die Finanzierung von Klimaschutz für Schwellen- und Entwicklungsländer solle beraten werden. Bundesumweltminister Altmaier kommentierte, dass es an politischem Willen und öffentlicher Unterstützung fehle. Einige Industrieländer wie die USA, Kanada und Neuseeland weigerten sich sogar, ihre Emissionsminderungen messen und prüfen zu lassen. Aus diesem Grund forderte auch die Organisation Greenpeace Angela Merkel persönlich dazu auf, das Scheitern des Klimagipfels zu verhindern.

 

3. USA und Nato drohen syrischer Regierung

Die Süddeutsche, der Tagesspiegel und andere Medien berichteten heute von der Reaktion der Weltgemeinschaft auf den immer blutiger werdenden Krieg in Syrien. Nachdem dieser sich in den letzten Wochen immer mehr zuspitze und jetzt der Kampf um die Hauptstadt Damaskus begonnen habe, drohten die NATO und die USA der syrischen Regierung mit schwerwiegenden Konsequenzen, falls diese chemische Waffen einsetzen werde. Der Einsatz von Chemiewaffen gegen die eigene Bevölkerung sei absolut inakzeptabel. Zuvor waren schon zur Sicherheit der Türkei an der türkischen Grenze Raketenabwehrsysteme installiert worden, jedoch hatte sich die Weltgemeinschaft abgesehen von diesen Schutzmaßnahmen aus dem Konflikt herausgehalten.

TAGS: Afrika, Angela Merkel, ECOWAS, EU, Klimavereinbarung, Klimawandel, Mali, Millennium-Entwicklungsziele (MDGs), Regierungsführung, USA, Was wir lesen

 

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