Mach mit

Der Anfang vom Ende von Aids. Die Top-Themen des Tages


Dec 3rd, 2012 6:29 PM UTC
By

Die Top-Themen des Tages

  1. Der Anfang vom Ende von Aids
  2. Rebellen ziehen aus Goma ab
  3. Schokoladenproduktion in Gefahr

1. Der Anfang vom Ende von Aids

Die Frankfurter Allgemeine Zeitung berichtete heute von dem möglichen Anfang von Ende von Aids. Nachdem Hillary Clinton im vergangen Juli auf der Welt-Aids-Konferenz als Erste von einer HIV/Aids-freien Generation gesprochen habe, stelle sich jetzt die Frage, inwiefern dieses Ziel erreichbar sei. ONE definiere den Anfang vom Ende von Aids als den Zeitpunkt, zu dem die Zahl der jährlichen HIV-Neuinfektionen niedriger sei als die Zahl der Menschen, die neu in Behandlungsprogramme aufgenommen würden. Auch der Tagesspiegel beantwortete am Wochenende in einen längeren Artikel alle wichtigen Fragen zum Thema Aids. Momentan lägen die USA mit 4,53 Milliarden Dollar Aids-Ausgaben ganz vorne im Kampf gegen HIV/Aids, gefolgt mit einigem Abstand von Großbritannien und Frankreich. Deutschland läge mit Ausgaben von 312 Millionen im Kampf gegen Aids noch weit zurück.

 

2. Rebellen ziehen aus Goma ab

Die Frankfurter Rundschau, die Süddeutsche und andere Zeitungen schrieben am Wochenende über den Rückzug der Rebellen aus Goma. Nach etwa 12 Tagen Besetzung durch die von Tutsis geführte Rebellenarmee M23, hätte sich diese jetzt aus Goma zurückgezogen. Zuvor plünderten die Rebellen jedoch noch die auf dem Weg liegenden Häuser und Geschäfte. Zudem seien auch drei Lastwagen mitgenommen worden, die der kongolesischen Regierung von der Europäischen Union geschenkt worden seien. Die Kontrolle in Goma läge jetzt bei der kongolesischen Polizei und einer regionalen Schutztruppe. Der Abzug sei von den Anliegerstaaten der Afrikanischen Großen Seen unter der Führung Ugandas vermittelt worden.

 

3. Schokoladenproduktion in Gefahr

Die Bild, infranken.de und weitere Medien berichteten heute, dass die Kakao-Produktion in der Zukunft gefährdet sei. Kakao-Bauern seien nicht mehr bereit dazu, unter menschenunwürdigen Bedingungen zu arbeiten und für ihre Arbeit nicht angemessen entlohnt zu werden. Die Hauptliefertanten für Kakao weltweit -Bauern an der Elfenbeinküste und in Ghana – seien durchschnittlich über 50 Jahre alt und es gäbe keine nächste Generation, die das Geschäft fortführen könne. Die Jugend zöge oft weg oder baue andere, gewinnbringendere, Pflanzen an. Der Kakaopreis sei oft so niedrig, dass die Bauern ihre Produktionskosten nicht mehr decken könnten. Daher seien die meisten Pflanzen sehr alt, und es gäbe kein Geld für neue. Fair gehandelte Schokolade sorge dafür, dass Kakaobauern einen gerechten Preis für Ihre Ware erhielten und somit ihren Lebensunterhalt bestreiten könnten. Jedoch entspräche der Marktanteil fairer Schokolade in Deutschland weniger als einem Prozent.

TAGS: Afrika, Deutschland, Elfenbeinküste, Ghana, Handel, HIV/Aids, Landwirtschaft, Regierungsführung, Was wir lesen

 

Leave a Comment

 

Name (required)

 

Email (will not be published) (required)

 

 

Der ONE Blog

Im ONE Blog berichten wir über Hintergründe und Neuigkeiten rund um die Armutsbekämpfung weltweit. Die Beiträge stammen von den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern von ONE, aber auch von Unterstützerinnen und Unterstützern, Netzwerkpartnern, Freunden der Organisation und Entwicklungsexperten.

Der Inhalt der Beiträge und Kommentare spiegelt die Meinung der Autoren wider und entspricht nicht immer den Ansichten von ONE.