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Rebellen ziehen sich möglicherweise aus Goma zurück. Die Top-Themen des Tages


Nov 29th, 2012 3:36 PM UTC
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Die Top-Themen des Tages

  1. Rebellen ziehen sich möglicherweise aus Goma zurück
  2. Anschlagsserie in Syrien
  3. Falsche Nachhaltigkeitsberichte deutscher Großunternehmen

1. Rebellen ziehen sich möglicherweise aus Goma zurück

Die Süddeutsche und Focus online berichteten heute von der vorherrschenden Verwirrung über den Rückzug der Rebellengruppe M23 aus Goma. Nachdem diese nach einer fünftägigen Offensive die Stadt eingenommen hatte, sei es momentan unklar, ob die Rebellen sich bald wieder aus der Stadt zurückziehen. Verschiedene Anführer der M23 machten dazu unterschiedliche Aussagen. Das Handelsblatt schrieb, dass US-Außenministerin Hillary Clinton alle Staaten dazu aufforderte, die Rebellen nicht zu unterstützen. Aufgrund der vergangenen Kämpfe und der Angst vor weiteren, seien mittlerweile 285.000 Menschen auf der Flucht, was zu einer verheerenden humanitären Situation führe.

2. Anschlagsserie in Syrien

Die Süddeutsche, Focus online und viele weitere Medien berichteten heute über die jüngste Anschlagserie in Damaskus, Syrien. Am Mittwochmorgen seien vier Sprengstoffsätze explodiert, zwei davon in Autos. Durch die Explosion seien mehr als 50 Menschen ums Leben gekommen, vor allem Frauen und Kinder, und Dutzende seien verletzt worden. Bisher habe sich noch niemand zu den Anschlägen bekannt, sie trügen jedoch die Handschrift der islamistischen Terrorgruppen. In dem Stadtviertel, in dem die Bomben explodierten, lebten hauptsächlich Drusen und Christen, welche versuchten, sich aus den aktuellen Konflikten herauszuhalten. Zudem schossen die syrischen Rebellen am Mittwoch einen Jagdbomber der syrischen Luftwaffe ab, die genauen Umstände würden noch geklärt.

 

3. Falsche Nachhaltigkeitsberichte deutscher Großunternehmen

Die Süddeutsche, Focus online und weitere Medien schrieben heute über die neuste Untersuchung der Organisation Transparency International. Dabei stellte diese fest, dass die freiwilligen Nachhaltigkeitsberichte unter dem Standard der Global Reporting Initiative (GRI) oftmals wenige oder falsche Angaben enthielten zum Kampf gegen Korruption und ihrer Lobbyarbeit für eine saubere Umwelt. Insgesamt habe die Organisation 21 Berichte unter die Lupe genommen, unter anderem von Siemens und BMW. Beide Firmen hätten besonders schlecht abgeschnitten.

TAGS: DR Kongo, Transparency International, Was wir lesen

 

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