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Bono zu Besuch beim Bundespräsidenten. Die Top-Themen des Tages


Oct 9th, 2012 3:07 PM UTC
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Die Top-Themen des Tages:

  1. Bono zu Besuch beim Bundespräsidenten
  2. Schon sieben Länder für Finanztransaktionssteuer
  3. Mehr Wohlstand in Afrika

1. Bono zu Besuch beim Bundespräsidenten

Gestern empfingen Bundespräsident Joachim Gauck und Lebensgefährtin Daniela Schadt die Jugendbotschafterinnen und Jugendbotschafter von ONE sowie Bono, den Sänger der Rockband U2 und Mitbegründer von ONE. Die Bild, die BZ, der Stern und viele weitere berichteten heute von dem Treffen in dem Schloss Bellevue. Gemeinsam sprachen Bono und die Jugendbotschafter mit dem Bundespräsidenten über mögliche Programme zur Bekämpfung von Armut, Hungersnöten und Seuchen in den ärmsten Ländern der Welt.

 

2. Schon sieben Länder für Finanztransaktionssteuer

Die Welt, Börse-Express und andere berichteten heute, dass bereits sieben Länder die Einführung einer Finanztransaktionssteuer befürworteten. Eine EU-Sprecherin habe bestätigt, dass sich nun auch Griechenland dem Vorschlag zur Einführung der Steuer auf dem Wege einer verstärkten Zusammenarbeit angeschlossen habe. Zudem sei auch Italien für eine so genannte Tobin-Steuer auf Finanztransaktionen offen. Heute finde das Treffen aller Finanzminister in Luxemburg statt, bei dem der französische Finanzminister Moscovici auf eine Einigung von mindestens neun Ländern hoffe. Bis jetzt fehlte noch die Beteiligung von zwei weiteren Ländern, um eine verstärkte Zusammenarbeit zu ermöglichen.

 

3. Mehr Wohlstand in Afrika

Die Schwäbische Zeitung berichtete heute von dem wachsenden Wohlstand in Afrika. Seit Jahren weise Afrika beachtliche Wachstumszahlen auf: die Mittelschicht wachse und es gäbe neue Arbeitsplätze. Die Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD) spreche von einem „Erwachen des schlafenden Riesen“. Dieses Jahr solle infolge von Schätzungen die Volkswirtschaft um vier bis fünf Prozent steigen und zudem sei kein einziges Land in Afrika im „roten Bereich“, sagte Mthuli Ncube, Chefökonom der Afrikanischen Entwicklungsbank. Allerdings dürfe man auch die Risiken nicht unterschätzen. So vernachlässigten viele Länder aufgrund des Rohstoffhandels die anderen Wirtschaftszweige. Dies könne zu einem Problem werden, wenn die Rohstoffquellen eines Tages versiegten. Zudem gäbe es zu wenige Chancen für junge Menschen, weniger als 15 Prozent seien momentan in einem festen Anstellungsverhältnis. Bei der Entwicklung solle man sich vor allem auf den informellen Sektor konzentrieren, da es dort die größten Kapazitäten gäbe.

TAGS: Afrika, Afrikanische Entwicklungsbank (AfDB), Deutschland, Entwicklungszusammenarbeit, EU, Frankreich, Handel, OECD, Was wir lesen

 

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