Sep 21st, 2012 1:27 PM UTC
By ONE Deutschland
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Die Top-Themen des Tages:
1. Bundesminister werben um globalen Klimafond
Die Welt, die Süddeutsche Zeitung online und andere berichteten heute, dass die Bundesregierung den neuen Sitz des UN-Klimafonds gerne in Bonn sehen würde. Besonders Außenminister Westerwelle (FDP), Umweltminister Altmaier (CDU) und Entwicklungsminister Niebel (FDP) machten gestern Werbung für Bonn, und baten dabei auch um internationale Unterstützung. Der Grüne Klimafonds solle zukünftig Entwicklungs- und Schwellenländern dabei helfen, sich vor den Folgen des Klimawandels zu schützen. Zu diesem Zweck sollen ab 2020 jährlich 100 Milliarden Dollar von UN-Staaten bereitgestellt werden. Dies sei die bisher größte Umverteilungsaktion der UN in der Geschichte. Außer Deutschland bewerben sich noch fünf andere Länder um den Sitz dieses Fonds: Die Schweiz (Genf), Polen (Warschau), Mexiko (Mexiko City), Südkorea (Incheon) und Namibia (Windhoek).
2. Nur noch kurz die Welt retten
Unter diesem Motto finden zur Zeit in viele Städten und Dörfern in Deutschland, aber auch in vielen anderen Ländern, ein Experiment statt mit dem Namen „Transition“. Wie der Volksfreund schreibt, ist damit der Übergang zu einer nachhaltigeren Gesellschaft gemeint. Das Ziel sei es, zukünftig ohne fossile Brennstoffe wie Gas oder Öl auszukommen. Dabei wollen die Kommunen nicht länger warten, bis die Bundespolitiker konkrete Entscheidungen zu diesem Thema treffen. Stattdessen wollen die Bürger selbst in Formen von Initiativen im Kleinen schon anfangen, ihre Gesellschaft umweltfreundlicher zu machen. In Trier, zum Beispiel, wurde heute von dem gemeinnützigen Verein LA-21 ein Fahrrad Konvoi durch die Straßen der Stadt gestartet, um zu zeigen, dass der Straßenverkehr nicht nur aus Autos bestehen muss.
3. Wachstum des Luftmarktes in Afrika
Der Luftmarkt in Afrika beginnt zunehmend neue ausländische Investoren anzuziehen, berichtete gestern die Neue Züricher Zeitung. Besonders europäische Unternehmer entdeckten die Luftfahrt in Afrika mehr und mehr als potentiell lukrativen Markt. Die, regional teilweise sehr schlechte, Infrastruktur mache die Rahmenbedingungen sehr schwierig. Zudem sei es statistisch bewiesen, dass die Luftfahrt in Afrika sehr viel gefährlicher als in Europa oder in den USA sei. Allerdings führe eben diese schwache Infrastruktur oftmals auch dazu, dass das Fliegen die einzige Alternative sei. Die Straßen seien oft unwegsam. Zurzeit erwägen drei Unternehmen, neue Airlines in Afrika zu eröffnen: Air France, Brussels Airlines und Fast Jet.
TAGS: Afrika, CDU/CSU, Deutschland, Dirk Niebel, FDP, Guido Westerwelle, Klimavereinbarung, Klimawandel, Namibia, Was wir lesen
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