Apr 18th, 2013 5:27 PM UTC
By Alicia Blázquez
Vergangene Woche starteten wir in Berlin unsere Kampagne zur Bundestagswahl unter dem Motto „Ich schaue hin!“ Im Anschluss an den Kampagnenstart trafen ONE-Mitbegründer Bono, ONE Afrikadirektorin Dr. Sipho Moyo und die ONE Jugendbotschafter Bundeskanzlerin Angela Merkel zu einem persönlichen Gespräch und tauschten sich über die wichtige Rolle Deutschlands im Kampf gegen extreme Armut in Entwicklungsländern aus. Sie sprachen darüber, dass Deutschland diese Führungsrolle auch in schwierigen wirtschaftlichen Zeiten weiterhin übernehmen muss, und über die Notwendigkeit, mehr gegen Korruption und für Transparenz zu unternehmen.

Die ONE Jugendbotschafter, Sipho Moyo und Bono trafen in Berlin Bundeskanzlerin Angela Merkel.
Im Anschluss an das Treffen mit Angela Merkel sagte Bono:
„Sie ist wohl die beschäftigste Frau der Welt. Es ist sehr beeindruckend, dass sie sich Zeit für ein Treffen mit unseren Jugendbotschaftern genommen hat, um mit ihnen in ihrer sachlichen Art über die Erfolge im Kampf gegen extreme Armut zu sprechen. Die Kanzlerin ist immer wieder für die sehr deutsche Auffassung eingetreten, dass gegebene Versprechen zu halten sind. Anschließend machte sie sehr deutlich, dass sich Deutschlands Bemühungen für Entwicklungsfinanzierung wieder verstärken müssen. Und sie hat versprochen, gemeinsam mit anderen für mehr Transparenz einzutreten, damit die Bürger in Afrika besser nachvollziehen können, was ihre Regierungen mit ihrem Geld machen, um sie in die Pflicht nehmen zu können. Außerdem sprach sie sich für mehr Transparenz bei der Entwicklungszusammenarbeit aus, damit auch die deutschen Steuerzahler besser verfolgen können, wofür ihre Entwicklungsgelder eingesetzt werden.“
Auf Facebook könnt ihr euch die Bilder vom Kampagnenstart ansehen und hier könnt ihr die Petition unterzeichen und mit euren eigenen Augen hinsehen.
– Alicia Blázquez –
Mar 12th, 2013 4:42 PM UTC
By Alicia Blázquez
Möchtest du dich im Wahljahr 2013 aktiv gegen extreme Armut einsetzen? Willst du andere engagierte junge Menschen und bekannte Persönlichkeiten treffen? Bist du zwischen 18 und 35 Jahre alt? Dann bewirb dich jetzt als Botschafterin oder Botschafter für ONE!
Bereits in vergangenen Jahren setzen sich ONE-Unterstützer wie du als Jugendbotschafter aktiv gegen extreme Armut ein. Sie trafen Persönlichkeiten wie Bill und Melinda Gates, ONE-Mitbegründer Bono und den Bundespräsidenten. Sie sprachen mit Politikern, gaben Interviews, informierten an Schulen, in Sportvereinen und auf Festivals. Sie organisierten Konzerte, sammelten Unterschriften, machten Fotoaktionen, drehten Videos und und und. Und das Beste: Sie lernten andere engagierte junge Menschen kennen, die auch etwas verändern wollen.
Eine Erfahrung fürs Leben. Und dieses Jahr wird das Botschafter-Programm noch spannender, denn es ist Wahljahr! Wir möchten, dass die Kandidaten vor der Wahl klar sagen, was sie gegen Armut machen, falls sie gewählt werden. Wir wollen dafür sorgen, dass der Kampf gegen extreme Armut im Wahlkampf sichtbar ist. Hilfst du uns dabei?
Du kannst dich bis zum 24. März bewerben. Los geht’s vom 7. bis 9. April. Dann laden wir alle Jugendbotschafter nach Berlin ein. Es bleibt nicht viel Zeit, also bewirb dich am besten jetzt gleich. Ich freue mich auf deine Bewerbung und stehe dir bei Fragen gerne unter mitmachen@one.org zur Verfügung.
Und falls du nicht in diese Altersgruppe fällst, sag es bitte weiter. Du kennst doch bestimmt jemanden, für den das spannend sein könnte – Geschwister, Freunde, Neffen, Nichten, Studierende… Du weißt ja: Sharing means caring. Also, bitte Weitersagen!
- Alicia Blázquez -
TAGS: Alicia Blázquez, Botschafter, Deutschland, Favoriten, Mitmachen, ONE
Feb 14th, 2013 10:24 AM UTC
By Alicia Blázquez
Im Namen des gesamten ONE-Teams möchte ich mich am Valentinstag bei euch für eure Unterstützung bedanken.
Wahre Liebe zeigt sich nicht in schönen Blumen, in großen Worten oder verschnörkelten Pralinen - obwohl wir bei ONE grundsätzlich sehr für Blumen und Schokolade sind, vorausgesetzt sie sind aus fairem Handel.
Nein, wahre Liebe beweist sich durch Taten. Sie wird sichtbar, wenn jemand für einen anderen einsteht und sich für ihn oder sie einsetzt. Genau das macht ihr als ONE-Unterstützer – und dafür lieben wir euch!
Wen oder was liebt ihr? Was bereitet euch Herzklopfen? Fasst euch ein Herz und hinterlasst uns einen Kommentar!
– Alicia Blázquez –
TAGS: Alicia Blázquez, Favoriten, Mitmachen, ONE
Feb 13th, 2013 8:30 PM UTC
By ONE Deutschland
Danke an alle, die bei unserer Lifesaver-Kampagne mitgemacht haben. ONE-Unterstützer haben in den vergangenen Monaten zu Tausenden unsere Petition für einen starken EU-Entwicklungshaushalt unterzeichnet. Viele von euch haben Tweets an Merkels Sprecher Steffen Seibert geschickt – und eine Antwort erhalten! Und kurz vor dem allesentscheidenden Gipfel haben viele von euch Postkarten mit 3 Cent an die Bundeskanzlerin geschickt.
Das alles mit einer wichtigen Botschaft an die Staats- und Regierungschefs der EU: „Sorgen Sie für einen starken EU-Entwicklungshaushalt!“ Unsere gemeinsame Botschaft wurde gehört – dank eurer Stimmen.
Als die Staats- und Regierungschefs vergangenen Donnerstag in Brüssel für die abschließenden Haushaltsverhandlungen ankamen, drohten der Entwicklungsfinanzierung tiefe Einschnitte. Doch nicht zuletzt dank des unermüdlichen Einsatzes von ONE-Unterstützern wie dir wurde die europäische Entwicklungshilfe vor Kürzungen bewahrt. Der Entwicklungshaushalt bleibt damit in etwa gleich hoch, während der EU-Haushalt insgesamt gekürzt wurde – zum ersten Mal in der Geschichte der EU.
Die EU hat noch einen langen Weg vor sich, um ihre Versprechen an die Ärmsten der Armen einzulösen. Aber immerhin konnten wir gemeinsam einen verheerenden Rückschritt verhindern. Doch der Kampf ist noch nicht komplett ausgestanden. Denn jetzt muss auch noch das Europäische Parlament dem Haushaltsentwurf zustimmen. Wir machen also weiter Druck, damit sich das Europäische Parlament ebenfalls hinter den Haushaltsentwurf stellt.
Wir hoffen, du unterstützt uns dabei und wir informieren dich, wenn es wieder was zu tun gibt. Bis dahin nochmals herzlichen Dank für deinen Einsatz. Nur dank Menschen wie dir können wir mit unseren Kampagnen etwas bewirken.
– Adrian Lovett, Europadirektor, ONE.org –
Jan 30th, 2013 7:55 PM UTC
By Alicia Blázquez
Wir erhalten oft Nachrichten von ONE-Unterstützern, die mehr machen wollen als Petitionen zu unterzeichnen. Gehörst du auch zu dieser Gruppe? Oder hast du dir fürs neue Jahr vielleicht vorgenommen, dich für eine gute Sache aktiv einzusetzen?
Dann haben wir was für dich. Denn wir starten ein neues Programm: “Die ONE-Aktion des Monats”.
Bei der ONE-Aktion des Monats werden wir euch jeden Monat eine Aktion vorschlagen, die sich – in der Regel – auf eine aktuelle ONE-Kampagne bezieht, aber über das reine Unterschreiben einer Petition hinausgeht. Damit jeder einfach mitmachen kann, werden wir euch mit Anleitungen und Tipps versorgen.
Die Infos über die aktuelle Aktion des Monats findet ihr auf dem ONE-Blog und auf der ONE Facebook-Page.
Los geht es im Januar mit der Aktion “3 Cent für Angela Merkel”, von der ihr vielleicht schon erfahren habt. Die gehört zu unserer “Lifesaver”-Kampagne, mit der wir uns für einen starken europäischen Entwicklungshaushalt einsetzen. Um mitzumachen braucht ihr nur 3 Minuten, 3 Cent und eine Briefmarke. Alles weitere und Vorlagen zum Download findet ihr hier.
Ich würde mich freuen, wenn möglichst viele von euch bei unseren monatlichen Aktionen mitmachen – gerade, weil 2013 aufgrund der Bundestagswahl politisch ein besonders wichtiges Jahr sein wird. Und ihr wisst ja: “Es gibt nichts Gutes, außer man tut es.”
- Alicia Blázquez -
TAGS: Alicia Blázquez, Deutschland, Favoriten, Mitmachen
Oct 16th, 2012 2:43 PM UTC
By Alicia Blázquez
Heute ist Welternährungstag! Für alle Hobbyköche unter euch starten wir heute gemeinsam mit unseren Freunden vom World Food Programme eine tolle Aktion, bei der ihr zwanzig Exemplare dieses wunderbaren Kochbuchs „Köche für Afrika“ gewinnen könnt. Unter anderem haben Tim Mälzer und Alfons Schubeck schmackhafte Rezepte für das Kochbuch beigesteuert.
Was ihr dafür tun müsst? Ganz einfach: Postet euer Lieblingsrezept mit Süßkartoffeln auf die Pinnwand unserer deutschen Facebook-Seite. Als Text, mit Foto oder sogar als Video – alles ist erlaubt. Hier ein Video zur Inspiration.
Einzige Bedingung: In eurem Rezept sollten Süßkartoffeln drin sein.Warum? Weil die Süßkartoffel aufgrund ihrer Wahnsinnsnährwerte der Star unserer Kampagne gegen Mangelernährung ist. Mit der Kampagne wollen wir darauf aufmerksam machen, dass Kinder nur dann ihr volles Potential entwickeln können, wenn sie in jungen Jahren die richtigen Nährstoffe erhalten. Wir hoffen, ihr helft uns dabei. Also, kocht was Leckeres und Nahrhaftes und teilt eure Rezept mit uns.
Die Aktion dauert einen Monat, ihr habt bis zum 16. November Zeit, eure Rezepte zu posten. Die 20 Rezepte mit den meisten „Gefällt mirs“ gewinnen – es schadet also nicht, wenn ihr auch eure Freunde aktiviert. Die Gewinner werden nach Abschluss der Aktion auf unserer Facebook-Seite bekanntgegeben und von uns benachrichtigt.
Auf die Töpfe, fertig, los!
P.S. Kein Freund von Facebook? Kein Problem! Du kannst trotzdem mitmachen, indem du dein Rezept hier als Kommentar postest oder an mitmachen@one.org per E-Mail einschickst. Unter den Beiträgen, die nicht über Facebook eingehen, vergeben wir bis zu zehn weitere Kochbücher. In diesem Fall bestimmt eine Jury von ONE Deutschland und dem World Food Programme die Gewinner.
Oct 2nd, 2012 6:44 PM UTC
By Alicia Blázquez
Vor ein paar Wochen war ONE auf einer Reise in Honduras, bei der sich ONE-Mitarbeiter von Ort ein Bild davon machen konnten, welche zentrale Rolle Frauen und Mädchen im Kampf gegen extreme Armut spielen.
Mit dabei waren nicht nur Entwicklungsexpertinnen von ONE, sondern wir hatten auch prominente Unterstützung von America Ferrera, bekannt aus der US-Serie „Ugly Betty“, Claire Díaz-Ortiz, die bei Twitter für das spannende Themenfeld „Social Innovation“ verantwortlich ist, und Alexis Bledel, die in Deutschland als Rory von den „Gilmore Girls“ viele Fans gewonnen hat (mich eingeschlossen).
Außerdem war auch der Filmemacher Jesse Dylan mit ONE in Honduras. Er hat einen Film von der Reise gemacht, der nur 5 Minuten dauert und schön zeigt, wie wichtig es ist, Frauen und Mädchen zu unterstützen, um extreme Armut langfristig zu bekämpfen.
Schaut ihn euch an und teilt den Film mit den wichtigen Frauen in eurem Leben, und mit den Männern natürlich auch. Damit alle erfahren: Wer die extreme Armut langfristig besiegen will, muss Frauen und Mädchen stärken. Film ab!
- Alicia Blázquez –
Sep 13th, 2012 5:39 PM UTC
By Roxane Philson
Vorhin hat Colin Farrell eine E-Mail an hunderttausende ONE-Unterstützer geschickt und sie um eins gebeten: Staats- und Regierungschefs weltweit auf zufordern, die chronische Mangelernährung von 25 Millionen Kindern bis 2016 zu senken.
E-Mail nicht erhalten? Unterschreibe die Petition hier.
Auf unserer Petitionsseite haben die Unterzeichner das Maskottchen unserer Kampagne kennengelernt: die lustige, orangefarbene Süßkartoffel. So klein und bescheiden – und doch ein Superstar!
Jedes Jahr sterben weit über 3 Millionen Kinder an Mangelernährung. Du fragst dich jetzt, was die leckere Süßkartoffel damit zu tun hat? Nun, Süßkartoffeln enthalten eine geballte Ladung Nährstoffe, wie zum Beispiel Vitamin C, Vitamin A und Vitamin B6. Und diese Nährstoffe machen die „Superkräfte“ der Süßkartoffel aus. Sie sind wichtig, damit Kinder ihr volles Potenzial entfalten können und um irreversible Störungen in ihrer Entwicklung zu verhindern. Süßkartoffeln sind also supergesund.
Außerdem sind sie günstig im Anbau und sie wachsen auch unter schwierigen Bedingungen. Sie sind somit perfekt für Regionen geeignet, die von Dürre und Hungersnot bedroht sind.
Jedes Jahr werden über 7 Millionen Tonnen Süßkartoffeln angebaut und in großen Teilen Afrikas gegessen, doch dabei handelt es sich nicht um die Art Süßkartoffel mit den beschriebenen Nährstoffen. Diese Süßkartoffeln sind weiß und haben wenig Vitamin A. Doch vor einigen Jahren entwickelte ein ugandischer Züchter gemeinsam mit einer internationalen Forschungseinrichtung eine neue, orangefarbene Süßkartoffel, die voller Betacarotin ist. Daher kommt auch die orangene Farbe, und daraus wird später im Körper Vitamin A, welches Blindheit und Säuglingssterblichkeit vorbeugt.
Über 24.000 Haushalte in Uganda erhielten die Pflanze im Rahmen eines Pilotprojekts, um sie selbst anzubauen. Daraufhin aßen mehr Menschen Süßkartoffeln. Besonders beeindruckend: Die Aufnahme von Vitamin A bei Frauen und Kindern hat sich verdoppelt. Bei Kleinkindern zwischen 6 und 35 Monaten, die besonders schwach sind, stammten über 50 Prozent des aufgenommenen Vitamin A aus Süßkartoffeln.
Innovationen wie die orangefarbene Süßkartoffel können helfen, die Mangelernährung von Millionen Kindern zu beenden. Aber die Bauern in Entwicklungsländern brauchen Unterstützung, um diese und andere nährstoffreiche Pflanzen mehr Menschen zugänglich zu machen.
Genau deshalb fordern wir die Staats- und Regierungschefs auf, messbare und konkrete Zusagen zu machen, mit denen die chronische Mangelernährung von derzeit 25 Millionen Kindern bis 2016 reduziert werden kann. Also mach jetzt mit. Unterzeichne noch heute unsere Petition.
- Roxanne Philson –
Aug 31st, 2012 2:04 PM UTC
By ONE Deutschland
Die Top-Themen des Tages:
TAGS: Afrika, Angola, China, Ernährung, Favoriten, Jim Yong Kim, Kenia, Landwirtschaft, Regierungsführung, Rohstoffe, USA, Was wir lesen, Weltbank
Aug 15th, 2012 4:45 PM UTC
By Gast-Blogger
Heute posten wir in gekürzter Form einen Gastbeitrag von unserer ONE-Unterstützerin Emma Cobbold aus England. Sie überreichte am vergangenen Freitag dem britischen Premier Minister David Cameron, gemeinsam mit Aktivisten anderer Organisationen, unsere Petition für mehr Tempo im „Wettrennen gegen den Hunger“. Emmas vollständigen Bericht über ihr Treffen mit David Cameron könnt ihr auf unserem englischen Blog nachlesen, und auf Facebook haben wir für euch Beweisfotos der Petitionsübergabe zusammengestellt:
Aug 3rd, 2012 3:24 PM UTC
By Alicia Blázquez
In diesen Tagen blickt alle Welt nach London, doch das allerwichtigste Rennen findet fernab von Olympia statt: Das Wettrennen gegen den Hunger!
Wie wichtig nahrhaftes Essen ist, sehen wir jeden Tag bei den Olympischen Spielen: Ohne die richtige Nahrung könnten die Sportler nicht ihr volles Potential ausschöpfen. Kindern geht es nicht anders: Sie brauchen nahrhaftes, gesundes Essen, um sich zu entwickeln. Doch in armen Ländern sind viele Kinder chronisch unterernährt.
Darauf wollen wir mit unserem neuen Online-Spiel „Das Wettrennen gegen den Hunger“ aufmerksam machen. Bitte spiel das Spiel und teile es mit deinen Freunden. Du kannst dabei gegen deine Freunde und Staatschefs antreten – und so dazu beitragen, dass mehr Menschen von diesem wichtigen Thema erfahren und sich dafür einsetzen.
Weltweit verfolgen Millionen von Menschen die Olympischen Spiele. Wir möchten niemandem den Spaß verderben, sondern auf lustige Art und Weise an das wichtigste Rennen von allen erinnern: Das Wettrennen gegen den Hunger.
Immerhin: Während der Olympischen Spiele findet in London unter dem Vorsitz des britischen Premierministers David Cameron ein internationaler Gipfel zum Thema Ernährungssicherheit statt. Wir fordern David Cameron als Gastgeber auf, hierbei eine Führungsrolle zu übernehmen.
Wenn Kinder in Zukunft überall auf der Welt genug zu essen haben, um groß und stark zu werden – das wäre wirklich GOLD wert. Deshalb finden wir, das Wettrennen gegen den Hunger sollte eine olympische Disziplin sein.
In diesem Sinne: Auf die Plätze, fertig… LOS!
TAGS: Alicia Blázquez, Ernährung, Favoriten, Mitmachen
Jul 19th, 2012 12:36 PM UTC
By Colin Farrell
Es passiert schon wieder. Während du dies hier liest, verzweifeln über 18 Millionen Menschen in der Sahelzone in West- und Zentralafrika, weil sie nicht genug zu essen haben. Was mich daran am meisten bedrückt: Die Welt weiß, wie sie diesen Teufelskreis durchbrechen kann, der eine Krise nach der anderen bringt. Und trotzdem schauen wir weiterhin nur zu. Das müssen wir ändern.
Klick hier, um die Petition zu unterschreiben. Damit forderst du die Staats- und Regierungschefs auf, den Nothilfeaufruf der UN zu unterstützen und zugleich ihre langfristigen Hilfszusagen einzuhalten – um den Teufelskreis endlich zu durchbrechen.
So lautet die Petition im Wortlaut: Sehr geehrte Staats- und Regierungschefs, bitte unterstützen Sie den Nothilfeaufruf der UN für die Sahelzone und zugleich die Pläne für langfristige Investitionen in die Landwirtschaft, um den Teufelskreis zu stoppen.
Die Sache ist die: Sechs Länder in der Region haben bereits überzeugende Pläne vorgelegt, mit denen sich die Menschen in der Sahelzone langfristig aus dem Teufelskreis von Hunger und Armut befreien könnten. Clevere Ideen wie besseres Saatgut, Schulungen für Landwirte und effizientere Bewässerungstechniken könnten das Überleben von Millionen von Menschen in der Sahelzone sichern – und es ihnen ermöglichen, sich selbst eine bessere Zukunft aufzubauen.
13 der mächtigsten Länder der Welt haben versprochen, diese Pläne zu finanzieren. Jetzt müssen sie handeln. Es bringt nichts, wenn diese Pläne in den Aktenschränken der Staats- und Regierungschefs verstauben. Wir wissen, dass es keine einfachen Antworten für die Sahelzone gibt. Aber wir wissen auch, dass wir ohne Investitionen in die Landwirtschaft für immer in diesem Teufelskreis gefangen bleiben werden. Bitte schließ dich mir an und unterschreibe jetzt die Petition.
Vielen Dank!
Colin Farrell, ONE-Unterstützer
TAGS: Favoriten, Landwirtschaft, Mitmachen
Jun 1st, 2012 5:55 PM UTC
By Jeff Davidoff
Bereite dich vor für (RED) RUSH TO ZERO, eine fantastische neue Kampagne von unseren Freunden bei (RED), die heute startet. Das Ziel von (RED) ist es, Geld aufzubringen und Menschen zu sensibilisieren, um bis 2015 eine Generation frei von AIDS zu erreichen. Denn heute werden noch immer 1.000 Kinder mit HIV geboren – und bis 2015 kann diese Zahl auf fast null reduziert werden.
(RED) RUSH TO ZERO vereint Marken, Prominente, Gamer, Musik-Fans, Power-Frauen und Konsumenten rund um den Globus, um Geld für den Globalen Fonds zur Bekämpfung von AIDS zu erhalten. Alle Einnahmen werden Projekten des Globalen Fonds zu Gute kommen, der bereits heute 1,4 Millionen HIV-positive schwangere Frauen mit lebensrettenden Medikament versorgt, wodurch die Übertragung des HI-Virus von Mutter zu Kind verhindert wird. Wahnsinn, oder? Schau dir hier das Video von (RED) an:
Bei ONE wissen wir, was wir erreichen können, wenn wir gemeinsam handeln. Deshalb bitten wir dich, unsere Freunde von (RED) ab heute bis zum 10. Juni zu unterstützen. Hier sind ein paar Anregungen, wie du mithelfen kannst … worauf wartest du noch?
Der Anfang vom Ende von AIDS beginnt mit dir. Starte noch heute bei www.redrush.com
- Jeff Davidoff -
May 14th, 2012 2:59 PM UTC
By Roxane Philson
Es ist immer wieder eine echte Herausforderung, die Stärke und Motivation unserer großartigen Unterstützer angemessen sichtbar zu machen – nicht zuletzt um damit die Wirkung eurer vereinten Stimmen zu verstärken.
Beim diesjährigen G8-Gipfel wird es besonders schwierig, mit unserer Botschaft durchzudringen, da sich viele andere Themen in den Vordergrund drängen. Deshalb mussten wir uns diesmal etwas wirklich Besonderes einfallen lassen: Wir twittern… auf die Straße!
Wir haben mit ein paar befreundeten Technik-Checkern den ONE Street Tweeter gebaut, einen cleveren Roboter, der kurze Twitternachrichten (bis zu 40 Zeichen) auf Asphalt drucken kann. Richtig – wir bringen eure Botschaft auf die Straße! Und es wird noch besser: Wenn eure Nachricht gedruckt wird, schicken wird euch ein Foto davon, damit ihr es mit euren Freunden teilen könnt.
Also, worauf wartet ihr noch? Ihr seid doch hundertmal kreativer als diese ganzen Mad Men-Typen. Textet gleich jetzt los.
Schreibt in euren eigenen Worten (40 Zeichen inkl. Leerzeichen, bitte ohne Sonderzeichen), warum die G8 jetzt was gegen Hunger und Armut machen müssen. Twittert eure Botschaften an @ONEStreetTweet oder, falls Twitter nicht so euer Ding ist, hinterlasst eure Nachricht in dem Kasten hier unten.
Lasst uns auf die Straße gehen und uns Gehör verschaffen!
- Roxanne Philson –
May 9th, 2012 7:40 PM UTC
By Alicia Blázquez
Vergangene Woche fand zum sechsten Mal die re:publica statt – diesmal unter dem Motto „ACT!ON“. Die Losung sollte laut Veranstalter „die Schubkraft sozialer Medien für politische Bewegungen“ unterstreichen. Na, da musste ONE natürlich dabei sein! Drei spannende Tage mit unzähligen Eindrücken. Davon war einer besonders stark: Die Netzgemeinde ist politischer denn je – und versucht Online-Aktivismus und Offline-Aktivismus besser miteinander zu verbinden.
Die re:publica ist die größte Konferenz in Deutschland für Bloggerinnen und Blogger, für Fans des freien Internets, für Geeks und solche die es werden wollen – und für Leute, die mit Hilfe des Internets was in der Welt verändern wollen. Ich falle in letztere Kategorie. Ich könnte einen kleinen Roman über die re:publica schreibe, so vielfältig waren die Themen, die Redner und die Eindrücke. Eine Entwicklung fand ich jedoch besonders spannend, nämlich die Erkenntniss der Netzgemeinde, dass Aktivismus online und offline stattfinden muss, um langfristig was zu verändern.
Lass uns was Virales machen…
Wenn ich mich an meine erste re:publica und re:campaign vor drei Jahren erinnere (damals waren beide noch kombiniert), dann erinnere ich mich vor allem an die große Euphorie und Neugier, mit der Campaigner und Aktivisten den vielen neuen Möglichkeiten durch Soziale Medien gegenüber standen. Obama hatte gerade den Wahlkampf gewonnen, und zwar online, wie alle Feuilletonisten und politischen Kommentaroren betonten. Auf einmal wollten alle irgendwas „im Internet“ machen, am besten „etwas Virales“, weil es eben ging und 2.0 so modern war. Die Hoffnungen in das Internet als Instrument zur politischen Mobilsierung hätten kaum größer sein können.
Online + Offline = ACT!ON
Ein Jahr später kam man wieder zusammen. Viele Online-Kampagnen waren seither gemacht worden, teilweise sehr erfolgreich. Auch traditionelle Organisationen der Zivilgesellschaft setzten immer mehr auf Soziale Medien, um bestehende und neue Unterstützer zu mobilisieren. Gleichzeit hatte sich aber auch die Erkenntnis durchgesetzt, dass digital alleine eben nicht besser ist. Das neue Mantra lautete also: Online- und Offline-Aktivismus müssen miteinander verbunden werden, um etwas zu bewegen.
Viele haben das im vergangenen Jahr mehr oder weniger wirkungsvoll gemacht. Ein paar erfolgreiche Beispiele aus Deutschland: Die Piratenpartei hat mit ihren digitalen Themen auch „offline“ wirkungsvoll Wahlkampf gemacht und die politische Landschaft ordentlich aufgemischt. Die Aktivisten von Guttenplag haben durch ihre Arbeit Guttenberg um seinen Ministerposten und seinen Doktortitel gebracht. Und die im vergangenen Jahr gegründete Digitale Gesellschaft und andere Netz-Aktivisten haben den Protest gegen ACTA auf die Straße getragen – und damit auch die in die Tagesschau und die in Tageszeitungen der Republik.
Gleichzeitig konnte man auf der diesjährigen re:publica aber immer wieder hören, wie mühsam es ist, die Online-Aktivisten dauerhaft zu Offline-Aktivismus zu bewegen. Bei der dritten ACTA-Demo gingen nicht mehr ganz so viele Menschen auf die Straße, stellten viele ernüchtert fest. Aber nicht nur junge Organisationen wie die Digitale Gesellschaft, die im Netz ihren Ursprung haben, tun sich manchmal schwer mit der Offline-Mobilisierung. Auch „alte Hasen“ der Zivilgesellschaft wie etwa der WWF stellten auf der re:publica die Frage, wie man vermeintliche „Slacktivisten“ dazu bewegen kann, sich weitergehend zu engagieren. Wir erinnern uns auch an die Pro-Guttenberg-Demos, die auf Facebook groß angekündigt waren, zu denen aber letztlich nur eine Handvoll Guttenberg-Getreuer erschien.
Eine Twitterwall zum Anfassen
All diese Beispiele zeigen: Die Verknüpfung von online und offline ist leichter gesagt als getan.Dabei sind die Übergänge dazwischen eigentlich fließend. Ein politisch weniger relevantes, aber dennoch sehr schönes Beispiel dafür war die Twitterwall, die diesmal eine echte Wand mitten im zentralen Raum der re:publica war.
Auf buntem Papier wurden kontinuierlich die Tweets mit dem Hashtag #rp12 ausgedruckt und an diese Wand geklebt. Wenn die Wand voll war, wurden die Tweets vom Anfang wieder überklebt, und so ging das immer weiter. Immerzu standen Leute vor dieser Wand und suchten ihre eigenen Tweets und die ihrer Freunde, manche fotografierten sie ab und twitterten sie wieder, und dann landeten sie wieder auf der Wand.
Wieso? Weil der Twitterer sich freut, wenn seine Tweets reell erfahrbar sind. Politischen Aktivisten geht es da nicht anders. Die meisten von ihnen wollen nicht primär das Netz verändern, sondern die Welt. ACT!ON ist in jedem Fall der richtige Ansatz. Ich bin schon gespannt auf das Motto der nächsten re:publica.
– Alicia Blázquez –
May 7th, 2012 6:53 PM UTC
By Alicia Blázquez
Nun ist « Merkozy » also Geschichte. Bei der gestrigen Wahl in Frankreich hat der Sozialist François Hollande einen klaren Sieg errungen. Bereits Mitte Mai soll er die Amtsgeschäfte in unserem schönen Nachbarland Frankreich übernehmen. Für uns bei ONE bedeutet dies das Ende unserer Petition an « Merkozy » für eine Steuer gegen Armut. Aber der Kampf für diese Finanzmarktsteuer an sich geht natürlich weiter.
Zur Erinnerung : Ende vergangenen Jahres starteten wir eine Petition an « Merkozy » für eine Steuer gegen Armut, um Kanzlerin Merkel und Präsident Sarkozy zu ermutigen, innerhalb der Europäischen Union bei der Einführung der Finanztransaktionssteuer eine Führungsrolle zu übernehmen. Die Einnahmen aus dieser Steuer sollten dem Kampf gegen extreme Armut und gegen den Klimawandel zu Gute kommen. Seither haben 65,389 ONE-Unterstützer aus Deutschland und Frankreich die Petition unterzeichnet. Den Großteil der Unterschriften hatten wir Ende Januar vor dem EU-Gipfel übergeben.
In Frankreich wurde tatsächlich eine Steuer auf Finanztranskationen eingeführt. Das Parlament hatte dies im Februar beschlossen, ab August soll die Steuer erhoben werden. Aber : Entgegen vorheriger Versprechen von Sarkozy ist nicht klar, ob die Finanztransaktionssteuer à la Française tatsächlich der Finanzierung von Entwicklung zu Gute kommt.
Auch in Deutschland sind wir noch lange nicht am Ziel. Die Bundesregierung setzt sich nach wie vor stark für die Finanztransaktionssteuer ein. Um die Verhandlungen auf der EU-Ebene voranzubringen, hat die Bundesregierung auf einem informellen Treffen der Finanzminister den EU-Mitgliedsstaaten einen entsprechenden Kompromissvorschlag unterbreitet. Dieser Kompromiss ist für die Bundesregierung ein Zwischenschritt auf dem Weg zu einer umfassenden Finanztransaktionssteuer. Mal sehen, was daraus wird. Politik ist oft ein Langstreckenlauf und kein Sprint.
Umso wichtiger ist es, dass wir unsere Arbeit jetzt fortführen. Aus Frankreich kommen ganz gute Signale. François Hollande hat im Wahlkampf im Rahmen der Kampagne ONE Vote zugesagt, dass « ein wichtiger Teil » der Einnahmen für Entwicklung und Maßnahmen gegen den Klimawandel eingesetzt werden soll. Außerdem will er sich für eine umfassende europäische Steuer gegen Armut einsetzen. Der deutsch-französiche Motor hat in der Geschichte der Europäischen Union schon eine Menge bewegt. Wir glauben deshalb auch weiterhin, dass Deutschland und Frankreich innerhalb Europas gemeinsam die Diskussion um die Steuer gegen Armut voranbringen können – und müssen.
“Merkollande sagen Ja zur Steuer gegen Armut”
Foto: Luzia Schmincke/Oxfam Deutschland
- Alicia Blázquez –
Mar 20th, 2012 4:21 PM UTC
By Katja Riemann
In diesen Tagen entscheidet der Bundestag über den Haushalt für 2013. Wir machen Druck, damit Deutschland seine Zusagen an die Ärmsten der Armen einhält. Dabei zählen wir auf die Unterstützung von Culcha Candela, Bob Geldof, Cherno Jobatey, Benno Fürmann, Katja Riemann – und nicht zuletzt auf DICH! Deshalb mach bitte auch du bei unserer neuen Online-Kampagne ONE Call mit. Die langjährige ONE-Unterstützerin Katja Riemann erklärt, wie’s geht und worum es geht:
In diesen Tagen entscheidet die Bundesregierung, mit wie viel Geld sie 2013 die Ärmsten der Armen unterstützen will. Wir von ONE befürchten, dass Deutschland seine Versprechen brechen wird; womöglich werden sogar Gelder gestrichen, die Leben retten könnten. Das wäre eine Katastrophe!
Die ONE-Unterstützer Bob Geldof, Culcha Candela, Cherno Jobatey, Benno Fürmann und ich möchten mit dir gemeinsam Druck auf die Politik machen. Mach mit und wir rufen noch heute deine Freunde an.
Ja, okay, der Anruf ist aufgezeichnet, wir wollen ja viele tausend Menschen erreichen – wäre sonst etwas schwierig für mich, oder? Aber das ist eine spannende Kampagne, die es so noch nie gegeben hat. Mach mit, um möglichst viele Menschen zu erreichen. Du musst dir nur einen von uns aussuchen, der für dich anrufen soll – und schon klingelt’s bei deinen Freunden. Ich freue mich drauf. Probier’s am besten gleich aus!
Es geht es um eine verdammt ernste Sache. Denn es reicht nicht, wenn es nur bei deinen Freunden klingelt. Es muss auch bei der Regierung klingeln. Sie muss verstehen, dass die Bürgerinnen und Bürger erwarten, dass Deutschland sein Versprechen hält.
Es ist Zeit, laut zu werden. Mach einen Anruf, für mehr Gerechtigkeit. Bitte hilf uns dabei mit deiner Stimme.
– Katja Riemann, ONE-Unterstützerin —
Feb 22nd, 2012 5:52 PM UTC
By Alicia Blázquez
Worum es geht: Living Proof ist eine Kampagne von ONE und der Bill & Melinda Gates Stiftung. Damit möchten wir der Öffentlichkeit und Politik zeigen, dass es im Kampf gegen extreme Armut ermutigende Erfolge gibt.
Bereits im vergangenen Jahr informierten 20 Jugendbotschafter Bürger und Politiker in ihrer Region über Ergebnisse im Kampf gegen extreme Armut. Das Programm war ein voller Erfolg: Zum Auftakt trafen die Botschafter spannende Persönlichkeiten wie Bill Gates, den Bundespräsidenten oder den Staatssekretär im Entwicklungsministerium. Sie berichteten tausenden von Menschen über wirksame Entwicklungspolitik: sprachen mit Bundestagsabgeordneten und Journalisten, gingen an Schulen und Unis, informierten in Sportvereinen, auf Festivals und in Kirchengemeinden. Es waren so viele tolle, unterschiedliche, kreative Aktionen – ich kann sie gar nicht alle aufzählen.
Dieses Jahr wird das Botschafter-Programm bestimmt genau so cool – mindestens! Und hier kommst du ins Spiel: Bist du zwischen 18 und 35 Jahre alt, lebst in Deutschland und hast Lust, dich zu engagieren? Dann bewirb dich jetzt und werde Botschafter für unsere Living Proof-Kampagne. Los geht’s Anfang April, dann laden wir alle Botschafter nach Berlin ein. Wenn du dabei bist, machen wir dich in einem Workshop für deine Aufgabe fit. Du lernst die anderen Botschafter kennen und triffst spannende Persönlichkeiten aus Medien und Politik. Außerdem besuchst du mit uns die renommierte internationale Konferenz „TEDxChange“, wo du u.a. Melinda Gates live erlebst. Nach dem Kampagnen-Start hast du sechs Monate Zeit, die Menschen in deinem Umfeld über die Fortschritte im Kampf gegen Armut zu informieren. Vor der parlamentarischen Sommerpause laden wir dich noch einmal nach Berlin ein, um gemeinsam den Endspurt einzuläuten.
Klingt gut? Na, dann los! Du kannst dich bis zum 11. März bewerben. Hier findest du alle weiteren Informationen, die du für deine Bewerbung brauchst. Ich freue mich auf deine Bewerbung und stehe dir bei Fragen gerne unter mitmachen@one.org zur Verfügung. Das wird eine spannende Sache! Ich hoffe, du bist dabei.
– Alicia Blázquez —
Feb 14th, 2012 4:09 PM UTC
By Alicia Blázquez
Wie viele von euch wissen, machen wir gerade mit einer Petition Druck für mehr Transparenz im Rohstoffsektor. Warum das so wichtig ist, erklärt heute auf unserem Blog Tutu Alicante, der Geschäftsführer der Organisation EG Justice, die sich dafür einsetzt, dass die Bürgerinnen und Bürger in Afrika erfahren, welche Zahlungen von Rohstoff-Unternehmen an ihre Regierungen fließen. Denn nur wenn sie von diesen Geldern wissen, können sie einfordern, dass sie zum Wohle der Allgemeinheit eingesetzt werden, anstatt in dunklen Kanälen zu versickern. 40.000 Unterschriften haben wir schon. Ist deine Stimme noch nicht dabei? Dann mach bitte jetzt mit und unterschreibe die Petition. Jede Stimme zählt.
Jeder Tag meines Lebens ist dem Kampf gegen die Korruption gewidmet. Ich habe erlebt, wie Freunde von mir verprügelt und eingesperrt wurden, nur weil sie Betrug und Missbrauchsfälle anprangerten. Es gibt viele Menschen wie mich in Afrika, aber alleine haben wir keine Chance. Deshalb bitte ich dich um deine Hilfe.
In diesem Moment setzen einige der größten Öl- und Gasunternehmen sowie Minenbetreiber alles daran, dass ein paar entscheidende Geheimnisse nicht ans Licht kommen. Ihre Lobbyisten wollen unbedingt ein europäisches Gesetz verhindern, das die Unternehmen verpflichten würde, ihre Billionenzahlungen an afrikanische Regierungen zu veröffentlichen.
Der Hintergrund: Um Zugang zu Rohstoffen zu erhalten, zahlen viele Unternehmen gewaltige Summen an afrikanische Regierungen. Diese Zahlungen sind geheim, das heißt wir Bürger in Afrika können sie nicht kontrollieren. Doch ohne Kontrolle landen diese Gelder schon mal in dunklen Kanälen. Dabei könnten wir damit so viel bewirken! Wir könnten Schulen errichten, die Gesundheitsversorgung verbessern, Straßen bauen. Kurzum: Wir könnten uns aus der Armut befreien.
Deshalb sieht das neue europäische Gesetz vor, dass Unternehmen ihre Zahlungen an afrikanische Regierungen veröffentlichen müssen. Minister der EU-Staaten beraten darüber in wenigen Tagen. Wenn das Gesetz durchkommt, könnte es den Weg in eine Zukunft weisen, in der die Menschen in Afrika nicht mehr auf Entwicklungshilfe angewiesen sind.
Doch einige Lobbyisten der Öl- und Gasmultis setzen alles daran, das Gesetz zu verhindern. Lass sie nicht gewinnen! Fordere die europäischen Staats- und Regierungschefs auf, nicht einzuknicken und die geheimen Geschäfte zu beenden.
Die Petition im Wortlaut: Sehr geehrte Staats- und Regierungschefs der Europäischen Union, bitte geben Sie den Lobbyisten nicht nach und setzen Sie sich dafür ein, dass Öl-, Gas- und Bergbauunternehmen ihre Zahlungen an ausländische Regierungen veröffentlichen müssen. Verabschieden Sie ein starkes Gesetz, das es afrikanischen Bürgern ermöglicht, Korruption aufzudecken. Nur so können die Bürger Afrikas einfordern, dass die Einnahmen im Kampf gegen Armut eingesetzt werden.
In den vergangenen zehn Jahren haben multinationale Unternehmen Billionen von Euros an afrikanische Regierungen gezahlt, um Zugang zu Rohstoffen zu erhalten. Nur wenn solche Zahlungen für Bürger wie mich nachvollziehbar sind, können wir einfordern, dass die Einnahmen sinnvoll einsetzt werden. Korruption bremst die Entwicklung einer Nation. Gemeinsam können wir diesen Skandal beenden. Bitte unterschreibe jetzt die Petition. Lass uns geheimsam Licht ins Dunkel bringen!
–Tutu Alicante, ONE-Unterstützer und Geschäftsführer von EG Justice–
TAGS: Favoriten, Mitmachen, Rohstoffe, Transparenz
Jan 25th, 2012 2:04 PM UTC
By Alicia Blázquez
Gestern konntet ihr live auf unserem Blog die Rede von Bill Gates vor dem Europäischen Parlament verfolgen und euch mit uns auf Twitter über den Hashtag #livingproof dazu austauschen. Heute veröffentlichen wir hier einen Gastbeitrag von Bill Gates, der seinen “Annual Letter” vorstellt. Dies ist eine Übersetzung des englischen Originals, das zuerst auf “Impatient Optimist”, dem Blog der Bill & Melinda Gates Stiftung, veröffentlicht wurde. Es gibt auch eine deutschen Fassung von Bill Gates’ Brief. Wir twittern dazu heute unter dem Hashtag #Billsletter – und freuen uns, wenn ihr mitmacht.
Mein Job ist es, mehr über globale Gesundheit und Entwicklung zu lernen – und in arme Länder zu reisen, um Bauern zu treffen, die nicht genug Lebensmittel anbauen können, Mütter, die ihre Kinder nicht gesund aufziehen können, und Helden vor Ort, die etwas gegen diese Notstände machen. Nur sehr wenige Menschen haben die Zeit, um sich mit diesen komplexen Probleme umfassend zu beschäftigen. Noch weniger Menschen haben die Chance, jene Menschen treffen, diese sich abmühen, diese Probleme zu bewältigen. Deswegen schreibe ich jedes Jahr einen Brief.
Ich möchte, dass die Leute über den unglaublichen Fortschritt Bescheid wissen, den wir gemacht haben. Ich möchte auch, dass sie wissen, wie viel Fortschritt noch nötig ist, damit wir in einer wirklich gerechten Welt leben.
Dieses Jahr möchte ich mich in meinem Brief auf Ernährung und Landwirtschaft konzentrieren (obwohl ich auch Updates über unsere Arbeit zu den Themen globale Gesundheit und amerikanisches Schulwesen geben werde). Als ich in der High School war, zeichnete ein beliebtes Buch namens „Die Bevölkerungsbombe“ ein albtraumhaftes Bild über massenhaftes Hungersterben auf einem Planeten, der seine Grenzen seiner Tragfähigkeit erreicht hat. Diese Vorhersage war falsch, vor allen Dingen weil Forscher produktivere Samen und andere Hilfsmittel entwickelten, die armen Bauern in vielen Teilen der Welt halfen, ihre Ernte zu vervielfachen. Als eine Folge davon konnte der Prozentsatz der Menschen in extremer Armut in meiner Lebenszeit halbiert werden. Das ist der Teil der Geschichte über den großartigen Fortschritt, der gemacht wurde, und nicht genug Menschen wissen das.
Aber da ist auch der Teil über den Fortschritt, der noch gemacht werden muss. Auch das müssen die Menschen wissen. Es immer leben über eine Milliarde Menschen in extremer Armut. Sie sind vor allem in Südasien und Subsahara-Afrika zu finden und sie leben am Rande des Hungertods. Dies ist ironisch, denn die meisten von ihnen sind Bauern. Wir können dieser Milliarde helfen, sich selbst zu versorgen, genau wie wir den Milliarden zuvor geholfen haben – aber wir haben aufgehört, es zu versuchen. An einem bestimmten Punkt verschwand die Krisenstimmung zum Thema Ernährung. Der Teil der Entwicklungsinvestitionen, die der Landwirtschaft zu Gute kamen, sank von einem Fünftel auf weniger als ein Zwanzigstel.
Ich erhoffe mir von meinem jährlichen Brief, dass er die Menschen auf die Entscheidung aufmerksam macht, die wir alle treffen müssen. Relativ geringe Investitionen änderten die Zukunft für Hundert Millionen kleine Bauerfamilien. Jetzt müssen wir uns entscheiden: Setzen wir unsere Investitionen weiter fort, sodass die eine Milliarde Menschen, die immer noch arm sind, davon profitieren? Oder tolerieren wir eine Welt, in der ein Mensch von sieben unterernährt, unterentwickelt und vom Hungertod bedroht ist?
In Zeiten knapper Staatskassen müssen wir Prioritäten setzen. Natürlich besteht die Gefahr, dass wir in diesen besonderen Zeiten entscheiden, dass die Hilfe für die Ärmsten nicht zu unseren Prioritäten zählt. Ich bin jedoch davon überzeugt, dass Menschen darauf bestehen würden mehr in Entwicklung zu investieren, und nicht weniger – wenn sie verstehen, was ihre Hilfe bereits vollbracht hat und was sie noch bewirken könnte. Deswegen habe ich meinen Brief geschrieben. Ich hoffe, dass ihr euch die Zeit nehmt, ih
Ich habe Schüler auf der ganzen Welt dazu eingeladen, ihre eigenen Briefe zu schreiben. Du kannst deinen Brief oder Fragen, die du an mich hast, an annualletter@gatesfoundation.org schicken. Ich werde darauf antworten und über die Ideen in deinem Brief in einem Live-Webcast am 2. Februar auf meiner Facebook-Seite sprechen.
- Bill Gates –
Jan 9th, 2012 6:50 PM UTC
By Alicia Blázquez
Einige von euch haben es vielleicht schon mitbekommen: in diesen Tagen sind die deutschen ONE-Unterstützer Anna Loos und Jan Josef Liefers mit ONE in Ghana unterwegs. Beide haben sich in der Vergangenheit wiederholt für ONE eingesetzt, zuletzt haben sie zum Beispiel in der internationalen Version des Spots “The F-Word” mitgespielt.
In Ghana ebenfalls mit dabei sind ONE-Mitbegründer und U2-Frontmann Bono. Auf ihrer Reise treffen sie auf Aktivisten, die sich für mehr Transparenz im Rohstoffsektor einsetzen, sie besuchen ein vom Globalen Fonds zur Bekämpfung von Aids, Tuberkulose und Malaria finanziertes Krankenhaus, sie reisen mit Jeffrey Sachs zu einem Millenniumsdorf und sprechen mit Vertretern der Organisation SEND Ghana, die sich für bessere Regierungsführung und die Gleichberechtigkeit von Frauen einsetzt. Ein spannendes Programm, über das Anna und Jan Josef auch über Facebook und Twitter berichten.
Vor ihrer Reise postete Anna Loos auf Facebook:

Und Jan Josef Liefers nutzt Twitter, um seine Eindrücke mit uns zu teilen: 
Wir werden in den nächsten Tagen Fotos und weitere Informationen über die Reise veröffentlichen. Also schaut bald mal wieder auf unserem Blog vorbei.
– Alicia Blázquez –
TAGS: Afrika, Alicia Blázquez, Bono, Favoriten, Ghana, Ghana-Reise
Nov 2nd, 2011 2:08 PM UTC
By Alicia Blázquez
Morgen beginnt der G20-Gipfel, jetzt wird es ernst! Alles spricht über Griechenland und den Euro. So beunruhigend das alles auch ist, dürfen wir darüber nicht die Menschen vergessen, die gerade unter einer unfassbaren und vermeidbaren (!) Hungersnot leiden.
Darauf machen wir mit unserer aktuellen Petition aufmerksam. Über 400.000 Menschen haben unsere Petition für ein endgültiges Ende der Hungersnot inzwischen unterzeichnet. Die Signale aus Frankreich sind ermutigend: Kürzlich erklärte der französische Präsident und Gastgeber des G20-Gipfels Nicolas Sarkozy, dass Politiker die Macht und Pflicht haben, sich gegen den Hunger einzusetzen. Er forderte, dass die G20 einen Aktionsplan für eine Stärkung der Landwirtschaft in armen Ländern verabschieden. Es sieht also nicht schlecht aus. Aber wir möchten sicherstellen, dass diesen Worten Taten folgen und dass unser Anliegen angesichts der Diskussion um den Euro beim G20-Gipfel nicht untergeht.
Du kannst uns helfen, indem du persönlich die Bundeskanzlerin und ihr Team wissen lässt, dass du ein Ende der Hungersnot forderst – ein für alle Mal. Du kannst verschiedene Sachen machen: Dem Regierungssprecher von Angela Merkel eine Nachricht über Twitter schicken, dem Team von Frau Merkel eine E-Mail schreiben oder eine Nachricht auf der Website der Bundeskanzlerin hinterlassen. Oder vielleicht hast du eine andere Idee? Hast du Lust? Dann klick hier für Aktionsideen und Tipps.
Du hast damit nicht nur die Chance, im Endspurt zum G20-Gipfel noch etwas zu bewegen. Du erhältst damit auch die Chance, ONEs Kampagnenarbeit mitzugestalten. Denn ONE plant in Kürze einen neuen Kampagnenbeirat einzurichten, in dem uns die engagiertesten ONE-Unterstützer beraten sollen. Je mehr du dich engagierst, desto besser sind deine Chancen, in diesen Beirat berufen zu werden. Vielleicht gehörst du ja bald dazu?
Also, werde aktiv und dokumentiere deine Aktion mit einem Kommentar unten. Lass uns die Zeit bis zum Gipfel so gut wie möglich nutzen!
– Alicia Blázquez —
TAGS: Alicia Blázquez, Ernährung, Favoriten, G20, Landwirtschaft, Mitmachen
Oct 31st, 2011 4:40 PM UTC
By Alicia Blázquez
Diese Woche schauen wir nicht nur nach Afrika, sondern auch nach Frankreich. Dort findet diese Woche in Cannes der G20-Gipfel statt. Vor einigen Tagen war auch Bono in Frankreich, um vor Ort für ONEs Anliegen zu werben. Unsere Kollegin Sara aus dem ONE-Büro in Paris berichtet, was Bono zu sagen hatte.
Ach, und wo wir gerade beim Thema sind: Falls ihr zufällig gerade in Paris seid, schaut doch mal heute Abend ab 18.30 Uhr beim Hôtel de Ville vorbei und setzt gemeinsam mit ONE vor dem G20-Gipfel ein Zeichen gegen die Hungersnot. Dazu bald mehr, heute wird nicht mehr verraten.
Bono anerkannte das große Ausmaß der aktuellen Wirtschaftskrise. Er forderte jedoch zugleich, auch in schwierigen Zeiten in effektive Programme zu investieren, um Millionen Menschenleben zu retten – das sei nicht nur richtig, sondern in einer zunehmend globalisierten Welt auch ratsam.

Er betonte, dass die französische Regierung durch die Unterstützung wirksamer Programme im Kampf gegen extreme Armut und Krisen in Afrika, wie die derzeitige Hungerkrise in Somalia, einen bedeutenden Beitrag leiste. „Eine Hungersnot ist nicht normal… Wir sollten in der Lage sein zu verhindern, dass aus einer Dürre einen Hungersnot entsteht. “
Die Franzosen spielen durch ihre fortwährende Unterstützung des Globalen Fonds zur Bekämpfung von AIDS, Tuberkulose und Malaria eine Führungsrolle im Kampf gegen HIV/AIDS. Sie sind in einer einzigartigen Position, in Zukunft eine stärkere Beziehung mit Afrika als Handels- und Wirtschaftspartner entstehen zu lassen. Und diese Investitionen wirken: Vier Millionen Afrikaner haben seit 2002 von einer AIDS-Behandlung profitiert.
Auf die Frage nach seinem eigenen politischen Einfluss auf die Regierungschefs im Rahmen des Interviews mit der französischen TV-Show „Le Grand Journal“ von Canal+ verwies Bono auf die Macht seiner Fans, von denen viele wahlberechtigt und ONE-Unterstützer seien. „Die Politiker fürchten ja nicht mich, sondern das Publikum“, äußerte er sich und forderte die Menschen dazu auf, weiterhin Druck auf ihre Regierungen auszuüben, damit Menschen in den extremer Armut auch in diesen schwierigen Zeiten nicht vergessen werden.
Auf dem bevorstehenden G20-Gipfel in Cannes wird ONE die globalen Regierungschefs auffordern, innovative Finanzierungsmechanismen für Entwicklung zu unterstützen, um zukünftige Nahrungsmittelkrisen durch intelligente Investitionen in Landwirtschaft zu verhindern. Zudem sollen konkrete Maßnahmen zur Verbesserung der Infrastruktur in Afrika unternommen werden. Bitte unterstütze unserer Petition mit deiner Stimme, damit wir die Hungersnot ein für alle Mal besiegen.
– Sara Kianpour –
TAGS: Bono, Favoriten, Frankreich, G20
Oct 7th, 2011 3:32 PM UTC
By Bono
Heute veröffentlichen wir einen Blogbeitrag von ONE-Mitgründer Bono. Das Original erschien am 4. Oktober 2011 auf Englisch bei The Huffington Post.
Ich bin bekannt dafür, gelegentlich mit einem Schimpfwort um mich zu werfen. Das anstößigste Wort ist für mich jedoch nicht “f***” sondern Famine – zu Deutsch Hungersnot. Am anstößigsten finde ich die Hungersnot in Somalia.
Dürre, Gewalt und politische Instabilität haben den Tod auf den Plan gerufen, wie seit zwanzig Jahren nicht mehr… Mehr als 30.000 Kinder sind in nur drei Monaten gestorben. Die Bilder von Daddab sehen aus wie einen Albtraum aus einem vergangenen Jahrhundert. Und doch schreiben wir das 21. Jahrhundert, die Bilder sind real, bleiben jedoch zum großen Teil ungesehen. Die Nahrungsmittelkrise am Horn von Afrika ist nichts weniger als eine humanitäre Katastrophe, erhält aber weniger Aufmerksamkeit als der aktuellste Promi-Klatsch aus Hollywood.
ONEs neuer Film „The F-Word“ ist nicht gerade der typische emotionale Aufruf zur Nothilfe. Es geht darum, die Medienaufmerksamkeit auf die sich abspielende Tragödie zu richten. Es geht darum, weltweit politische Unterstützung zu mobilisieren, um die akute Not der Menschen zu stoppen und den Teufelskreislauf der Hungersnöte auch für die Zukunft zu durchbrechen. Vor allem geht es darum, zu handeln – denn die Hungersnot ist vom Menschen gemacht.
Natürlich ist die Lage komplex und die Lösung ist schwierig, gerade in Somalia, wo es seit zwanzig Jahren keine richtige Regierung gibt. Aber das ist keine Ausrede für die Welt, um wegzusehen. Die meisten von uns haben (glücklicherweise) keine Vorstellung davon, was es heißt, zu verhungern. Aber die meisten von uns wissen wie es ist, einen geliebten Menschen zu verlieren. Jedes dieser 30.000 Kinder war jemandes Tochter oder Sohn, jemandes Schwester oder Bruder. Vom Horn von Afrika erreichen uns Berichte von Müttern, die entscheiden müssen, welches Kind sie füttern und welches sie sterben lassen; von Frauen, die wochenlang unterwegs sind, auf der Suche nach Essen und Wasser, und die dabei die toten Körper ihrer Kinder am Wegrand zurücklassen müssen, um für die noch lebenden Kinder weiterzusuchen.
Die Geschichte zeigt, dass es Möglichkeiten gibt, damit aus einer Dürre keine Hungersnot entsteht, auch wenn es kompliziert ist. Also seht euch den Film an und unterschreibt ONEs Petition an die Staats- und Regierungschefs, damit diese ihre eigenen Versprechen umsetzen und in Dinge investieren, die nachweislich funktionieren: Frühwarn- und Bewässerungssysteme, dürre-resistentes Saatgut… und, natürlich, Frieden und Sicherheit. Auf ONE.org findest du weitere Erklärungen und Informationen. Auch wenn ONE selbst keine Spenden sammelt, findest du dort auch Links anderer Organisationen, die am Horn von Afrika Nothilfe leisten und die jede Unterstützung brauchen können.
– Bono –
Sep 27th, 2011 6:25 PM UTC
By Alicia Blázquez
ONE-Unterstützer aus aller Welt haben mit ihren Stimmen dazu beigetragen, dass die Regierungen der Welt endlich etwas gegen die Hungersnot am Horn von Afrika unternehmen. Über 223,ooo Unterstützer haben unsere Petition unterzeichnet und darauf gedrängt, dass die internationale Gemeinschaft ihren Anteil zur Krisenbewältigung beiträgt. Seit Beginn unserer Kampagne vor zwei Monaten wurden 700 Millionen US-Dollar im Kampf gegen die Hungersnot eingesetzt, und weitere 970 Millionen US-Dollar wurden zugesagt. Auch die Bundesregierung, die anfangs viel zu langsam reagiert hatte, will jetzt Dank des öffentlichen Drucks ihren fairen Anteil beitragen.
Vergangenen Samstag sprach unser Geschäftsführer beim Sondertreffen der Vereinten Nationen und übergab die Petition mit deiner Unterschrift. „Dürre mag unvermeidbar sein, aber Hungersnöte sind es nicht. Über 200.000 ONE-Unterstützer fordern mit ihrer Stimmen die internationalen Staats- und Regierungschefs auf, jetzt zu handeln“, erkläre er vor den Delegierten.

Jetzt heißt es: Dranbleiben! ONE wird sich weiterhin für dieses lebenswichtige Thema einsetzen. Wir werden den Druck auf die Staats- und Regierungschefs der G20 vor ihrem nächsten Gipfeltreffen weiter erhöhen. Wir erwarten, dass sie ihre Versprechen halten, um dem Hunger langfristig ein Ende zu setzen. Unsere Kampagne geht jetzt also in die nächste Runde – und viele interessante und prominente Personen werden uns dabei unterstützen, also halten Augen und Ohren offen. Wir machen weiter – und wir zählen weiterhin auf eure Unterstützung. Vielen Dank für euer Engagement!
- Alicia Blázquez –
TAGS: Alicia Blázquez, Ernährung, Favoriten, Landwirtschaft, Mitmachen, UNO
Im ONE Blog berichten wir über Hintergründe und Neuigkeiten rund um die Armutsbekämpfung weltweit. Die Beiträge stammen von den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern von ONE, aber auch von Unterstützerinnen und Unterstützern, Netzwerkpartnern, Freunden der Organisation und Entwicklungsexperten.
Der Inhalt der Beiträge und Kommentare spiegelt die Meinung der Autoren wider und entspricht nicht immer den Ansichten von ONE.

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