Oct 29th, 2012 7:05 PM UTC
By ONE Deutschland
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Die Top-Themen des Tages
1. Afrika könnte seine Lage selbst verbessern
Die Neue Zürcher Zeitung berichtete in der heutigen Ausgabe über Afrikas Möglichkeiten, sich selbst zu helfen. Die Lage in Afrika habe sich in den letzten Jahren erheblich verbessert. Laut einer Weltbank-Studie soll es Afrika allerdings sogar möglich sein, sich mit Grundnahrungsmitteln selbst zu versorgen. Die afrikanischen Länder stünden sich aber oft selbst im Weg. Nahrungsmittel würden durch Handelsbarrieren und bürokratische Hürden verteuert und die Bauern seien dadurch demotiviert. Die Preise seien allein durch mangelnde Harmonisierung überhöht. Hinzu kämen willkürlich durchgesetzte gesundheitspolizeiliche Standards und Importbeschränkungen. Straßensperren erschwerten den Transport. Diese und weitere Problem seien letztlich der Grund dafür, dass Afrika sich noch nicht mit Grundnahrungsmitteln versorgen könne.
2. Enge Zusammenarbeit zwischen Mali und Deutschland
Angesichts der Diskussionen um eine Mali-Mission der Bundeswehr , schreibt Die Zeit, zwischen Mali und Deutschland bestehe seit langem eine enge Zusammenarbeit. Die Bundeswehr unterstütze die Malische Armee bereits seit 2007. Mali zähle neben vielen weiteren Ländern als Partnerland des ‚Ausstattungshilfeprogramms für ausländische Streitkräfte‘. Unter anderem lieferte die Bundeswehr Fahrzeuge, Materialen und Geräte nach Mali. Auch Ausbilder seien schon von deutschen Soldaten trainiert worden. Der Spiegel berichtete außerdem, dass sowohl französische als auch US-Fachleute bereits seit Jahren daran arbeiteten, die Armee in Mali zu verbessern. Dies sei bisher allerdings erfolglos gewesen. Die EU stehe nun vor der Wahl zwischen einer Beratungs- oder Ausbildungsmission. Die Zeit schrieb außerdem über das Treffen der Afrikanischen Union in Addis Abeba, wo besprochen werden soll, inwiefern AU-Soldaten zur Stabilisierung in Mali beitragen könnten. Der Einsatz deutscher Soldaten werde aber immer wahrscheinlicher.
3. Kampf gegen Nahrungsmittelspekulanten
Der Spiegel und Focus berichteten über das Bündnis mehrerer deutscher NGOs (darunter Foodwatch und die Welthungerhilfe), um Finanzminister Schäuble Druck zu machen. In einem offenen Brief fordern sie Schäuble auf, sich stärker gegen Nahrungsmittelspekulanten einzusetzen. Exzessive Spekulationen bei Lebensmitteln treibe die Preise in unglaubliche Höhen und verschärfe somit die Hungerkrisen. Einige Kampagnen in Deutschland hätten bereits Wirkung gezeigt, wie z.B. der Rückzug verschiedener deutscher Banken aus dem Geschäft mit Agrarrohstoffen.
TAGS: Afrika, Afrikanische Union, CDU/CSU, Ernährung, Landwirtschaft, Mali, Was wir lesen, Welthungerhilfe
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