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Geplanter Einsatz in Mali. Die Top-Themen des Tages


Oct 25th, 2012 5:14 PM UTC
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Die Top-Themen des Tages

  1. Geplanter Einsatz in Mali
  2. Das Problem Arzneimittelversorgung
  3. Zehnter Menschenrechtsbericht vom Bundeskabinett beschlossen

 

1. Geplanter Einsatz in Mali

Der österreichische Kurier sowie die RP-Online berichteten über den immer wahrscheinlicheren Militäreingriff der UNO in Mali. Guido Westerwelle betonte laut RP-Online noch einmal, dass der Westen sehr besorgt über die Situation sei. Die Sicherheitskräfte vor Ort seien laut Kurier dem Ganzen nicht mehr gewachsen und die Afrikanische Union (AU) habe am Mittwoch bereits Pläne für den möglichen internationalen Einsatz vorgelegt. Daraus ginge klar hervor, dass ein islamischer Gottesstaat im Norden Malis unbedingt verhindert werden müsse. Dazu sei die Hilfe des Westens, allen voran der EU, Frankreichs und der USA gefragt. Allerdings solle sich dies auf finanzielle und logistische Unterstützung begrenzen. Die Militärintervention könne ähnlich wie die in Somalia ablaufen.

2. Das Problem Arzneimittelversorgung

Hohe Preise für Arzneimittel seien Teil des Problems, dass in vielen Teilen der Welt die Versorgung immer noch mangelhaft sei, schrieb die Deutsche Welle. Viele Krankheiten, wie z.B. Tuberkulose, seien in westlichen Ländern längst nicht mehr so schrecklich. In Entwicklungsländern würden an mangelnder ärztlicher Versorgung jedoch weiterhin bis zu sechs Millionen Kinder pro Jahr sterben. Die Pharmakampagne des unabhängigen Dachverbandes „Bundeskoordination Internationalismus“ (BUKO) wolle „die Aktivitäten der deutschen Pharmaindustrie in der dritten Welt untersuchen“. Sowohl die Patente auf Pharmazeutika würden hierbei ein großes Problem darstellen, als auch die zu hohen Preise. Ein ebenfalls großes Problem sei laut BUKO, dass sogenannte vernachlässigte Krankheiten in ärmeren Ländern nicht interessant genug seien für Pharmaunternehmen. Der stellvertretende Geschäftsführer des Bundesverbandes der Pharmazeutischen Industrie betonte allerdings auch, dass die gesundheitlichen Infrastrukturen in Entwicklungsländern generell mangelhaft wären. Daran müsse sich zuerst etwas ändern.

3. Zehnter Menschenrechtsbericht vom Bundeskabinett beschlossen

Der epd berichtete über die Verabschiedung des zehnten Menschenrechtsberichts, welcher am Mittwoch vom Bundeskabinett beschlossen wurde. In diesem habe sich die Bundesregierung für die weltweite Achtung der Menschenrechte eingesetzt. Die Menschenrechte würden eine zentrale Rolle in der Innen- und Außenpolitik der Bundesregierung spielen. Unter anderem wurde in dem Bericht die schlechte Lage einiger afrikanischer Länder angesprochen. Verletzungen der Menschenrechte seien in vielen Ländern noch immer Alltag. Vorgeschlagen wurde eine Art „Menschenrechts-TÜV“. Um dieses tatsächlich durchzuführen werde die Entwicklungszusammenarbeit mit Regierungen vorausgesetzt. Dazu sagte Entwicklungsminister Dirk Niebel, dass keine Regierung, welche die Menschenrechte nicht achte, lange Bestand haben würde. Menschenrechte seien für eine gute Entwicklung essentiell.

TAGS: Afrika, Dirk Niebel, FDP, Gesundheit, Guido Westerwelle, Mali, Sanitäre Versorgung, UNO, Was wir lesen

 

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