Oct 2nd, 2012 12:43 PM UTC
By ONE Deutschland
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Die Top-Themen des Tages:
1. Planet der Alten
Die Menschen auf der ganzen Welt werden immer älter. Die Süddeutsche Zeitung berichtete heute, dass Europa zwar momentan der älteste Kontinent sei, jedoch leben zwei von drei älteren Menschen in Entwicklungsländern. Laut einem UN-Bericht, solle die demographische Alterung besonders in den Entwicklungsländern immer weiter steigen. Die Hauptgründe hierfür seien sinkenden Geburtenraten, sinkende Kindersterblichkeitsraten, sowie steigende Lebenserwartungsraten. UN-Generalsekretär Ban Ki Moon forderte daher die Staatengemeinschaft dazu auf, mehr Vorkehrungen für den Wandel zu treffen und vor allem in Entwicklungsländern bessere Sozialsysteme aufzubauen.
2. Deutschland will keine Truppen nach Mali schicken
Die Frankfurter Allgemeine, die Welt und andere berichteten heute, dass Deutschland und Frankreich keine Truppen in den von Islamisten besetzten Norden Malis schicken wollen. Da laut Westerwelle (FDP) eine „Destabilisierung und Rechtslosigkeit“ in Mali jedoch nicht hinnehmbar sei, wolle Deutschland „nicht-militärische Unterstützung“ gewähren. Die USA dagegen befürworteten einen Militäreinsatz. Alle seien sich jedoch darin einig, dass die Leitung jeder möglichen Initiative in „afrikanischer Hand“ liegen müsse und von den Vereinten Nationen und den Nachbarländern Malis unterstützt werden müsse. Frankreich und Deutschlanden dachten besonders an Hilfe im „logistischen Bereich und bei der Ausbildung.“
3. Bezahlungen mit Mobiltelefonen boomen in Entwicklungsländern
In Entwicklungsländern richten sich immer mehr Menschen ein Konto auf ihrem Handy ein, mit dem sie dann bargeldlos zahlen können. Die Gründe hierfür seien vielseitig, schrieb die Süddeutsche Zeitung heute. Man entgehe der Gefahr, mit Geld auf die Straße gehen zu müssen. Zudem habe nur jeder Vierte in afrikanischen Ländern ein Bankkonto, da es Banken oft nur in Großstädten gäbe. Das Mobilfunknetz dagegen sei oft gut ausgebaut und ermögliche auch in ländlichen Gegenden Übertragungen. Schon kleine Ersparnisse auf diesen Konten könnten Existenzen retten, zum Beispiel bei Krankheiten oder Jobverlusten. Kritiker dagegen sagten, dass diese Möglichkeit der mobilen Transferleistungen die Überwachung der Bevölkerung einfacher mache und warnten zudem vor möglichen „Schuldenspiralen“.
TAGS: Afrika, Ban Ki-Moon, Deutschland, FDP, Frankreich, Guido Westerwelle, Infrastruktur, Mali, UNO, Was wir lesen
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