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Endlich Einigung im Sudan. Die Top-Themen des Tages


Sep 27th, 2012 4:26 PM UTC
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Die Top-Themen des Tages:

  1. Endlich Einigung im Sudan
  2. Uganda bekämpft HIV
  3. Niebel in Nairobi

1. Endlich Einigung im Sudan

Nach vielen Jahren des Bürgerkriegs und über zwei Millionen Toten, gibt es jetzt Fortschritte auf dem Weg zu einer Einigung zwischen Sudan und Südsudan. Die Frankfurter Allgemeine, n-tv, und andere berichteten heute über die gegenseitige Annäherung im Territorial-Konflikt. Vor allen Dingen habe man sich auf eine entmilitarisierte Zone geeinigt. Demnach sollen sich die Truppen beider Seiten entlang der umstrittenen Grenze jeweils 10 Kilometer weit in das Hinterland zurückziehen. Weitere Einzelheiten seien nicht genannt worden. Andere Konflikte, wie etwa um die erdölreiche Grenzregion Abyei, bleiben jedoch weiterhin offen. Es wurden weitere Verhandlungsrunden vereinbart.

 

2. Uganda bekämpft HIV

Uganda will jetzt aktiv die HIV Übertragung von Mutter zu Kind bekämpfen. Die Tiroler Tageszeitung und einige weitere schrieben heute über das Programm „Option B+“. Dieses sehe eine lebenslange Einnahme eines antiretroviralen Medikaments vor, das jeweils einmal täglich geschluckt werden müsse. Auf diese Weise solle das Infektionsrisiko der Kinder auf 0 bis 4 Prozent gesenkt werden. Dies sei notwendig, da zwischen 15 und 45 Prozent der Kinder in Uganda das Virus schon bei Geburt in sich tragen. Die Einnahme solle außerhalb der Krankenhäuser ermöglicht werden, da viele Schwangere es oft nicht schaffen, in ein Krankenhaus zu gehen. Allerdings werde dieses Programm von örtlichen Mitarbeitern kritisiert, da es nicht umsetzbar sei und den meisten Frauen der Zugang zu den Medikamenten auch weiterhin verwehrt bliebe.

 

3. Niebel in Nairobi

Das Staubinger Tagesblatt berichtete heute von dem Besuch des Bundesentwicklungsministers Dirk Niebel (FDP) in Nairobi. Zum 50. Jahrestag der Kooperation von Staat und Kirche in der Entwicklungszusammenarbeit, verschaffte Niebel sich nun einen Eindruck von der Arbeit vor Ort. In Korogocho, einem Elendsviertel in Nairobi, sind schon seit Jahren die beiden Hilfswerke Misereor und der Evangelische Entwicklungsdienst tätig. Diese Arbeit werde jährlich mit hohen Zuschüssen des Ministeriums für Entwicklung unterstützt. Die Hilfswerke bedienten sich hauptsächlich des „People owned process“, einem Entwicklungsansatz, der vor allem die Selbstständigkeit der Menschen vor Ort stärkt.

TAGS: Afrika, Dirk Niebel, Entwicklungszusammenarbeit, FDP, Gesundheit, Gesundheit von Müttern und Kindern, HIV/Aids, Kenia, Sudan, Südsudan, Uganda, Was wir lesen

 

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