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Ende eines Alptraums. Die Top-Themen des Tages


Sep 25th, 2012 1:45 PM UTC
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Die Top-Themen des Tages:

  1. Ende eines Alptraums
  2. Klimawandel in Afrika
  3. Gegen den Rohstofffluch

1. Ende eines Alptraums

Afrikanische Truppen, darunter Soldaten aus Äthiopien, Kenia, Uganda und Burundi, haben rund 80 Prozent Somalias von der Besetzung der Islamisten befreit. Die Financial Times Deutschland berichtete heute, das mit der Stadt Marka jetzt eine der letzten großen Stützpunkte der Islamisten gefallen ist. Zudem wurde jüngst ein neuer Präsident gewählt: der Akademiker Hassan Scheich Mohamud. Dieser habe in der Vergangenheit keine Beziehungen zu Kriegsfürsten unterhalten, sondern war durch die Gründung von Universitäten bekannt geworden. Dennoch hätten die Menschen weiterhin Angst und es gäbe noch regelmäßig Bombenanschläge und Selbstmordattentate. Ein UN-Sicherheitsberater warnte vor weiteren Problemen, ähnlich wie bei dem Fall Afghanistan.

 

2. Klimawandel in Afrika

Die Tageszeitung neues deutschland berichtete heute von den Ergebnissen der neuen Studien des World Agroforestry Centres (ICRAF). Diese besagten, dass deutliche Fortschritte in der Agrarwirtschaft afrikanischer Bauern gemacht würden. Im vergangenen Jahr führte die schlimmste Dürre seit 60 Jahren zu Missernten und Hunger am Horn von Afrika. Jetzt pflanzten über die Hälfte der afrikanischen Bauern robustere Knollen für den Konsum an und Bäume gegen die Bodenerosion. Die Anpassung ginge trotzdem nicht schnell genug vorran. Die Unterstützung durch die Internationale Gemeinschaft und ausländische Regierungen reiche noch nicht aus. Insbesondere das Clean Development Mechanism (CDM) Projekt verlaufe nicht zufrieden stellend. Den Bauern fehle es vor allem an Know-How und Geld zur Anmeldung von Projekten.

 

3. Gegen den Rohstofffluch

Die Frankfurter Rundschau veröffentlichte heute einen Gastbeitrag von Reinhard Bütikofer, stellvertretender Vorsitzender der Fraktion Grüne/EFA sowie Berichterstatter zum Thema Rohstoffe im Europäischen Parlament. Bütikofer fasst die letzten Entwicklungen im Bereich Rohstofftransparenz zusammen. Die USA hätten mit der finalen Beschließung des Dodd-Frank-Act von 2010 jetzt einen großen Schritt zur Bekämpfung der Korruption gemacht. Die Europäische Union dagegen tue sich schwer, da einige Regierungen von Mitgliedsstaaten versuchen würden, die Gesetzentwürfe zu verwässern. Bütikofer beschreibt die Durchsetzung von strengeren Transparenzgesetzen jedoch als zwingend notwendig, da sonst die Bevölkerungen rohstoffreicher Entwicklungsländern weiterhin unter der Korruption ihrer Regierungen leiden müssten.

TAGS: Afrika, Äthiopien, Burundi, EU, Handel, Kenia, Landwirtschaft, Regierungsführung, Rohstoffe, Somalia, Transparenz, Uganda, USA, Was wir lesen

 

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