Aug 14th, 2012 4:30 PM UTC
By ONE Deutschland
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Die Top Nachrichten des Tages:
1. G20 könnten Krisenmechanismus gegen Dürre einsetzen
Wie Reuters und Spiegel online gestern Nachmittag berichteten, wollen sich nun auch die G20 Staaten gegen die historische Dürre und die explodierenden Lebensmittelpreise einsetzen. Als Konsequenz aus den Hungerkrisen in 2008 und 2010 hätten die G20 im vergangenen Jahr ein Gremium geschaffen, um schneller auf die steigenden Lebensmittelpreise reagieren zu können. Dieses schnelle Krisenforum, auch Rapid Response Forum genannt, sehe eine gemeinsame Datengrundlage vor: das Agrarmarkt-Informationssystem (AMIS). Zudem könne das Krisenforum Empfehlungen an die nationalen Regierungen aussprechen, wie zum Beispiel Exporthindernisse abzubauen. Allerdings würde das Krisengremium frühestens im September seine Arbeit aufnehmen. Zunächst sei eine Telefonkonferenz mit Frankreich, USA und Mexiko (derzeit G20 Präsident) für Ende August geplant. Aus Erfahrung dauere es in etwa drei Monate bis steigende Lebensmittelpreise sich auf den Märkten in Entwicklungsländern bemerkbar machen. Daher fordere Marita Wiggerthale von Oxfam: „Die G20 müssen jetzt reagieren. Im September könnte es bereits zu spät sein.“
2. Hilfswerke zweifeln an dem Erzielen der 0,7 Prozent
Der epd veröffentlichte gestern zwei Artikel wonach Vertreter von Entwicklungsorganisationen daran zweifeln, dass Deutschland es schafft, bis 2015 0,7 Prozent des Bruttonationaleinkommens für Entwicklungshilfe auszugeben. Ulrich Post von VENRO sagte, die Regierung habe zwar die Möglichkeit, das Ziel zu erreichen, aber nur mit alternativen Finanzierungsquellen wie einer Finanztransaktionssteuer. Claudia Warning vom Evangelischen Entwicklungsdienst glaube allerdings, dass der politische Wille fehle. Danuta Sacher von terre des hommes forderte die Bundesregierung dazu auf zu erläutern, wie sie ihre Zusagen für die Entwicklungshilfe einhalten werde. Die Partei des Bundesentwicklungsministers Dirk Niebel (FDP) habe sich gegen eine Finanztransaktionsteuer ausgesprochen und setze stattdessen auf die stärkere Einbeziehung der privaten Wirtschaft zur Ergänzung staatlicher Mittel. Niebel sagte jedoch dem epd am Montag, dass Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) sich ausdrücklich zu dem 0,7 Prozent Ziel bekannt habe. Er vermerkte, dass es der Regierung immerhin gelungen sei, drei Rekordhaushalte in Folge für die deutsche Entwicklungspolitik zu erreichen.
3. Warum die Entwicklung der Landwirtschaft in Afrika stockt
In einem Meinungsartikel in der Frankfurter Rundschau erläutert Rudolf Seiters, Präsident des Deutschen Roten Kreuzes (DRK), warum sich die Landwirtschaft in Afrika nur langsam entwickelt. Laut Seiters gibt es dafür drei Gründe. Zum einen sei die Logistik schwierig. 50 Prozent der afrikanischen Ernten landeten nicht auf dem Teller sondern würden auf Grund von schlechten Lager- und Transportmöglichkeiten verderben. Daher sei die wichtigste Hilfe, die Hilfsorganisationen leisten könnten, der Bau von festen Straßen. Zweitens würde immer mehr Land von ausländischen Investoren aufgekauft um Rohstoffe für Biosprit anzubauen. Somit würde weniger Land für die lokale Bevölkerung übrig bleiben um Nahrungsmittel anzubauen. Und drittens sei das Essen in Afrika knapp und die Preise entsprechend hoch. Viele Familien müssten 60 Prozent ihres Einkommens für Lebensmittel ausgeben. Der Kontinent müsse viele Nahrungsmittel importieren und afrikanische Staaten würden jährlich 30 bis 50 Milliarden Dollar für Lebensmittelimporte zahlen.
TAGS: Afrika, Angela Merkel, CDU/CSU, Deutschland, Dirk Niebel, Entwicklungszusammenarbeit, Ernährung, FDP, Frankreich, G20, Handel, Infrastruktur, Intelligente Hilfe, Landwirtschaft, Oxfam, Rotes Kreuz / Roter Halbmond, terre des hommes, USA, VENRO, Was wir lesen, Wirksamkeit
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19.10.2012 at 14:29
Britta sagt:Es gibt doch auch pnline Bestellservices, bei denen das enegie Mfcsli zusammen gestellt werden kann. Da muss man kein Mfcsli von der Stange nehmen, kann sich aussuchen, was man gerne isst und kann gleichzeitig auch auf eine gesunde Erne4hrung achten.