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Vereinte Nationen fordern Einschränkung der US-Ethanol-Produktion. Die Top-Themen des Tages


Aug 13th, 2012 6:53 PM UTC
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Die Top Nachrichten des Tages:

  1. Vereinte Nationen fordern Einschränkung der US-Ethanol-Produktion
  2. Ausweitung von Fairtrade-Produkten in Afrika
  3. Nestlé in Afrika

1. Vereinte Nationen fordern Einschränkung der US-Ethanol-Produktion

Am Freitag und über das Wochenende beschäftigten sich viele Zeitungen, wie die Süddeutsche und die Financial Times Deutschland, mit dem Einfluss der US Ethanol-Produktion auf die steigenden Lebensmittelpreise. Laut Agrarexpertin Marita Wiggerthale von Oxfam würden in den USA 40 Prozent der Maisernte für Biosprit verwendet (Süddeutsche). Entwicklungspolitiker augmentierten jedoch, dass es nicht vertretbar sei Ethanol aus Mais zu gewinnen, solange Menschen Hunger leiden. Die Vereinten Nationen (VN) seien auch der Meinung, dass die Produktion von Ethanol zu einem Engpass in der Nahrungsmittelversorgung führen könne. Somit hätten die VN eine sofortige Einschränkung der US-Ethanol-Produktion gefordert. José Graziano da Silva von der Welternährungsorganisation FAO argumentierte, dass man durch die Aufhebung der Ethanol Förderung mehr Getreide als Nahrung oder Tierfutter nutzen könne. Dies versetze Barack Obama in eine heikle Situation, weil die USA schon seit langem Bio-Sprit fördere und sich ehrgeizige Ziele für die Zukunft gesetzt habe. Da die USA fast für die die Hälfte des weltweiten Maisexports verantwortlich sind, würde eine Veränderung der amerikanischen Versorgung großen Einfluss auf die globalen Märkte haben, so die Financial Times Deutschland.

2. Ausweitung von Fairtrade-Produkten in Afrika

Silke Bohrenfeld berichtet in der morgigen Ausgabe des handels journal über die Fairtrade Branche in Afrika. Da Nachfrage für fair gehandelte Produkte in Europa steige, sei die entsprechende Zertifizierung eine große Chance für afrikanische Bauern. Allerdings sei der Markteintritt wegen der weltweiten Konkurrenz schwierig. Neben Zertifizierungsstandards sei auch hohe Flexibilität gefragt da der Fairtrade Markt sowie gewisse Vorlieben der Verbraucher, nach wie vor stark schwankten. Zudem würden die Rahmenbedingungen in Afrika, wie Wetterbedingungen oder mangelnde Infrastruktur, eine Herausforderung darstellen. Bislang würden rund 700.000 Menschen in Afrika unter fairen Bedingungen arbeiten. Jedoch flössen laut Fairtrade International bisher nur 27 Prozent der Fairtrade-Gelder nach Afrika. Für einen erfolgreichen globalen Markteintritt fehle dem Kontinent die Nachfrage großer Handelsketten und bekannter Markenartikel, welche die Absätze der Produzenten sicherten, so Bohrenfeld. Deshalb würden afrikanische Produzenten nun versuchen, die Absatzkanäle im eigenen Land zu nutzen, was sich durch eine zunehmend zahlungskräftige Mittelschicht ermöglichen ließe.

3. Nestlé in Afrika

Johannes Dieterich veröffentlicht heute in der Financial Times Deutschland ein Interview mit dem Nestlé Konzernchef Paul Bulcke in dem er nach dessen Haltung zu Afrika fragt. Zu der Frage, ob Nestlé in Afrika besser verdiene als anderswo erwidert Bulcke: „Unsere Gewinnspannen sind fair.“ Zu dem Vorwurf, dass auf ivorischen Kaffeeplantagen von Nestlés Zulieferern Kinder Zwangsarbeit leisten müssten sagte der Chef: „Wir arbeiten mit der Fair Labor Association, um das Problem gemeinsam anzugehen… Wir sind ein Unternehmen mit Prinzipien.“ Zu Nestlés Position zu fairen Löhnen für Afrikanische Farmer äußerte sich Bulcke: „Wenn wir für höhere Qualität einen höheren Preis bezahlen müssen, dann tun wir das auch.“ Auch wurde Nestlé vorgeworfen mit der Vermarktung von Trinkwasser zu den steigenden Nahrungsmittelpreisen beizutragen. Darauf sagt Bulcke: „Wir betrachten Wasser als ein Menschenrecht.“ Die Menge, die Nestlé in Flaschen abfülle betrage 0,0009 Prozent des weltweiten Frischwasserverbrauchs. Daher sei es nicht wahr, dass der Konzern Trinkwasser monopolisiere.

 

TAGS: Afrika, Elfenbeinküste, FAO, Handel, Landwirtschaft, Rohstoffe, UNO, USA, Was wir lesen, Wasser

 

  1. Kotalsays: Oct 19th, 2012 11:37 AM EST

    19.10.2012 at 11:37

    sagt:Naja, was mir viel mehr Stirnadrunadzeln bereiadtet hat, ist sowas wie: „Die Query ist es, die die Instiadtuadtioadnen ersetadzen kann.“ Das ist doch etwas zu hoch gegrifadfen, und audferaddem lehrt die Geschichte, dadf seladten etwas ezrstet wird, sonaddern eher etwas Neues dazuadkommt (und hf6chsadtens einen Teil des vom Alten besetzadten Platz einnimmt).Und meinst Du mit dem „Zeradfallsadproadzess wisadsenadschaftadliadcher Beobadachadtung unter den Bedinadgunadgen interadnetadbaadsieradter Komadmuadniadkaadtion“ etwa, dadf sein Artiadkel wisadsenadschaftadliadche Komadmuadniadkaadtion we4re oder nur die Beobadachadtung dieadser? Wie auch immer, ich sehe nur Feuilleadton – mich eingeschlossen.

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