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Die Johannesburger Börse als „Tor zum Kontinent“ für Anleger? Die Top Nachrichten des Tages


Jun 22nd, 2012 5:51 PM UTC
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Die Top Nachrichten des Tages:

  1. Die Johannesburger Börse als „Tor zum Kontinent“ für Anleger?
  2. ‚Desertec‘ – günstige Energie aus den Wüsten Afrikas
  3. Die Kritik and Rio+20 geht weiter

1. Die Johannesburger Börse als „Tor zum Kontinent“ für Anleger?

Die FAZ berichtete heute von den Bemühungen der Johannesburger Börse (JSE), bei afrikanischen Unternehmen dafür zu werben, sich bei dem mit Abstand größten Afrikanischen Finanzmarkt zu notieren. Obwohl das Weltwirtschaftsforum die JSE bereits zum zweiten Mal in Folge als die bestregulierte Börse der Welt gekürt hat, zögern die afrikanischen Konzerne. Sie richteten sich lieber nach den großen Märkten wie London, New York oder Toronto. Obwohl eine Registrierung auf diesen Finanzmärkten kostspieliger ist, rechneten die afrikanischen Unternehmen dort mit einem größerem Publikum und mehr Anerkennung. Leider hätte die JSE noch immer den Ruf ein Segment der zweiten Klasse zu sein und zudem fehle den Unternehmen der Vergleich mit anderen in ihrer Branche. Dennoch halte die JSE an ihrem Ziel fest, den Zugang zu einem der letzten Wachstumsmärkte der Welt zu ermöglichen, wenn nötig durch Kooperation mit anderen Börsen. Neben der JSE hat fast jedes afrikanische Land eine Börse. Nur würden diese meistens, ebenso wie die größeren nationalen Konzerne, entweder von der Regierung oder der Zentralbank kontrolliert werden.

2. ‚Desertec‘ – günstige Energie aus den Wüsten Afrikas

Einige Zeitungen sowie Reuters und der Focus schrieben heute über die Desertec-Initiative und möglicherweise erfreuliche Aussichten für die Energiewende. Reuters schrieb, dass in den nächsten Jahren in Marokko, Algerien und Tunesien Referenzprojekte für die Erzeugung von Solarstrom geplant seien. Die wichtigsten Themen seien der Netzausbau über nationale Grenzen hinaus und die Schaffung eines regulatorischen Rahmens, sagte die Geschäftsführerin der Desertec-Planungsgesellschaft Dii, Aglaia Wieland. Im Zusammenhang mit der Energiewende, wäre es wichtig, dass Europa zusammen mit Nordafrika und dem Nahen Osten einen gemeinsamen Strombund schaffe. Laut Focus seien die Hauptquellen Wind- und Wasserkraft aus Nordeuropa sowie Wind- und Sonnenstrom aus der Sahara. Gemäß der Dii Geschäftsführung könne möglicherweise schon 2050 der Strombedarf in dieser Region zu 90 Prozent mit erneuerbaren Energien gedeckt werden. Die Desertec Initiative hätte Vorteile für beide Seiten: Europa erhielte billigen Strom und Nordafrika Wachstumsimpulse.

3. Die Kritik and Rio+20 geht weiter

Einige Zeitungen übten heute erneut Kritik and dem Rio+20 Gipfel. Obwohl, wie das Hamburger Abendblatt berichtete, Gastgeber Brasilien, UN-Generalsekretär Ban Ki Moon und Umweltminister PeterAltmaier Rio+20 für eine gelungene Grundlage einer besseren Zukunft hielten, kritisierten Nichtregierungsorganisationen weiter, dass es nicht gelungen sei, verbindliche Ziele festzulegen. Zudem wurden grundsätzliche Zweifel aus einem Entwicklungsland bekannt: der bolivianische President Evo Morales kommentierte das Konzept der „grünen Wirtschaft“ mit den Worten „ Es geht um eine Kolonialisierung der Natur, die die natürlichen Ressourcen kommerzialisiert.“ Enwicklungsländer hätten Milliarden-Fonds gefordert um nachhaltige Entwicklung aufzurüsten aber die Industrieländer hätten diese Forderung angesichts der Wirtschaftskrise überhört. In der Frankfurter Rundschau forderte Joachim Wille die Zivilgesellschaft dazu auf, mehr Druck auf ihre Politiker zu machen, und dass der Norden seine Vorbildfunktion ernst nehmen und zugleich bilaterale Allianzen mit Entwicklungsländern eingehen müsse.

+++ Gauck unterschreibt den Fiskalpakt vorerst nicht +++

TAGS: Afrika, Ban Ki-Moon, Handel, Infrastruktur, Klimavereinbarung, Klimawandel, Marokko, Südafrika, Technologie, Was wir lesen

 

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