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Bob Geldof über ONE Call. Die Zeitungsschau


Mar 20th, 2012 5:51 PM UTC
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Die Themen des Tages:

  1. Bob Geldof über ONE Call
  2. Schulz fordert weiter Finanztransaktionssteuer
  3. Enorme Nachernteverluste in Subsahara-Afrika
  4. Vorwürfe gegen GIZ wegen Wasserprojekt in Burundi

1. Bob Geldof über ONE Call

In einem Gespräch mit bild.de spricht der Musiker und Aktivist Bob Geldof über die neue Kampagne von ONE, in der er zusammen mit anderen Prominenten, wie Katja Riemann und Benno Fürmann, an die Bundesregierung appelliert, mehr für Entwicklungszusammenarbeit auszugeben. Die Kampagne, die sich ONE Call nennt, ist eine interaktive Aktion, bei der Teilnehmer von den oben genannten Prominenten angerufen und dazu aufgefordert werden, Druck auf Regierung auszuüben, damit diese ihre Versprechen an die ärmsten Länder der Welt einhält.

2. Schulz fordert weiter Finanztransaktionssteuer

Das Handelsblatt berichtet, dass der Präsident des Europäischen Parlaments, Martin Schulz (SPD), den Willen der Kanzlerin, eine Finanztransaktionssteuer einzuführen, anzweifelt. Er werfe ihr vor, immer wieder bei der gerechten Verteilung der Lasten und bei der Bekämpfung der Jugendarbeitslosigkeit zu scheitern. Daher stelle sich die Frage: „Ist die Frau Merkel so ohnmächtig wie es scheint, oder will sie im Schulterschluss mit anderen konservativen Regierungschefs die Finanztransaktionssteuer verhindern?“ Schulz halte es für nicht akzeptabel, dass Merkel privat die Steuer befürworte, aber in ihrer Position als Kanzlerin nichts unternehme.

3. Enorme Nachernteverluste in Subsahara-Afrika

Wie die Neue Züricher Zeitung berichtet, geht nach Angaben der UNO-Welternährungsorganisation (FAO) und der Weltbank in Subsahara-Afrika rund ein Drittel der Getreidernte auf dem Weg vom Produzenten zum Konsumenten verloren. Das Problem sei bereits seit den 70er Jahren bekannt, sei aber erst seitdem die weltweiten Lebensmittelpreise 2008 angefangen haben, zu explodieren, wieder ein großes Thema. Laut dem “African Postharvest Losses Information System” könnten Verluste von bis zu 20 Prozent vermieden werden. Vor allem Mais, eines der Hauptnahrungsmittel in Afrika, gilt als besonders anfällig. Grund für die Verluste seien die fehlende oder mangelhafte Einlagerung des Getreides, Wetterschäden, die Verschüttung des Korns beim Dreschen und beim Transports und Schädlingsbefall.

4. Vorwürfe gegen GIZ wegen Wasserprojekt in Burundi

Die Tageszeitung Neues Deutschland berichtet über das Fehlschlagen eines Wasserprojekts der Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) in Burundi. Ziel des Projektes sei es, den Zugang zu Trinkwasser zu verbessern und die Bevölkerung für einen bewussten Umgang mit Wasser zu sensibilisieren. Der GIZ werde jedoch fehlende Koordination und Partnerorientierung vorgeworfen. Dem Mitarbeiter T. Pritzl, der auf die Missstände hingewiesen habe, soll darauhin gekündigt worden sein. Später sei Pritzl angeblich aufgrund falscher Vorwürfe verhaftet, jedoch nach einer Woche wieder freigelassen worden. Mit der Kündigung beschäftige sich jetzt auch das Bonner Arbeitsgericht.

TAGS: Afrika, Angela Merkel, Benno Fürmann, Bob Geldof, Burundi, CDU/CSU, Deutschland, Entwicklungszusammenarbeit, Ernährung, EU, FAO, Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ), Haushaltsverhandlungen, Landwirtschaft, Politik Aktuell, Was wir lesen, Wasser, Weltbank

 

  1. andronsays: Mar 20th, 2012 7:11 PM EST

    20.03.2012 at 19:11

    Das hört sich ja hanebüchen an. Frage an den verantwortlichen Herrn Niebel: Sieht so die Fusionsrendite aus?

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Im ONE Blog berichten wir über Hintergründe und Neuigkeiten rund um die Armutsbekämpfung weltweit. Die Beiträge stammen von den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern von ONE, aber auch von Unterstützerinnen und Unterstützern, Netzwerkpartnern, Freunden der Organisation und Entwicklungsexperten.

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