Zeitungsschau – 19. März 2010


19.03.2010 15:52Uhr
von Carola Bieniek

Die Themen heute:

  1. Immer mehr Menschen leben in Slums –
  2. Waffenstillstand im Sudan –
  3. Neue Militärstrategie für Afrika? –
  4. Zuma sieht positive Entwicklung in Simbabwe –

  5. Immer mehr Menschen Leben in Slums

    Die Nachrichtenagentur dpa berichtet, dass die UN Organisation Habitat am Donnerstag einen Bericht veröffentlich hat, demzufolge jeder achte Mensch weltweit in einem Slum lebt. Wenn die Regierungen nicht bald handeln, wird sich die Anzahl der Menschen, die in Slums leben, bis 2020 auf etwa 900 Millionen erhöhen, so die UN. Das wären 123 Millionen mehr als noch vor zehn Jahren.

    Waffenstillstand im Sudan

    Die Deutsche Welle berichtet, dass der sudanesische Präsident Omar Hassan al Baschir sich mit der Rebellenorganisation (LJM) auf einen dreimonatigen Waffenstillstand geeinigt hat. Das Übereinkommen wurde in Doha unterzeichnet, wo momentan Friedensgespräche stattfinden. Es wurde gesagt, dass der Waffenstillstand verlängert werden würde, wenn die Friedensgespräche erfolgreich verlaufen.

    Neue Militärstrategie für Afrika?

    Die taz berichtet, dass das US-amerikanische Afrika-Kommando AFRICOM seine Aktivitäten im Bereich der Ausbildung von Sicherheitspersonal in instabilen Regionen Afrikas, stärker mit der EU koordinieren will. Ein erster Testfall ist Somalia, wo die USA ugandische Einheiten der AU Mission in Somalia trainieren, und die EU somalische Regierungstruppen in Uganda ausbildet. Die nächste Zusammenarbeit könnte in der DR Kongo warten, wo die schwachen Regierungstruppen ab Juni, wenn die UN Blauhelme schrittweise abziehen, vor großen Herausforderungen steht. Weitere Bereiche in denen man zusammen arbeiten könnte sei der Kampf gegen Al-Kaida und der Drogenhandel oder die Reform des Sicherheitssektors in instabilen Staaten. Es wird jedoch auch bemerkt, dass die private Sicherheitsfirma Xe, ehemals Blackwater, auf US-Seite involviert ist und momentan Sicherheitskräfte in Burkina Faso ausbildet.

    Zuma sieht positive Entwicklung in Zimbabwe

    Am Ende seiner Simbabwe-Reise, sagte der südafrikanische Präsident Jacob Zuma er sei zuversichtlich über die Zukunft des Landes, berichtet die Frankfurter Allgemeine Zeitung. Nach Gesprächen mit ZANU-PF und dem MDC sagte Zuma, beide Parteien seien an einer konstruktiven Kooperation zur Beendigung der Krise interessiert.

    Schlagworte: Politik Aktuell, Regierungsführung, Simbabwe, Südafrika, Sudan, USA, Was wir lesen

 



Kommentar hinzufügen

 

Name (Pflichtfeld)

 

E-Mail-Adresse (wird nicht veröffentlicht) (Pflichtfeld)

 

 

Der ONE Blog

Im ONE Blog berichten wir über Hintergründe und Neuigkeiten rund um die Armutsbekämpfung weltweit. Die Beiträge stammen von den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern von ONE, aber auch von Unterstützerinnen und Unterstützern, Netzwerkpartnern, Freunden der Organisation und Entwicklungsexperten.

Der Inhalt der Beiträge und Kommentare spiegelt die Meinung der Autoren wider und entspricht nicht immer den Ansichten von ONE.