Ist Afrika der nächste Wachstumskontinent?
Ein Artikel mit dem Titel „Afrika ist, wo Asien vor 20 Jahren war“ in der österreichischen Zeitung Der Bund, attestiert der afrikanischen Wirtschaft in den letzten zehn Jahren eine positive Entwicklung und nun sei sie weniger von der globalen Krise betroffen als andere. Dies führte zu einem größeren Interesse ausländischer Investoren an dem Kontinent und dazu, dass junge, gut ausgebildete Afrikaner, die ausgewandert sind, wieder zurückkommen.
Entwicklungschance für Afrika durch ökologische Landwirtschaft
Die UN-Konferenz für Handel und Entwicklung (UNCTAD) ist der Ansicht, dass Entwicklungsländer eine Chance auf ökologisches wirtschaftliches Wachstum nach dem Ende der globalen Rezession haben. Die Experten sehen enormes Potential für Entwicklungsländer, besonders in den Bereichen ökologische Landwirtschaft und erneuerbare Energien.
Die Frankfurter Rundschau berichtet von den Schlussfolgerungen einer Diskussionsrunde von Experten im Rahmen der „Grünen Woche“ in Berlin über Landwirtschaft in Afrika. Die Experten sagen, dass eine „zweite Grüne Revolution“ nötig sei, die sich auf Kleinbauern konzentriere, und Landwirtschaft zum Entwicklungsmotor Afrikas machen könnte.
Klimaexperten fordern Rücktritt von Klimaratschef
Führende deutsche Klimaexperten fordern den Rücktritt des Chefs des UN-Klimarats (IPCC) Rajendra Pachauri, nachdem erneute Fehlkalkulationen in einem IPCC-Bericht für Aufsehen sorgten, berichtet die Frankfurter Rundschau.
Al Shabab ruft Dschihad gegen Kenia aus
Die radikal-islamistische Al Shabbab-Miliz aus Somalia hat am Sonntag den Dschihad gegen Kenia ausgerufen. Als Begründung wurden kenianische Truppenbewegungen im Grenzgebiet angegeben. Die Islamisten beschuldigen Kenia, die somalischen Regierungstruppen zu unterstützen.
Brauchen wir einen globalen Schrumpfungsprozess?
In einer Gastkolumne für die Deutsche Welle vom Deutschen Institut für Entwicklungspolitik (DIE) mit dem Titel „Unbequeme Wahrheit“ argumentieren Lars Schmidt und Dr. Pierre Ibisch, dass ein Fortführen des Wachstumspfades zu einer Instabilität des „Erdsystems“ sowie der Gesellschaften, die von ihm abhängig sind, führen wird. Um nachhaltige Entwicklung zu erreichen, ist ein „globaler Schrumpfungsprozess“ genau das Richtige und langfristig ist eine Ersetzung von Globalisierung und Fremdversorgung durch lokale und regionale Initiativen die einzige Möglichkeit. Schmidt und Ibisch gehen davon aus, dass die „Post-Wachstumsgesellschaft“ weit weniger komplex in Bezug auf Institutionen und Dienstleistungen sein wird und dass der Nationalstaat als gesellschaftlicher Organisationsrahmen vielleicht eine Hürde für nachhaltige Entwicklung ist. Dieses Zukunftsszenario wirft bei den Autoren die Frage auf, ob die Debatte um Entwicklungszusammenarbeit und Armutsbekämpfung nicht müßig sei. Denn die Autoren schließen damit, dass wir uns ernsthaft fragen sollten, ob es zu rechtfertigen ist, Entwicklungsländer an ein globales System anzubinden, das nicht mehr tragfähig ist. Erhöhen wir dadurch nicht einfach ihre Fallhöhe?
Im ONE Blog berichten wir über Hintergründe und Neuigkeiten rund um die Armutsbekämpfung weltweit. Die Beiträge stammen von den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern von ONE, aber auch von Unterstützerinnen und Unterstützern, Netzwerkpartnern, Freunden der Organisation und Entwicklungsexperten.
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