Deutschland hält an Agrarsubventionen fest
Die deutsche Landwirtschaftsministerin Ilse Aigner (CSU) rief zu einer Fortsetzung der EU-Agrarsubventionen auch nach 2013 auf berichtet die Süddeutsche Zeitung.
Die ersten 100 Tage der schwarz-gelben Koalition
Fast 100 Tage nach Antritt der schwarz-gelben Regierung schneiden deren Minister bei der Bevölkerung eher schlecht ab. Laut einer Umfrage von Emnid, von Bild am Sonntag in Auftrag gegeben, schneiden die FDP-Minister Rainer Brüderle und Dirk Niebel am schlechtesten ab.
Ellen Großhans blickt für die Nachrichtenagentur epd auf Dirk Niebels erste 100 Tage als Entwicklungsminister. Während er am Anfang belächelt wurde, da er das Ministerium vor der Wahl noch abschaffen wollte, habe er während der Haushaltsverhandlungen gezeigt, dass er motiviert war, das Entwicklungshilfebudget zu erhöhen. Oft für seine schroffe, laute Art kritisiert, machte er auf seiner Afrika-Reise deutlich, dass er auch zuhören kann, so Großhans. Doch viel von dem, was er als neue, liberale Entwicklungshilfe verkaufen möchte – Mikrokredite, Public Private Partnerships, Hilfe zur Selbsthilfe – ist nicht wirklich neu, sondern war bereits unter seiner Vorgängerin Heidemarie Wieczorek-Zeul (SPD) Thema.
Gibt es eine pan-afrikanische Identität?
In einem Artikel für die taz argumentiert Dominic Johnson gegen das Konzept des viel stilisierten geeinigten Afrika. Pan-Afrikanismus sei viel eher das Resultat eines globalen Rassismus als einer kulturellen oder historischen Homogenität auf dem Kontinent.
Entwicklung in Afrika
In einem Interview mit Spiegel online sagte der Chef der Afrikanischen Entwicklungsbank Donald Kaberuka, er hoffe, dass sich durch die Fußballweltmeisterschaft Afrikas Bild in der Welt verbessere und er lobte Chinas Investitionen auf dem Kontinent. Er sagte außerdem, dass er nicht an einen Erfolg der MDGs glaube und dass er befürchte, dass sich Handelsbarrieren für Afrika eher noch verstärken als lockern würden.
Togo für die nächsten beiden Afrika Cups gesperrt
Viele Zeitungen berichten darüber, dass der afrikanische Fußballverband (CAF) Togo für die nächsten beiden Afrika Cups gesperrt hat. Der CAF argumentiert, dass die Einmischung des togolesischen Präsidenten nach dem Anschlag in Cabinda, der die Abreise des Teams angeordnet hatte, gegen CAF-Regularien verstoße.
IWF will Mittel zur Anpassung an den Klimawandel zur Verfügung stellen
Spiegel online zufolge erklärte der IWF-Chef Dominique Strauß-Kahn, dass der IWF die Schaffung eines Fonds plane, der Entwicklungsländer dabei unterstützen soll, die Anpassung an den Klimawandel zu finanzieren.
Machtwechsel bei der Afrikanischen Union
Der Nachrichtenagentur AFP zufolge ersetzt der malawische Präsident Bingu wa Mutharika den lybischen Präsidenten Muammar el Gaddafi als Präsidenten der Afrikanischen Union.
Gates Stiftung kündigt weitere Unterstützung von Impfprojekten an
Der Ärzte Zeitung zufolge hat die Gates Stiftung auf dem Weltwirtschaftsforum in Davos verkündet, dass sie Entwicklungsländer in den nächsten zehn Jahren mit Impfstoffen im Wert von $10 Mrd. unterstützen wolle.
Carla Bruni über ihr Engagement für den Globalen Fonds
Carla Bruni-Sarkozy spricht mit der Welt über ihr soziales Engagement im Kampf gegen HIV/Aids für den Globalen Fonds und verteidigt wohltätiges Engagement von Prominenten gegen Kritik.
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