Eines der Ziele des EU-Ratstreffens letzte Woche war es, die Position der EU für die Klimakonferenz im Dezember in Kopenhagen festzulegen. Zu einer Zeit, in der die Berichterstattung über die Wahrscheinlichkeit eines wirklich globalen Folgeabkommens zum Kyoto-Protokoll eher negativ ausfällt, könnte sich nun Momentum aufbauen: von diesem EU-Ratstreffen, über das Treffen der EU-Finanzminister diese Woche in Schottland, weiter nach Barcelona zum Vorbereitungstreffen der Verhandlungsteilnehmer und schließlich (theoretisch) zum Treffen in Kopenhagen selbst.
Aus dem Ratstreffen kamen ein paar entscheidende Botschaften. Insbesondere die Formulierungen zu verschiedenen Aspekten des Klimawandels und das Angebot der EU, mehr zu tun, wenn andere Staaten / Staatengemeinschaften sich anschließen.
Hier ein paar Höhepunkte:
Zusammengefasst bedeutet dies also, dass die EU im Dezember mit einer starken Verhandlungsgrundlage nach Kopenhagen fahren wird. Die Verhandlungsführer der afrikanischen Staaten und auch anderer Entwicklungsländer werden auf mehr hoffen. Doch einige Teilnehmer aus den Industrieländern, die zu den größten Verschmutzern gehören, werden weit weniger tun wollen. Und so beginnen nun die ernsthaften Verhandlungen. Das Ratstreffen der EU am 10. und 11. Dezember - zur Halbzeit der Verhandlungen in Kopenhagen - wird Möglichkeit bieten, die ersten Ergebnisse auszuwerten und wenn nötig Anpassungen zu vereinbaren.
– Jessica Gomez-Duran –
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