Mo Ibrahim Preis
Sowohl Der Tagesspiegel als auch die Süddeutsche Zeitung berichten heute auf ihren Titelseiten über die Entscheidung der Ibrahim Stiftung, dieses Jahr den Mo Ibrahim Preis nicht zu verleihen. Die Süddeutsche Zeitung titelt: „Kontinent ohne Vorbild” und fordert mehr Mandela und weniger Mobutu für den afrikanischen Kontinent. Die Juroren hatten einige Kandidaten in der engeren Auswahl, darunter die ehemaligen Präsidenten J.A. Kufour, Thabo Mbeki, Tejan Kabah und Olusegun Obsanjo. Allerdings konnte das Komitee sich bei genauer Betrachtung auf keinen Gewinner verständigen. Jedoch lobte das Komitee Erfolge Guter Regierungsführung (Good Governance) auf Mauritius, den Seychellen und Kap Verde, wie Der Tagesspiegel schreibt.
AFP Meldung zum Thema: „Hochdotierter Mo-Ibrahim-Preis dieses Jahr nicht vergeben”
Parlamentswahlen in Niger
Begleitet von internationaler Kritik u.a. von der Europäischen Union und Boykottaufrufen der Opposition haben im Niger am Dienstag die Parlamentswahlen begonnen, berichtet AFP. Präsident Tandja hatte Ende Mai das Parlament aufgelöst, um den Weg zu einem umstrittenen Verfassungsreferendum zu ebnen. Mit dem Anfang August abgehaltenen, international heftig kritisierten Referendum sicherte er sich eine Verlängerung seiner eigentlich im Dezember auslaufenden Amtszeit bis 2012.
AFP Meldung: „Parlamentswahl in Niger gewonnen”
Flüchtlingsgipfel der Afrikanischen Union
Minister der Mitgliedsstaaten der Afrikanischen Union haben am Montag einen fünf tägigen Gipfel begonnen, um das Problem von Flüchtlingen, Heimkehrern und Binnenvertriebenen zu lösen, berichtet dpa. Dies ist der somit der erste Gipfel, der sich ausschließlich mit den 17 Millionen afrikanischen Flüchtlingen beschäftigt.
DW online Meldung zum Thema: „Flüchtlingsgipfel der Afrikanischen Union”
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