Insgesamt scheinen auf dem G20-Gipfel in Pittsburgh in der letzten Woche einige Fortschritte in Richtung Neuorganisation der globalen Machstrukturen, damit diese repräsentativer werden, gelungen zu sein. Doch es muss noch eine Menge mehr geschehen, bevor die G20 ein wirklich die Interessen aller repräsentierendes Entscheidungsforum wird.
Ich habe den Gipfel hindurch den Leiter von ONEs US-Abteilung für Regierungsbeziehungen Tom Hart begleitet. Er sagt mir in Bezug auf das Kommuniqué:
„Die Abkehr von der G8 hin zur G20 ist eine wahrlich richtungsweisende Veränderung: sie bedeutet, dass ein größerer Teil der Weltbevölkerung mit am Tisch sitzt. Doch dieses neue, weiter gefasste Weltgremium muss nun auch beginnen, sich um die Bedürfnisse der ärmsten Länder, insbesondere in Afrika, zu kümmern. Seit fast einem Jahrzehnt ist Afrika fester Bestandteil der Tagesordnung bei den G8-Gipfeln, auch wenn die Einlösung von gemachten Versprechen nicht immer zufriedenstellend verläuft. Während der Übergangsphase darf Afrikas Entwicklung nicht hinten runter fallen. Eine Möglichkeit zu beweisen, dass die Welt Afrika nicht vergessen wird, ist einen der kommenden G20-Gipfel auf dem afrikanischen Kontinent abzuhalten.“

Am Freitag haben wir der US-Delegation unsere Petition überreicht. 75.000 Unterstützerinnen und Unterstützer hatten ihren Namen unter die Forderung gesetzt, eines der nächsten Treffen der G20 in Afrika abzuhalten.
Dieses sind ein paar der Ergebnisse im Abschlussdokument, die direkte Auswirkungen auf Afrika haben könnten:
– Virginia Simmons –
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