
Am 11. Juni, am vorletzten Tag der Klimaverhandlungsrunde in Bonn, erreichten über 18.800 Unterschriften von ONE Unterstützern aus aller Welt den Klima-Chef der UN, Yvo de Boer.
Die Unterstützer forderten ihn dazu auf, bei den wichtigen Klimaverhandlungen 2009 nicht nur Emissionsreduktionen im Blick zu haben. Er soll auch darauf hinzuwirken, dass den ärmsten Ländern, die schon jetzt durch den Klimawandel betroffen sind, Mittel zur Verfügung stehen, damit sie sich an seine unvermeidbaren Folgen anpassen können. Also gewissermaßen wandeln für den Klimawandel. Die Petition wurde dem erfahrenen UN-Diplomaten von Andreas Hübers aus dem Berliner Team von ONE überreicht.
Yvo de Boer nahm die Liste der Unterstützer gerne entgegen und sagte: „Nur 3,6% der CO2-Emissionen kommen aus Afrika. Diese Länder haben kaum zum Klimawandel beigetragen, obwohl die Emissionen durch Entwaldung zunehmen. Sie haben auch kaum die Mittel, sich gegen Dürren und Überschwemmungen zu schützen. Deshalb ist es auch so wichtig, dass ihre Interessen im Abkommen von Kopenhagen berücksichtigt werden und sie die finanzielle und technologische Unterstützung bekommen, die sie brauchen.“
Danke an alle Unterstützer die die Petition unterstützt haben. Die Unterstützung ist wichtig, um die Zukunft der Menschen, die bereits jetzt vom Klimawandel hart getroffen werden, auf die Tagesordnung der Verhandlungen zu setzen, die im Dezember in Kopenhagen in ein neues weltweites Klimaprotokoll münden sollen. Bis dahin ist es noch ein weiter Weg.
ONE wird weiterhin aktiv bleiben, damit dabei die Ärmsten stark berücksichtigt werden.
– Andreas Hübers –
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