Der Koalitionsvertrag skizziert die wichtigsten Vorhaben der nächsten Bundesregierung. Der Artikel ONE fordert, dass der Kampf gegen extreme Armut fest im Koalitionsvertrag verankert wird. Denn Menschenwürde ist ein Menschenrecht und gerade in Krisenzeiten muss die Welt zusammenhalten. So verschiedene Menschen wie Campino, Dr. Peter Ramsauer, Claudia Roth, Dr. Prinz Asfa-Wossen Asserate, Prof. Dr. Gesine Schwan und Roger Willemsen, über hundert Bundestagsabgeordnete aller Parteien und tausende Bürger unterstützen den Artikel ONE bereits heute. Nun muss die Politik handeln und an die Ärmsten der Armen denken.
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Die neue Regierung kann bereits mit dem Koalitionsvertrag zeigen, dass sie den Kampf gegen extreme Armut ernsthaft voranbringen will.
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Welche Fortschritte gibt es schon und wo liegen noch Herausforderungen?
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ARTIKEL ONE
Die Bundesregierung hat die Verpflichtung, entschieden gegen extreme Armut in der Welt vorzugehen. Die Erfolge der vergangenen Jahre zeigen, dass es einen Weg aus der Armut gibt. Deutschland hält die Versprechen an Afrika ein und stellt bis 2010 0,51 Prozent und bis spätestens 2015 0,7 Prozent des Bruttonationaleinkommens für Entwicklungszusammenarbeit bereit.
Eigenverantwortung der Entwicklungsländer sowie transparente und koordinierte Unterstützung sind der Schlüssel für eine hochwirksame und effiziente Entwicklungszusammenarbeit. Diese muss sich an den Millennium-Entwicklungszielen der Vereinten Nationen ausrichten. Die deutsche Regierung baut daher erfolgreiche Programme in den Bereichen Gesundheit, Landwirtschaft, Bildung und Infrastruktur aus. Zudem unterstützt Deutschland eine Handelsinitiative für Afrika und ein gerechtes Entschuldungsverfahren für Länder, die von untragbaren Schulden bedroht sind.