Sänger der Band U2
Mitgründer, ONE und (RED)
Bono ist Sänger der irischen Rockband U2. Gerühmt als eine der erfolgreichsten Livebands der Welt, hat U2 bisher mehr als 140 Mio. Alben verkauft und zahlreiche Preise, darunter 22 Grammys, gewonnen.
Im Jahr 2002 war er einer der Mitgründer von DATA (Debt AIDS Trade Africa). Die Organisation mit den Themen Schulden, Aids, Handel und Afrika im Namen sollte die Politik der Industriestaaten zur Bekämpfung der Armut in Afrika verbessern und die Öffentlichkeit stärker über diese Fragen aufklären. DATA half 2004 bei der Gründung von ONE; die beiden Organisationen schlossen sich 2008 unter dem Namen ONE zusammen. In den Jahren seiner Arbeit für ONE traf Bono sich vielfach mit Staats- und Regierungschefs wie etwa Angela Merkel, George W. Bush und Nikolas Sarkozy sowie weiteren politisch Verantwortlichen weltweit, um mit ihnen Strategien zur Armutsbekämpfung voranzutreiben.
Im Jahr 2006 starteten Bono und Bobby Shriver (Product)RED. Dieses Projekt generiert Gelder von Unternehmen, mit denen Aids-Medikamente für Menschen in Afrika gekauft werden, die sich diese sonst nicht leisten könnten. Heute verkaufen etwa ein Dutzend weltbekannter Firmen (RED)-Produkte und spenden einen Teil der Erlöse direkt an den Globalen Fonds zur Bekämpfung von Aids, Tuberkulose und Malaria.
Bono ist auch Mitbegründer von EDUN, einem von seiner Frau Ali Hewson geleiteten und von ethischen Grundsätzen inspirierten Modelabel. EDUN produziert ausschließlich in Entwicklungsländern, vor allem in Afrika.
Bono erhielt eine Vielzahl von Ehrungen sowohl für seine künstlerische als auch für seine humanitäre Arbeit, darunter sind der Orden der französischen Ehrenlegion, die Auszeichnung „Person des Jahres” vom Time Magazine (zusammen mit Bill und Melinda Gates) und die Ernennung zum Ritter ehrenhalber von der Königin von England.
Präsident und CEO
Michael Elliot ist seit 2011 geschäftsführendes Vorstandsmitglied und Vorsitzender der Geschäftsführung von ONE. Vor seiner Funktion bei ONE war Michael Elliot Herausgeber von TIME International, stellvertretender Chefredakteur des TIME Magazine sowie Kolumnist für das Magazin Fortune. Elliot wurde im April 2005 Herausgeber von TIME International, nachdem er zuvor ein Jahr bei TIME Asia gearbeitet hatte. Zur TIME-Gruppe war er 2001, nach einem Jahr als Chefredakteur der Online-Nachrichten- und Analyseplattform eCountries, gestoßen. Zwischen 1995 und 2000 war Michael Elliot Redakteur bei Newsweek International. Zuvor hatte er neun Jahre – von 1984 bis 1993 – bei The Economist verbracht; unter anderem als Politikredakteur, Chef des Washingtoner Büros und Gründungsautor sowohl der „Bagehot“- als auch der „Lexington“-Kolumne.
Elliott stammt aus einer Vorstadt von Liverpool und studierte an der Oxford University. Vor seiner Zeit als Journalist war er Stabsmitarbeiter des Central Policy Review Staff der britischen Kabinettsverwaltung, nachdem er acht Jahre als Dozent an verschiedenen Universitäten in den USA und Großbritannien, darunter an der London School of Economics, gelehrt hatte.
Geschäftsführer bei Rock Creek Global Advisors
Joshua Bolten ist Geschäftsführer von Rock Creek Global Advisors, einer international agierenden Firma für Unternehmensberatung, die er im Juli 2011 mit gründete. Von 2009 bis 2011 lehrte er als Gastprofessor an der Princeton University. Bolten durchlief unter der Regierung von George W. Bush verschiedene Stationen im Weißen Haus: Er war zuletzt Stabschef (2006 bis 2009), davor wirkte er als Direktor des Office of Management and Budget (2003 bis 2006) sowie als Stellvertreter des Stabschefs (2001 bis 2003). Während seiner beinahe 20-jährigen Tätigkeit im öffentlichen Dienst arbeitete Bolten im Büro des US-Handelsvertreters, im Finanzausschuss des US amerikanischen Senats sowie im US-Außenministerium. In der Privatwirtschaft arbeitete Bolten für Goldman Sachs International in London und O´Melveny & Myers in Washington DC.
Joshua Bolten erhielt 1976 sein Undergraduate-Diplom von der Princeton University, 1980 schloss er die Stanford University mit einem Abschluss in Rechtswissenschaften ab. Neben seinem Engagement im Vorstand von ONE bekleidete er in der ersten Hälfte des Jahres 2011 zudem die Position des Interim CEO. Er ist Vizevorsitzender des Holocaust Memorial Museums und des Clinton Bush Haiti Fund.
Howard G. Buffett
Präsident, Howard G. Buffett Stiftung
Howard G. Buffett wuchs in Omaha, Nebraska, auf und war in der Wirtschaft, der Politik, der Philantropie, der Landwirtschaft, im Naturschutz und in der Fotografie tätig. Derzeit verbringt er die meiste Zeit damit, die Howard G. Buffet Stiftung zu leiten, eine private wohltätige Stiftung. Mr. Buffet bewirtschaftet einen 1.400-Hektar-großen Bauernhof in Illinois und leitet zwei Forschungsbauernhöfe der Stiftung: 1.500 Hektar in Illinois und 9.200 Hektar in Südafrika. Mr. Buffet hatte auch mehrere öffentliche Ämter inne. 1989 wurde er in das Douglas County Board of Commissioners in Nebraska gewählt. Er war zweimal im Office of the United States Trade Representative Committee vertreten und war Vorsitzender des Nebraska Ethanol Authority and Development Board. Außerdem war Mr. Buffet in leitenden Positionen in der Archer Daniels Midland Company und der GSI Group.
Mr Buffett sitzt derzeit in den Firmenvorständen von Berkshire Hathaway, Inc, einer Kapitalanlagegesellschaft, von Coca Cola Company, dem größten Getränkehersteller der Welt, von Lindsay Corporation, einem der weltweit führenden Herstellern von landwirtschaftlichen Bewässerungssystemen, und von Sloan Implement, einem Vertriebsunternehmen für landwirtschaftliche Geräten von John Deere. In der Vergangenheit saß er in den Vorständen von Archer Daniels Midland, einem führenden Lebensmittelhersteller, von Coca-Cola Enterprises, Inc., dem größten Coca-Cola Abfüller der Welt, von ConAgra Foods, einem der größten Lebensmittelunternehmen Nordamerikas, und von Agro Tech Foods, einem börsennotierten Lebensmittelkonzern in Indien. Weiterhin sitzt er in mehreren Vorständen gemeinnütziger Organisationen.
1997 wurde Mr. Buffett Mitglied der Commission on Presidential Debates. 2000 erhielt er den Aztec Eagle Award vom mexikanischen Präsidenten, die höchste Ehre, die ein ausländischer Bürger je von der mexikanischen Regierung erhalten hat. 2002 wurde er vom Inter-American Institute for Cooperation on Agriculture ausgezeichnet als eine der bedeutendsten Personen in dem Bereich der Landwirtschaft. 2005 erhielt er den Will Owen Jones Distinguished Journalist of the Year Award und 2007 nominierte ihn das World Food Programme als United Nations Goodwill Amabassador gegen Hunger.
Mr. Buffet ist in mehr als 95 Länder gereist, um zu dokumentieren, wir schwierig es ist, Biodiversität zu schützen und gleichzeitig eine wachsende Weltbevölkerung mit ausreichenden Ressourcen zu versorgen. Im Verlaufe seiner Reisen hat er sieben Bücher über Natur- und Artenschutz sowie über die Bedürfnisse des Menschen geschrieben. Seine Texte werden
Vorsitzende, Sherwood Foundation und Susan Thompson Buffett Foundation
Susan A. Buffett ist Vorsitzende der Sherwood Foundation, der Susan Thompson Buffett Foundation und des Buffett Early Childhood Fund. Die Sherwood Foundation beschäftigt sich mit staatlicher Bildung und Armutsbekämpfung - hauptsächlich in Omaha, Nebraska. Die Susan Thompson Buffett Foundation (ehemals Buffett Foundation) arbeitet weltweit zu den Themen Gesundheit von Frauen sowie nuklearer Abrüstung. Der Buffett Early Childhood Fund schließlich engagiert sich für frühkindliche Bildung vom ersten bis zum fünften Lebensjahr von Kindern aus Familien mit niedrigem Einkommen.
Frau Buffett war bereits Mitglied im Vorstand von DATA und ist zudem Vorstandsmitglied weiterer Non-Profit Organisationen, darunter des Ounce of Prevention Fund, Girls Incorporated und des Fulfillment Fund.
Leiter Europabüro, Bill & Melinda Gates Foundation
Vor seiner Tätigkeit für die Stiftung war Cerrell stellvertretender Pressesprecher des damaligen US-Vizepräsidenten Al Gore. Er gehörte zu dem Team, welches Gore zu Energie- und Umweltthemen beriet und war in dieser Position direkter Ansprechpartner für Volksvertreter, Unternehmen, Umweltgruppen, Glaubensgemeinschaften, Gewerkschaften und die Medien. Bei zahlreichen Auslandsreisen des Vizepräsidenten übernahm Cerell zudem die Leitung des Pressestabs.
Bei drei Präsidentschaftswahlen arbeitete Cerrell in den Kommunikations- und Beraterteams der Kandidaten. Als Vorstand bei APCO Worldwide war er zuständig für Philanthropie und die Non-Profit-Klienten der Agentur. Neben seiner Tätigkeit bei ONE, ist er aktuell Mitglied im Vorstand der britischen Organisation Comic Relief. Außerdem ist er beratendes Vorstandsmitglied der Clinton Global Initiative.
Cerell studierte an der University of Southern California und machte dort einen Bachelor-Abschluss.
Joe Cerrell ist Leiter des Europabüros der Gates-Stiftung. Dort verantwortet er die Aktivitäten der Stiftung in den Bereichen Politik, Lobby und Kommunikation in Europa. Zuvor war er in der Zentrale der Stiftung in Seattle als Leiter der Abteilung Globale Gesundheit beschäftigt. Dort beaufsichtigte er die Bereiche Kommunikation, Öffentlichkeitsarbeit und internationale Finanzen.
Partner bei Kleiner Perkins Caufield & Byers
John Doerr wurde in St. Louis, Missouri geboren. Er studierte Elektrotechnik an der Rice University und absolvierte einen MBA der Harvard Graduate School of Business Administration.
Doerr kam 1974 zu Intel als gerade der bekannte „8080”, ein 8-Bit-Mikroprozessor, entwickelt wurde. Bei Intel hatte er verschiedenste Positionen inne, darunter in den Bereichen technische Planung, Marketing sowie Management und Vertrieb. 1980 wechselte er zur Beteiligungsgesellschaft Kleiner Perkins Caufield & Byers und ermöglichte eine Reihe von Investitionen, wie z.B. in Compaq, Cypress, Intuit, Netscape, Lotus, Millennium Pharmaceuticals, S3, Sun Microsystems, Amazon.com, Symantec und Google.
Doerr gründete Silicon Compilers und entwickelte auch selbst Patente etwa für Computerspeicher-Zubehör. Derzeit gehört er außerdem den Aufsichtsräten von Amazon und Google an. Zu seinen Interessen zählen das Internet, grüne Technologien und Umweltschutz, Biotechnologie, Mikrofinanzierung sowie Fragen weltweiten Schuldenerlasses.
Mitgründer, Geschäftsführender Vorstand „Global Strategy”, ONE
2002 gründete Jamie Drummond zusammen mit Bono, Bobby Shriver und anderen DATA und war auch an der Gründung von ONE im Jahr 2004 maßgeblich beteiligt. Drummond studierte Entwicklungsstudien an der London School of Oriental and African Studies. Vor der Gründung von DATA zeichnete Drummond für die globale Strategie der Jubilee 2000 „drop the debt”-Kampagne verantwortlich und arbeitete bei Christian Aid.
Durch die Zusammenarbeit von DATA/ONE mit anderen Nichtregierungsorganisationen konnte insbesondere in den USA viel erreicht werden: so hat die Regierung von George W. Bush gemeinsam mit beiden Parteien im Kongress eine Reihe von Programmen zur Bekämpfung extremer Armut in Afrika gestartet, darunter das Millennium Challenge Account, PEPFAR, der African Growth and Opportunity Act (AGOA) und mehrere Entschuldungsinitiativen.
Im Rahmen der G8 konnte DATA auf dem 2005er Gipfel in Gleneagles dazu beitragen, dass gegenüber den Ärmsten der Welt neue, weitreichende Verpflichtungen vereinbart wurden: Kernstück sind die Verdopplung der Entwicklungsgelder an Afrika bis 2010 und Maßnahmen zur Verbesserung der Qualität von Entwicklungszusammenarbeit. Im Jahr 2007 ernannte das World Economic Forum Jamie Drummond zu einem „Young Global Leader”.
Vorsitzender des Vorstands von ONE
Direktor von Firefly3
Thomas E. Freston ist Vorstand bei Firefly3, einem Investment- und Beratungsunternehmen, das sich auf die Unterhaltungs- und Medienbranche konzentriert. Er ist ehemaliger CEO der Viacom Inc. in der er zuvor auch den Posten des COO bekleidet hatte. 17 Jahre lang war Freston Vorstandsvorsitzender von MTV Networks (u.a. MTV, Nickelodeon, VH1, Comedy Central). Zuvor hatte er ein Textilunternehmen in Afghanistan und Indien namens Hindu Kush betrieben. Freston ist derzeit Vorsitzender des Vorstands von ONE und ist zudem in den Vorstand beim American Museum of Natural History, DreamWorks Animation, Moby Media und Emerson College.
Geschäftsführerin, CARE USA
Helene D. Gayle ist Präsidentin und Leiterin von CARE USA, einer der weltweit führenden humanitären Hilfsorganisationen mit etwa 10.000 Mitarbeitern, deren Armutsbekämpfungsprogramme im letzten Jahr 122 Millionen Menschen in 84 Ländern erreichten.
Seit ihrem Wechsel zu CARE im Jahr 2006 hat sie sich dafür eingesetzt, CAREs Anstrengungen zur Förderung von Frauen und Mädchen zu verstärken, um die ärmsten der Armen nachhaltig zu unterstützen. Sie setzte einen Schwerpunkt auf nachhaltige Programmansätze, politische Arbeit und die Verbindung von Armut und Umweltschutz. Frau Gayle arbeitete 20 Jahre lang in verschiedenen Positionen für die amerikanische Gesundheitsbehörde - von der Expertin für Epidemien bis zur Leiterin des Nationalen Zentrums für die Vorbeugung von HIV, sexuell übertragbaren Krankheiten und Tuberkulose. Sie war Leiterin des Programmes für HIV, Tuberkulose und Fortpflanzungsmedizin bei der Gates Stiftung.
Dr. Gayle engagierte sich in verschiedenen Funktionen, u.a. im Vorstand des Center for Strategic and International Studies, der Rockefeller Foundation, Colgate-Palmolive und im Foreign Affairs Policy Board des US-Außenministeriums. Sie ist Mitglied des Rates für Internationale Beziehungen und der American Public Health Association und berät die Obama-Administration u.a. zu HIV/Aids.
Frau Gayle stammt aus Buffalo, NY. Sie studierte Psychologie am Barnard College und Medizin an der University of Pennsylvania sowie Public Health an der Johns Hopkins University.
Open Society Institute
Morton H. Halperin ist Berater des Open Society Institute und des Open Society Policy Centers. Er arbeitete für die Regierungen der Präsidenten Clinton, Nixon und Johnson, zuletzt als Leiter des politischen Planungsstabes im Außenministerium (1998-2001). Er lehrte in Harvard (1960-66) sowie als Gastdozent an mehreren anderen Universitäten, darunter Columbia, George Washington und Yale. Er gehört zudem einer Reihe von Think Tanks an, so ist er Co-Vorsitzender der "New America Foundation's Nuclear Strategy Working Group".
Dr. Halperin arbeitete viele Jahre für die "American Civil Liberties Union "(ACLU). Er war Direktor des "Center for National Security Studies" (1975 bis 1992), wobei der Schwerpunkt auf Themen lag, die sowohl die bürgerlichen Freiheiten und die nationale Sicherheit, aber auch die Rolle der Geheimdienste und der Regierungsgeheimhaltung zum Schwerpunkt hatten, Von 1984 bis 1992 war er auch Direktor des Washingtoner Büros des ACLU.
Dr. Halperin war Stipendiat der MacArthur Stiftung (1985 bis 1990) und hat zahlreiche Auszeichnungen erhalten, darunter die "Secretary of Defense Meritorious Civilian Service Medal", die "Wilbur Cross Medal" von der Yale Graduate Alumni Association. Vom Columbia College wurde ihm der John Jay-Preis verliehen und von der "Federation of American Scientists" der Public Service Award.Dr. Halperin ist Autor zahlreicher Bücher und Artikel, wie z.B. „Bureaucratic Politics and Foreign Policy", „The Democracy Advantage" und „Protecting Democracy".
Vorsitzender, Mo Ibrahim Stiftung
Dr. Mo Ibrahim ist ein internationaler Experte in der Mobilfunkkommunikation and hat eine akademische Laufbahn und eine Karriere in der Wirtschaft hinter sich. In jüngster Vergangenheit hat er sich für afrikanische Entwicklung und Regierungsführung stark gemacht, und zwar durch seine Stiftung und durch das Engagement für eine Reihe von Initiativen.
Nach einer langen akademischen Laufbahn, sechs Jahre als technischer Direktor für Cellnet bei BT und nachdem er die Berater- und Softwarefirma Mobile Systems International gegründet hatte, gründete Dr. Ibrahim 1998 die Firma Celtel International, um Mobilfunknetze in Afrika aufzubauen und sie zu betreiben. Celtel wurde eine der erfolgreichsten Firmen Afrikas; die Netze erreichen mehr als ein Drittel der afrikanischen Bevölkerung und mehr als 750 Millionen US Dollar wurden bisher in den Kontinent investiert. 2005 wurde die Firma für 3,4 Milliarden US Dollar an MTC Kuwait verkauft.
2006 gründete Dr. Ibrahim die Mo Ibrahim Stiftung, um gute Regierungsführung in Afrika zu unterstützen. Die Stiftung konzentriert sich vor allem auf zwei Initiativen, um eine Diskussion über Regierungsführung in Afrika anzuregen und um diese zu verbessern. Mit dem Ibrahim-Index für afrikanische Regierungsführung haben Zivilgesellschaft und Regierungen ein umfangreiches und messbares Instrument, um Regierungsführung zu bewerten und mehr Verantwortung einzufordern. Der Ibrahim Preis für gute Regierungsführung in Afrika würdigt Erfolge. Dr. Ibrahim ist außerdem Gründungsvorsitzender von Satya Capital Limited, einem Investmentfonds, der sich auf Afrika konzentriert.
Das TIME Magazine wählte Dr. Ibrahim zu einem der 100 einflussreichsten Menschen der Welt. Von mehreren Universitäten erhielt er einen Ehrendoktortitel. Außerdem erhielt er eine Reihe von Auszeichnungen, u.a. den Chairman's Award für sein Lebenswerk der GSM Association im Jahr 2007, den Economist Innovation Award 2007 für soziale und wirtschaftliche Innovation, den Ordre National du Burkina Faso (Officier) und den BNP Paribas Preis für Philantropie im Jahr 2008.
Finanzministerin der Bundesrepublik Nigeria
Dr. Ngozi Okonjo-Iweala ist die derzeitige Finanzministerin der Bundesrepublik Nigeria. Zuvor war sie als Direktorin der Weltbank unter anderem mit Projekten der Entwicklungsorganisation in Osteuropa, Zentralasien, Südasien und Afrika befasst. So arbeitete sie intensiv daran, die Staaten während der Nahrungsmittelpreis-, Energie- und Finanzkrise zu unterstützen.
Von 2003 bis 2006 war Okonjo-Iweala bereits Finanzministerin und später auch Außenministerin ihres Landes. Als Finanzministerin führte sie die Verhandlungen mit dem Pariser Club 2005, die für Nigeria zu einer Schuldenerleichterung über 30 Milliarden US-Dollar führten, wovon 18 Milliarden US-Dollar vollständig erlassen wurden. Nachdem sie aus der Regierung ausschied verbrachte sie 2006 bis 2007 als Distinguished Visiting Fellow bei dem Think-Tank Brookings Institution.
Ngozi Okonjo-Iweala wurde mehrfahc ausgezeichnet, unter anderem 2004 vom Time Magazine als European Hero of the Year von Magazin Euromoney im Jahr 2005 als Finanzminister des Jahres. 2006 zählte sie das Forbes Magazin zu den 100 mächtigsten Frauen der Welt. Okonjo-Iweala studierte an der Harvard Universität und hält einen Doktortitel in Regionalökonomie und Entwicklung des Massachusetts Institute of Technology.
Hauptgeschäftsführer der Bill & Melinda Gates-Stiftung
Jeff Raikes koordiniert die Arbeit der Gates-Stiftung, die sich stark in der Entwicklungszusammenarbeit engagiert. Er legt die allgemeine strategische Ausrichtung fest, überwacht die Ergebnisse und unterhält Beziehungen zu allen wichtigen Partnern für die drei Programmgruppen der Stiftung.
Vor seiner Arbeit für die Stiftung war Raikes Mitglied der Führungsmannschaft von Microsoft und dort gemeinsam mit anderen zuständig für die Gesamtstrategie und Ausrichtung des Unternehmens. Raikes leitete die Microsoft Business Division und stand den Gruppen Information Worker, Server & Tools Business und Microsoft Business Solutions vor. Zuvor bekleidete er die Position des Group Vice President der Worldwide Sales and Support Group. Dort erarbeitete er Strategien für die Vertriebs-, Marketing- und Servicetätigkeit von Microsoft. Davor war er Senior Vice President von Microsoft North America.
Seine Tätigkeit bei Microsoft begann er 1981 als Produktmanager. Dort leistete er einen entscheidenden Beitrag an der Entwicklung der Vermarktungsstrategie für Microsoft-Anwendungen. Nach seiner Ernennung zum Director of Applications Marketing im Jahr 1984 war Raikes Chefstratege hinter dem Erfolg des Unternehmens im Bereich Grafikanwendungen für den Apple Macintosh und das Betriebssystem Microsoft Windows. Vor Aufnahme seiner Tätigkeit bei Microsoft arbeitete er als Leiter für Softwareentwicklung bei Apple Computer Inc.
Der in Nebraska geborene Raikes studierte an der Stanford University und erwarb dort einen Bachelor of Science in technisch-mathematischer Analyse. Mit seiner Frau Tricia hat er drei Kinder. Mit ihr gründete er auch die Raikes Foundation. Beide sind aktive Mitglieder des United Way of King County. Dort waren sie in führender Funktion in die Spendenkampagne 2006-2007 eingebunden. Darüber hinaus ist Raikes Mitglied des Aufsichtsrates der Costco Wholesale Corp. und der Microsoft Alumni Foundation. Hier steht er dem Aufsichtsrat vor. Im Juni 2008 benannte das Kuratorium der University of Nebraska-Lincoln das J.D. Edwards Honors Program für Informatik und Management in Jeffrey S. Raikes School of Computer Science and Management um. Raikes, der die namhafte Schule seit langem unterstützt, war an der Erarbeitung des Konzepts für die Schule beteiligt und ist seit deren Gründung im Jahr 2001 Mitglied ihres Aufsichtsrates.
Condoleezza Rice ist derzeit Denning-Professorin für den Wirtschaftsbereich Global Business and the Economy an der Graduate School of Business, Thomas and Barbara Stephenson-Mitglied in leitender Position für öffentliche Politik an der Hoover Institution sowie Professorin für Politikwissenschaft an der Stanford Universität. Darüber hinaus gehört sie zu den Gründungspartnern von RiceHadleyGates LLC.
Von Januar 2005-2009 war Rice 66. Außenministerin der Vereinigten Staaten und somit die zweite Frau sowie die erste afro-amerikanische Frau auf diesem Posten. Von Januar 2001 bis 2005 war Rice Nationale Sicherheitsberaterin (National Security Advisor) von Präsident George W. Bush, zwischen 1993-1999 Provost an der Stanford Universität und von 1989 bis März 1991 bekleidete sie verschiedene Ämter im Nationalen Sicherheitsrat von Präsident George H. W. Bush, darunter die Positionen der Direktorin und Leitenden Direktorin für sowjetische und osteuropäische Angelegenheiten sowie der Sonderberaterin des Präsidenten für nationale Sicherheitsangelegenheiten. Im Jahr 1986, als sie Mitglied für internationale Angelegenheiten des Rats für auswärtige Beziehungen war, arbeitete Rice zudem als Sonderreferentin des Direktors der Vereinigten Stabschefs.
Seit 1981 ist Rice Professorin für Politikwissenschaft an der Stanford Fakultät und hat zwei der höchsten Lehrpreise gewonnen – den Walter J. Gores Award for Excellence in Teaching im Jahr 1984 und den School of Humanities and Sciences Dean Award for Distinguished Teaching im Jahr 1993. Sie ist darüber hinaus Autorin sowie Co-Autorin zahlreicher Bücher, darunter zweier Bestseller.
Im Jahr 1991 war Rice Mitbegründerin des Center for a New Generation (CNG), einem innovativen, außerschulischen, akademischen Weiterbildungsprogramm für Studenten in East Palo Alto und East Menlo Park (Kalifornien). Im Jahr 1996 wurde das CNG mit dem Boys and Girls Club of the Peninsula (eine Zweigorganisation des Boys and Girls Club of America) zusammengeführt. Rice ist heute noch aktiv daran beteiligt.
Rice wurde in Birmingham, (Alabama) geboren. Sie erreichte ihren Hochschulabschluss in Politikwissenschaft an der Universität Denver cum laude und Phi Beta Kappa, machte den Magister an der Universität von Notre Dame und promovierte an der Graduate School of International Studies an der Universität von Denver. Ihr wurden insgesamt zehn Ehrendoktortitel verliehen. Derzeit ist sie in Stanford (Kalifornien) wohnhaft.
Sheryl Sandberg ist Chief Operating Officer bei Facebook und für das Tagesgeschäft des Unternehmens einschließlich der Bereiche Vertrieb, Marketing, Geschäftsentwicklung, Recht, Personal, Politik und Kommunikation zuständig. Vor ihrer Tätigkeit bei Facebook war Sandberg Vizepräsidentin des Geschäftsbereiches Global Online Sales and Operations bei Google, wo sie die Online-Vertriebskanäle für den Werbe- und Verlagsbereich sowie für das Konsumgütergeschäft weltweit aufgebaut und verwaltet hat. Sie war zuvor als Stabschefin beim Finanzministerium der Vereinigten Staaten unter Präsident Bill Clinton tätig und begann ihre Karriere als Ökonomin bei der Weltbank. An der Harvard Universität erlangte sie die Abschlüsse B.A. und M.B.A.
Sandberg ist zudem Vorstandsmitglied bei Facebook, der Walt Disney Company, Women for Women International, dem Center for Global Development sowie dem V-Day.
Leiter Politische Kommunikation und Rgeierungsbeziehungen, Bloomsberg L.P., Vorsitzender, Bloomberg Government
Kevin Sheekey ist der Leiter Politische Kommunikation bei Bloomberg LP., dem Medienkonzern, der von dem New Yorker Bürgermeister Michael Bloomberg gegründet wurde. Außerdem ist er der Vorsitzende von Bloomberg Government, einer neuen Abteilung des Konzerns, die detallierte Informationen über Politik und Wirtschaft anbietet.
Bevor er zu Bloomberg LP. wechselte war Mr. Sheekey Vize-Bürgermeister von New York für Regierungsangelegenheiten. In dieser Position war er verantwortlich für die Beziehungen der Stadt New York zu kommunalen, regionalen und nationalen Regierungen. Vor seiner Nominierung war er Wahlkampfleiter für Michael Bloomberg bei der Bürgermeisterwahl 2005. Mr. Sheekey war auch Präsident des New York Host Committee für die Republican National Convention von 2004.
Nachdem er den Wahlkampf von Michael Bloomberg 2001 erfolgreich geleitet hatte, wurde er Berater des neugewählten Bürgermeisters.
Von 1997 bis 2000 war er Cheflobbyist bei Bloomberg LP. in Washington, DC, nachdem er Büroleiter bei Senator Daniel Patrick Moynihan war.
Mitgründer von (RED)
Bobby Shriver, Mitbegründer von DATA sowie von (Product)RED, engagiert sich seit Jahren im Kampf gegen die finanziellen und gesundheitlichen Herausforderungen Afrikas. Shriver ist der älteste Sohn von R. Sargent Shriver, dem Geschäftsführer des Peace Corps und Leiter des War on Poverty Programms der 1960er Jahren und Eunice Kennedy Shriver, Gründerin der Paralympics.
Shriver engagiert sich vor allem in den Bereichen Schuldenerlass und Aids-Bekämpfung, wo er mit Politikern aller Parteien sowie Regierungen aus aller Welt, Persönlichkeiten und führenden Unternehmen nach innovativen und effektiven Wegen sucht.
Nach dem Abschluss am Yale College begann Shriver zunächst eine Karriere als Journalist bevor er in Yale Jura studierte. Es folgten zahlreiche Film-, TV- und Musik-Produktionen darunter die Reihe „A Special Christmas”, die Paralympics und der Kinofilm „True Lies”. 2004 wurde Shriver in den Stadtrat von Santa Monica gewählt. Er ist zudem Leiter der Crossroads at Antigua Foundation.
Lawrence H. Summers ist emeritierter Präsident der Harvard Universität. In den vergangenen zwei Jahrzehnten hatte er mehrere führende politische Posten inne. Unter anderem war er Vizepräsident für Entwicklungsökonomie und Chefökonom bei der Weltbank, Staatssekretär im Finanzministerium für internationale Angelegenheiten, von 2009 bis 2011 Direktor des Nationalen Wirtschaftsrates (National Economic Council) unter der Obama-Regierung und von 1999 bis 2001Finanzminister der Vereinigten Staaten.
Er erlangte im Jahr 1975 einen Bachelor of Science am Massachusetts Institute of Technology und erhielt im Jahr 1982 einen Doktortitel an der Harvard Universität. Im Jahr 1983 wurde er als eine der jüngsten Personen der jüngeren Geschichte zum ordentlichen Fakultätsmitglied der Harvard Universität ernannt. 1987 war Summers der erste Sozialwissenschaftler überhaupt, der den jährlichen Alan T. Waterman Preis von der National Science Foundation (NSF) erhielt. 1993 wurde ihm die John Bates Clark Medaille verliehen, die unter den hervorragendsten amerikanischen Ökonomen unter 40 Jahren alle zwei Jahre vergeben wird..
Er ist derzeit Charles W. Eliot-Universitätsprofessor an der Harvard Universität. Er wohnt mit seiner Frau Elisa New, einer Professorin für Englisch an derselben Universität, und ihren sechs Kindern in Brookline.
*Jeff Raikes ist nur Teil des Vorstands von The ONE Campaign. Er sitzt nicht im Vorstand von ONE Action. Weitere Informationen über den Unterschied zwischen The ONE Campaign und ONE Action findest Du auf der US-Webseite von ONE.

