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Kanzlerin muss Worten Taten folgen lassen – Globaler Fonds benötigt Deutschlands Unterstützung

veröffentlicht am 01.10.2010

Berlin, 1. Oktober 2010. In ihrer Rede vor der UN-Generalversammlung sagte Bundeskanzlerin Angela Merkel dem Globalen Fonds zur Bekämpfung von Aids, Tuberkulose und Malaria (GF) Unterstützung „auf weiterhin hohem Niveau" zu. Kurz vor der Geberkonferenz zum GF hat sich nun Entwicklungsminister Dirk Niebel mit einem Brief an Finanzminister Wolfgang Schäuble gewandt, in dem er um zusätzliche 400 Millionen Euro bittet.

Tobias Kahler, Deutschlanddirektor von ONE, befürwortet den Vorstoß von Entwicklungsminister Dirk Niebel, weitere 400 Millionen Euro für den Globalen Fonds bereitzustellen: „Niebels Vorstoß zeigt, dass er die große Bedeutung des Globalen Fonds für Millionen von Menschenleben anerkennt."

Damit der Globale Fonds auch in Zukunft erfolgreich arbeiten kann, sollte Deutschland mindestens 250 Millionen Euro pro Jahr bereitstellen. Andere Länder wie Frankreich, Kanada, Japan und Norwegen haben bereits Erhöhungen von 20 Prozent und mehr zugesagt.

Kahler erwartet nun von der Bundeskanzlerin, dass sie zu ihrer Zusage in New York steht: „Jetzt kann die Bundeskanzlerin beweisen, dass ihren Worten auch Taten folgen. Die Bundesregierung muss ihrer globalen Verantwortung im Kampf gegen vermeidbare Krankheiten gerecht werden."

 

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