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Kofi Annan unterstützt Protest gegen Kürzungspläne

veröffentlicht am 10.09.2010

Berlin, 10. September. Prominente Unterstützung für den Protest gegen die angekündigten Kürzungen der Bundesregierung beim Globalen Fonds gegen Aids, Malaria und Tuberkulose (GFATM): Der ehemalige UN-Generalsekretär und Friedensnobelpreisträger Kofi Annan demonstrierte seine Unterstützung mit einem Besuch bei den Aktivisten vor dem Kanzleramt in Berlin.

Das Aktionsbündnis gegen Aids hatte im Rahmen einer Aktionswoche ein ärztliches Behandlungszelt vor dem Kanzleramt aufgestellt, das allerdings wegen mangelnder Finanzierung sofort geschlossen werden musste. Annan sprach den Demonstranten seine Anerkennung aus. Zuvor war Annan bei Bundeskanzlerin Angela Merkel mit anderen entwicklungspolitischen Experten im Kanzleramt zusammengetroffen.

Mit einer Aktionswoche machen derzeit zivilgesellschaftliche Organisationen vom 9.-15. September vor dem Bundeskanzleramt auf die fatalen Folgen der Unterfinanzierung des Kampfes gegen Aids, Tuberkulose und Malaria aufmerksam. Anlass ist die beabsichtigte Kürzung der Mittel für den Globalen Fonds zur Bekämpfung von Aids, Tuberkulose und Malaria durch das Entwicklungsministerium von Dirk Niebel.

Organisiert wird die Aktionswoche vom Aktionsbündnis gegen Aids und dem Verband Entwicklungspolitik deutscher Nichtregierungsorganisationen (VENRO). Mitveranstalter einzelner Aktionen während der Aktionswoche sind unter anderem Action for Global Health, Ärzte ohne Grenzen, der Evangelische Entwicklungsdienst (EED), die Deutsche Aids-Hilfe, die Deutsche Stiftung Weltbevölkerung, Misereor, Peer Up, Save the Children, World Vision und ONE.

HINWEIS: Sie finden exklusives, honorarfreies Bildmaterial zu Kofi Annans Besuch unter http://bit.ly/cGu6DB. Bitte verwenden Sie den Nachweis „ONE/Marco Urban".

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