veröffentlicht am 07.03.2010
Berlin, 7. März. Zu den Äußerungen des Bundesministers Niebel bezüglich des 0,7-Prozentziels sagte Tobias Kahler, Direktor von ONE in Deutschland:
„Die ärmsten Länder der Welt haben sich auf Deutschland verlassen, denn die Bundeskanzlerin selbst hat wiederholt versprochen, dass wir unsere Zusagen bis 2015 einhalten werden. Dass Minister Niebel öffentlich darüber spekuliert, ob das Ziel eingehalten werden soll, ist schädlich. Die Glaubwürdigkeit Deutschlands in der Welt ist ein hohes Gut.
Viele Umfragen und die hohe Spendenbereitschaft zeigen zudem: die Deutschen sind solidarisch mit den Ärmsten. Die Politik muss es auch sein. Klar ist, die Gelder müssen und können wirksam und effizient für erfolgreiche Programme eingesetzt werden. Zur Finanzierung sollten auch innovative Finanzquellen wie eine Finanztransaktionssteuer genutzt werden."
Entwicklungszusammenarbeit spielt eine entscheidende Rolle im Kampf gegen Armut und vermeidbare Krankheiten.
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Im Februar 2009 startete ONE seine Kampagne zur Bundestagswahl. Kern der Kampagne war der Artikel ONE, eine Zusammenfassung unserer entwicklungspolitischen Kernforderungen an die noch zu wählende Bundesregierung. Unser Ziel: vor der Wahl möglichst viele Unterstützer für den Artikel ONE bekommen und möglichst großen öffentlichen Druck aufbauen - um nach der Wahl möglichst viele Punkte aus dem Artikel ONE im Koalitionsvertrag zu verankern und somit für die neue Bundesregierung verbindlich zu machen.
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Erinnere Angela Merkel an ihre entwicklungspolitischen Zusagen für 2010 und 2015 - damit Deutschland auch unter Schwarz-Gelb zu seinen Versprechen steht!
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Oktober bis Dezember 2008
Im Oktober 2008 begann ONE erstmals mit Kampagnen, die explizit auf der Hilfe deutschsprachiger Unterstützerinnen und Unterstützer baute. 2008 hatte ein wichtiges Jahr zur Bekämpfung extremer Armut werden sollen. Doch die Finanzkrise wollte es anders.
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