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ONE fordert Afrika-Versprechen ein – Künstler machen sich „Bilder der Entwicklung“ in Tansania

veröffentlicht am 05.10.2009

„Entwicklungspolitik darf kein Jeton des Koalitionspokers werden"

Berlin, 5. Oktober. In Berlin beginnen heute die Koalitionsverhandlungen zwischen Union und FDP. Dabei stellen die Parteien auch die Weichen für die deutsche Entwicklungspolitik der nächsten vier Jahre. ONE fordert, dass die Zusagen für bessere und mehr Entwicklungsarbeit und fairen Handel berücksichtigt und die Entwicklungspolitik institutionell gestärkt wird. Zugleich machen sich Jana Pallaske, Minh-Khai Phan-Thi und Rea Garvey in dieser Woche in Tansania ein Bild von Erfolgen und Herausforderungen moderner Entwicklungspolitik.

Tobias Kahler, Deutschlanddirektor sagt zu den Überlegungen, dass BMZ in das Auswärtige Amt zu integrieren: „In Afrika sagt man: ,Wenn Elefanten kämpfen, leidet das Gras.‘ Die Zusagen an die Ärmsten dürfen aber in den Koalitionsverhandlungen nicht plattgetrampelt werden. Die Entwicklungspolitik darf kein Jeton des Koalitionspokers werden sondern muss finanziell wie institutionell gestärkt werden. Das ist auch in Deutschlands Interesse."

Auf einer Reise nach Tansania werden die drei Künstler verschiedene Projekte und Einrichtungen zur Korruptionsbekämpfung, Bildung und Gesundheit besuchen und sich so ein eigenes Bild über die Entwicklungserfolge und Herausforderungen machen und diese Bilder auch nach Deutschland transportieren.

„Ein starker Nachbarkontinent Afrika ist für uns wichtig. Welchen Weg Deutschland in der Entwicklungspolitik geht und ob unsere internationalen Zusagen auf diesem Gebiet eingehalten werden ist deshalb von größerer Bedeutung als viele glauben", erläutert Tobias Kahler.

 

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