Steinmeier: „Bei Entwicklungshilfe Wort halten.“

veröffentlicht am 14.08.2009

Kanzlerkandidat der SPD beantwortet den ONE-Fragebogen

Berlin, 14. August. Der Kanzlerkandidat der SPD und Bundesaußenminister Frank-Walter Steinmeier will Deutschlands Zusagen an die ärmsten Länder der Welt auch in der Krise einhalten. Dies sei ein Beitrag zur fairen Gestaltung der Globalisierung. International wünscht sich Steinmeier für Deutschland eine Führungsrolle im Kampf gegen weltweite Armut. Mit der SPD werde „Entwicklungszusammenarbeit auch weiterhin in einem eigenständigen Ministerium gesteuert".

In einem Fragebogen, den die entwicklungspolitische Organisation ONE zur Bundestagswahl an die Spitzenkandidaten der fünf großen Parteien gerichtet hatte, lobt der SPD-Politiker Erfolge der Entwicklungspolitik in der Armutsbekämpfung. Er betont jedoch, „die Wirtschaftskrise droht uns zurückzuwerfen". Dabei müsse klar sein: „Mit den Lasten dürfen die Schwächsten nicht allein sitzen bleiben." Es sei auch im Interesse von Deutschland und Europa, dass Projekte der Armutsbekämpfung und Gesundheitsversorgung in Afrika jetzt keinen Schaden nehmen. „Soziale Entwicklung und politische Stabilität des Kontinents sind auch für uns ein großer Gewinn."

Das vollständige Interview mit Frank-Walter Steinmeier zu Fragen rund um Afrika und Entwicklungspolitik ist ab 10.00 Uhr nachzulesen unter www.ONE.org.

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