Am 24. und 25. September kommen in Pittsburgh, Pennsylvania, die Staats- und Regierungschefs von zwanzig Entwicklungs- und Schwellenländern zum G20-Gipfel zusammen. Der Bundeskanzlerin ist große Aufmerksamkeit der deutschen Öffentlichkeit und Presse gewiss, da der Gipfel nur zwei Tage vor der Bundestagswahl stattfindet.
Deutschland hat bisher nicht konkretisiert, welchen Anteil es zur Finanzierung der Nahrungssicherheitsinitiative von L'Aquila beisteuern wird. Ein Fortschreiben der diesjährigen Ausgaben für den Bereich der Landwirtschaft in den nächsten Jahren würde dem Problem nicht gerecht werden, da die Anzahl der Hungernden im letzten Jahr gestiegen ist. Außerdem würde Deutschland damit die G8-Initiative schwächen und damit den Initiator Barack Obama im Regen stehen lassen. Deutschland hat aber neben der finanziellen Konkretisierung auch die Möglichkeit seinen Vorstellungen wie diese Mittel am Besten eingesetzt werden zum Durchbruch zu verhelfen. Ein Vorstoß der deutschen Regierung vor dem G8-Gipfel 2008 ist dabei nach wie vor interessant.
Gerade Afrika ist von der Nahrungsmittelkrise, der Wirtschaftskrise und von der Klimakatastrophe am stärksten betroffen, obwohl es am wenigsten dazu beigetragen hat. Im Vorfeld zum Klimagipfel in Kopenhagen ist es wichtig, dass von Deutschland als „Klimapionier" die G20 dazu drängt, ein Signal an die Ärmsten zu senden, dass sie nicht allein gelassen werden. Wenn die G20, also die Gruppe in denen alle Hauptemittenten vertreten sind, sich im Bereich der Klimafinanzierung einigen kann, rückt ein ambitioniertes Klimaabkommen im Dezember in Kopenhagen in greifbare Nähe. Der Beitrag zur Klimafinanzierung aus der Auktion der Emissionszertifikate kann hier als Beispiel genutzt werden, um andere G20-Mitglieder zu einer „Anzahlung" an die Entwicklungsländer zu bewegen. Diese Anzahlung dient dazu armen Ländern zu helfen dem Klimawandel zu begegnen sowie das Vertrauen in den Klimaverhandlungen zu stärken.
Deutschland nimmt in diesen und anderen Verhandlungspunkten eine Schlüsselrolle ein. Die Aufmerksamkeit der Wähler und Medien richten sich nun auf die Rolle der Bundeskanzlerin in Pittsburgh.
Wachstum in der Landwirtschaft ist für die Reduzierung der Armut doppelt so wirksam wie Wachstum in anderen Sektoren.
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ONE-Unterstützerinnen und -Unterstützer engagierten sich, damit IWF-Chef Dominique Strauss-Kahn und weitere hohe Mitarbeiter Entwicklungsländern mehr Geld zur Verfügung zu stellen, ohne dadurch die Schuldenlast dieser Länder zu erhöhen und ohne dass die zusätzlichen Mittel an nachteilige Bedingungen geknüpft sind. WEITERLESEN
Die Entwicklungsländer tragen keine Schuld am Klimawandel, unter seinen Folgen werden die Ärmsten der Welt jedoch besonders stark leiden.
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Dezember 2008 - April 2009
Drei Monate vor dem Londoner G20-Gipfel fordern ONE-Unterstützerinnen und -Unterstützer die Staats- und Regierungschefs der 20 wichtigsten Industriestaaten auf, sich mit den drängenden Problemen der Entwicklungsländer, insbesondere in Afrika, zu befassen.
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Oktober bis Dezember 2008
Im Oktober 2008 begann ONE erstmals mit Kampagnen, die explizit auf der Hilfe deutschsprachiger Unterstützerinnen und Unterstützer baute. 2008 hatte ein wichtiges Jahr zur Bekämpfung extremer Armut werden sollen. Doch die Finanzkrise wollte es anders.
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Mai bis Juli 2008
Sechs Wochen leistete ONE Überzeugungsarbeit bei der japanischen Regierung: Japan wurde aufgerufen, sich hinsichtlich der Erfüllung der Versprechen in den Bereichen Gesundheitsversorgung, Landwirtschaft und Bildung an die Spitze der G8 zu setzen.
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