Viele werdende Mütter und Kinder in Armut kämpfen um ihr Überleben. 3,5 Millionen Gesundheitsfachkräfte könnten ihre Leben retten.
Update vom 29. Juni 2010:
Der kanadische Premierminister Stephen Harper kündigte beim G8-Gipfel an, innerhalb der nächsten fünf Jahre zusätzliche fünf Milliarden US-Dollar in die Gesundheit von Müttern und Kindern zu investieren. Das ist ein guter Anfang, aber bei weitem nicht ausreichend, um – wie von über 60.000 ONE-Unterstützern gefordert – 3,5 Millionen zusätzliche Gesundheitsfachkräfte einzusetzen.
Insgesamt ist das Ergebnis des Gipfels aus Sicht von ONE enttäuschend, dennoch ist die Initiative ein wichtiger Schritt im Kampf gegen die Mütter- und Kindersterblichkeit. Mehr Details über die Initiative für Mutter-Kind-Gesundheit findest du hier:
www.one.org/de/blog/2010/04/22/g8-gesundheitsinitiative-frauen-kinder/
Eins ist klar: Die Zusagen vom G8-Gipfel sind zu gering, um den skandalösen Tod von jährlich 350.000 Müttern und 8,8 Millionen Kindern zu verhindern. Deshalb werden wir weiter für eine Verbesserung der Mutter-Kind-Gesundheit kämpfen. Auch wenn wir angesichts der Ergebnisse des G8-Gipfels enttäuscht sind – wir lassen jetzt nicht locker. ONE wird seine Arbeit nun auf einen wichtigen UN-Gipfel konzentrieren, bei dem im September die mächtigsten Frauen und Männer der Welt zusammenkommen, um einen konkreten Aktionsplan zur Erreichung der Millenniumentwicklungsziele zu formulieren.
Immerhin: Wir konnten den G8 mit unser aller Stimmen zeigen, dass wir zu den Frauen und Kindern in Afrika stehen. Darauf können alle ONE-Unterstützer stolz sein.
Jetzt machen wir uns an die Arbeit für den UN-Gipfel im September. Wir hoffen, dass unsere Botschaft dann mehr Gehör findet – und bauen dabei auf deine Unterstützung.
Vielen Dank fürs Mitmachen!
Alicia Blázquez, ONE.org
New York. Jeden Tag kommen über 1000 Babys mit HIV auf die Welt - obwohl das durch eine einfache Behandlung zu verhindern wäre. Mit einer Fotoaktion im Rahmen des UN-Gipfels zu den Millennium-Entwicklungszielen in New York macht ONE auf diesen Missstand aufmerksam und appelliert an die Staats- und Regierungschefs, die HIV-Übertragung von Mutter zu Kind zu stoppen.
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