1,8 Millionen Menschen sterben jährlich an Tuberkulose (davon sind 456.000 HIV-positiv).
Die Herausforderung
Tuberkulose ist eine durch Tröpfcheninfektion übertragene Krankheit, die vorrangig die Schwachen trifft. 90 % aller TB-Fälle treten in Entwicklungsländern auf. Menschen mit HIV/Aids sind besonders anfällig für Tuberkulose: Eine mit HIV infizierte Person erkrankt mit 20 bis 37mal höherer Wahrscheinlichkeit an Tuberkulose als ein gesunder Mensch. Schlechte Gesundheitssysteme und veraltete Technik untergraben die Bemühungen, die Ausbreitung von TB zu verhindern und die bereits Infizierten zu behandeln. Die langsame und mitunter lückenhafte Reaktion auf die Krankheit hat das Problem sogar noch verschärft. Mittlerweile gibt es neue TB-Stämme, die gegen die derzeit verfügbaren Mittel resistent sind.
Die Chance
TB ist behandelbar und in den am stärksten betroffenen Ländern ist die medizinische Behandlung erschwinglich. Eine komplette Behandlungsreihe zur Heilung von TB kostet 16 bis 35 Dollar. Voraussetzung für den Erfolg der Behandlung ist eine relativ strikte Einhaltung eines Heilplans. Um dies unter den in armen Ländern herrschenden Bedingungen zu gewährleisten, wurde das DOTs-Konzept (Directly Observed Therapy - Therapie unter direkter Beobachtung) entwickelt. Zwischen 1995 und 2008 wurden 36 Millionen TB-Fälle nach dem DOTs-Konzept behandelt. Trotz dieses Erfolges müssen die Anstrengungen erhöht werden, weil sich die Krankheit nach wie vor schneller ausbreitet, als sie bekämpft werden kann.
Höhere Investitionen im Kampf gegen HIV/Aids, Tuberkulose und Malaria führen zu einer Verbesserung der Gesundheit der Bevölkerung afrikanischer Länder südlich der Sahara. WEITERLESEN
Berlin. Die entwicklungspolitische Organisation ONE hat erfreut auf den Zwischenbericht des internationalen Prüfpanels des Globalen Fonds zur Bekämpfung von Aids, Tuberkulose und Malaria (GFATM) reagiert, der heute fertiggestellt wurde. Die rigorose Bekämpfung von Korruption und die Bereitschaft der Organisation zum offenen Umgang mit Korruptionsvorwürfen muss honoriert werden, fordert ONE. WEITERLESEN
Berlin. Die entwicklungspolitische Organisation ONE begrüßt die Berufung eines unabhängigen Panels zur Untersuchung der Korruptionsvorfälle beim Globalen Fonds gegen Aids, Tuberkulose und Malaria. WEITERLESEN
Berlin. Bill Gates besucht heute Berlin, um zu beweisen, dass intelligente Entwicklungszusammenarbeit wirkt. Dazu stellt er die Kampagne Living Proof vor, die darauf abzielt, verbreitete Vorurteile über Entwicklungszusammenarbeit zu widerlegen. Living Proof liefert Beweise, dass intelligente, gezielt eingesetzte Investitionen in Entwicklung Millionen Leben retten und Menschen dazu befähigen, sich und ihre Familien aus der Armut zu befreien. WEITERLESEN
Berlin. Deutschland hat auf der Geberkonferenz des Globalen Fonds zur Bekämpfung von Aids, Tuberkulose und Malaria jeweils 200 Millionen Euro für die Jahre 2011-2013 unter Finanzierungsvorbehalt zugesagt. Dazu Tobias Kahler, Deutschlanddirektor von ONE: WEITERLESEN
Berlin. ONE Deutschland begrüßt die im Spiegel vom 4. Oktober 2010 veröffentlichte Aussage von Staatssekretär Hans-Jürgen Beerfeltz, den Globalen Fonds zur Bekämpfung von Aids, Tuberkulose und Malaria in den kommenden drei Jahren mit jeweils 200 Millionen Euro zu unterstützen. Dennoch bleibt im Kampf gegen vermeidbare Infektionskrankheiten viel zu tun. Dazu Tobias Kahler, Deutschlanddirektor von ONE:
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Berlin. In ihrer Rede vor der UN-Generalversammlung sagte Bundeskanzlerin Angela Merkel dem Globalen Fonds zur Bekämpfung von Aids, Tuberkulose und Malaria (GF) Unterstützung „auf weiterhin hohem Niveau" zu. Kurz vor der Geberkonferenz zum GF hat sich nun Entwicklungsminister Dirk Niebel mit einem Brief an Finanzminister Wolfgang Schäuble gewandt, in dem er um zusätzliche 400 Millionen Euro bittet. WEITERLESEN
kostet eine komplette sechsmonatige TB-Behandlungsreihe in vielen stark betroffenen Ländern.
treten in Entwicklungsländern auf.
entwickelt ein HIV-Infizierter Tuberkulose als ein Nichtinfizierter.