ONE-Unterstützerinnen und -Unterstützer engagierten sich, damit IWF-Chef Dominique Strauss-Kahn und weitere hohe Mitarbeiter Entwicklungsländern mehr Geld zur Verfügung zu stellen, ohne dadurch die Schuldenlast dieser Länder zu erhöhen und ohne dass die zusätzlichen Mittel an nachteilige Bedingungen geknüpft sind.
Einmal im Jahr treffen sich im Frühling Repräsentanten der Weltbank-Mitgliedsländer mit dem Gouverneursrat des Internationalen Währungsfonds (IWF) in Washington, um die Fortschritte der beiden Institutionen in den Bereichen Armutsbekämpfung, wirtschaftliche Entwicklung und internationales Finanzsystem unter die Lupe zu nehmen. Dieses Jahr fand die Frühjahrstagung am 25. und 26. April statt.
ONE forderte die Teilnehmer der Konferenz auf, einem konkreten Plan zuzustimmen, der die armen Länder - insbesondere Afrikas - mit den nötigen Finanzmitteln ausstattet, damit diese die Finanzkrise überstehen, ohne zugleich eine zukünftige Schuldenkrise heraufzubeschwören. Hierzu schlug ONE vor, einen kleinen Teil der umfangreichen Goldreserven des IWF zu veräußern. Der Gewinn sollte eine Kreditvergabe an afrikanische Staaten zu einem so geringen Zinssatz ermöglichen, dass die Kredite beinahe wie Zuschüsse wirken würden. Außerdem appellierte ONE an die Weltbank, die Auszahlung bereits zugesagter Mittel früher als geplant vorzunehmen und plädierte schließlich dafür, die Frühjahrstagungen als Forum zu nutzen, um über Reformen der internationalen Finanzinstitutionen und Regelungsmechanismen nachzudenken. Auf diesem Wege sollte die Effizienz von IWF und Weltbank gesteigert werden, damit sie den ärmsten Ländern der Welt wirksamer zur Seite stehen können.
Das Abschlussdokument des G20-Gipfels in London fordert den IWF dazu auf, durch den Verkauf von Goldreserven zusätzliche Mittel in Höhe von $6 Mrd. bereitzustellen, die als Darlehen an Entwicklungsländer vergeben werden sollen.
ONE startet eine Petition, die an Dominique Strauss-Kahn appelliert, die von den G20 verlangten Finanzmittel noch zu erhöhen, indem ein größerer Anteil der Goldverkäufe für die armen Länder verwendet wird. So soll vermieden werden, dass den Entwicklungsländern durch die neue Finanzierung neue untragbare Schulden entstehen. Unmittelbar nach Unterzeichnung der Petition können ONE-Unterstützerinnen und Unterstützer zusätzlich eine persönliche E-Mail an Strauss-Kahn schicken. An die 10.000 von ihnen nutzen die Möglichkeit.
ONE-Unterstützerinnen und -Unterstützer in Spanien, Großbritannien, der Niederlande, Belgien, Italien, Frankreich und Indonesien beginnen, E-Mails an ihre jeweiligen Exekutivdirektoren beim Internationalen Währungsfonds zu schicken. In nur zwei Tagen kommen dabei etwa 1.000 E-Mails zusammen.
ONE und die Afrikanische Entwicklungsbank geben im Vorfeld der Frühjahrstagung von IWF und Weltbank eine gemeinsame Pressekonferenz. Auf dem Podium sitzen der Aktivist und ONE-Unterstützer Bob Geldof, der Präsident der Afrikanischen Entwicklungsbank Donald Kaberuka, der tansanische Finanzminister Mustafa Mkulo und der New Yorker Kongressabgeordnete Gregory Meeks.
Bob Geldof überbringt Dominique Strauss-Kahn die Petition mit mehr als 60.000 Unterschriften.
Weltbank und IWF beenden ihre Frühjahrstagung, ohne eine Entscheidung darüber zu fällen, ob den ärmsten Ländern mit zusätzlichen Gewinnen aus Goldverkäufen geholfen werden soll – damit besteht weiterhin Hoffnung auf einen Sieg in der Zukunft. Jetzt heißt es dranbleiben!
Berlin. Die Staats- und Regierungschefs der 20 führenden Industrie- und Schwellenländer treffen sich in Pittsburgh. Die entwicklungspolitische Organisation ONE drängt sie, Afrika ins Zentrum der Überlegungen zur Überwindung der Krise zu stellen - und einem G20-Gipfel in Afrika zuzustimmen. WEITERLESEN
Berlin, 3. April 2009.
ONE hat die Abschlusserklärung des Londoner Gipfels begrüßt, warnte jedoch vor einer neuen Überschuldung der ärmsten Länder.
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Afrika ist Teil der Lösung.
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umfasst die Goldreserve des IWF.
verschickten persönliche E-Mails an ihre IWF-Exekutivdirektoren und riefen das Thema so dem gesamten Weltwährungsfonds ins Bewusstsein.
in Entwicklungsländern werden wahrscheinlich wegen der Finanzkrise in die extreme Armut abrutschen.
ONE-Unterstützerinnen und -Unterstützer engagierten sich, damit IWF-Chef Dominique Strauss-Kahn und weitere hohe Mitarbeiter Entwicklungsländern mehr Geld zur Verfügung zu stellen, ohne dadurch die Schuldenlast dieser Länder zu erhöhen und ohne dass die zusätzlichen Mittel an nachteilige Bedingungen geknüpft sind. WEITERLESEN
ONE-Unterstützerinnen und -Unterstützer unterzeichneten drei Petitionen, zwei an den britischen Premierminister Gordon Brown und eine an Präsident Obama. Diese sollte die beiden Politiker überzeugen, sich auf dem G20-Gipfel für die Ärmsten der Welt einzusetzen.
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