Dezember 2008 - April 2009
Drei Monate vor dem Londoner G20-Gipfel fordern ONE-Unterstützerinnen und -Unterstützer die Staats- und Regierungschefs der 20 wichtigsten Industriestaaten auf, sich mit den drängenden Problemen der Entwicklungsländer, insbesondere in Afrika, zu befassen.
In der größten Wirtschaftskrise nach dem Zweiten Weltkrieg kamen die Staats- und Regierungschefs der 20 führenden Industriestaaten auf dem Londoner G20-Gipfel zusammen, um über Pläne zur Bekämpfung der Krise zu beraten. An früheren Treffen der G20 hatten lediglich die Finanzminister teilgenommen. Diesmal waren (zum zweiten Mal überhaupt) auch die Regierungschefs zugegen. Erstmalig nahm US-Präsident Barack Obama teil. Dies zeigt die Bedeutung des Gipfels bei der Suche nach Wegen zur Überwindung der Finanzkrise.
ONE machte sich dafür stark, zu diesem wichtigen Gipfel auch afrikanische Vertreter einzuladen und die Entwicklungsländer in die Pläne zur Wiederbelebung der Weltwirtschaft einzubinden.
ONE-Unterstützerinnen und -Unterstützer werden aktiv und fordern Premierminister Gordon Brown im Vorfeld des G20-Gipfels auf, einen Vertreter der Afrikanischen Union zum Gipfel einzuladen.
Während ONE die Übergabe der Petition mit mehr als 50.000 Unterschriften an den Premierminister organisiert, ergreift Brown auf dem Gipfel der Afrikanischen Union die Gelegenheit, Vertreter der Union zum Treffen der G20 einzuladen.
ONE-Unterstützerinnen und -Unterstützer bedanken sich in E-Mails und Briefen bei Premierminister Brown.
In der offiziellen Residenz des Premierministers, Downing Street No.10, übergibt ONE ein Dankesschreiben mit 32.319 Unterschriften anlässlich der Einladung der Afrikanischen Union zum G20-Gipfel für Gordon Brown sowie die „Include Africa“-Petition mit 51.583 Unterschriften.
Kurz vor dem G20-Gipfel werden ONE-Unterstützerinnen und -Unterstützer aktiv und fordern Präsident Barack Obama auf, sich für die von den Entwicklungsländern zur Überwindung der Finanzkrise benötigten Mittel, Reformen und Regulierungsmaßnahmen einzusetzen.
Direkt vor der Abreise von Barack Obama nach London übergibt ONE die Petition mit mehr als 40.000 Unterschriften an Mitarbeiter des Präsidenten.
Am Tag des Gipfels erscheint die Financial Times mit einer in Zusammenarbeit mit ONE entstandenen vierseitigen Sonderbeilage zum Thema Afrika und Finanzkrise. Zudem veröffentlicht die Financial Times einen von ONE-Unterstützer Bob Geldof verfassten Artikel.
Zusammen mit ONE-Unterstützer Bob Geldof nehmen Virginia Simmons und Oliver Buston von ONE im Rahmen des G20Voice Project am Gipfel teil. Von dort berichten sie live und arbeiten mit anderen Medien zusammen, um den Bedürfnissen der Entwicklungsländer in Zeiten des weltweiten Wirtschaftsabschwungs zu größerer Aufmerksamkeit zu verhelfen.
Es fehlen zwar noch entscheidende Details, das Abschlussdokument des G20-Gipfels enthält jedoch wichtige Zusagen hinsichtlich der erforderlichen Ressourcen, Reformen und Regulierungsmaßnahmen für die Menschen in den Entwicklungsländern, die unter einer von den Industrienationen verschuldeten Wirtschaftskrise leiden.
Berlin. Die Staats- und Regierungschefs der 20 führenden Industrie- und Schwellenländer treffen sich in Pittsburgh. Die entwicklungspolitische Organisation ONE drängt sie, Afrika ins Zentrum der Überlegungen zur Überwindung der Krise zu stellen - und einem G20-Gipfel in Afrika zuzustimmen. WEITERLESEN
Afrika ist Teil der Lösung.
WEITERLESEN
83.902 ONE-Unterstützerinnen und -Unterstützer unterschreiben eine Petition an Gordon Brown, in der dieser aufgefordert wird, die Afrikanische Union auf den Gipfel einzuladen, und ihm der Dank für die Erfüllung dieser Forderung ausgesprochen.
$50 Mrd. beträgt der Anteil am Konjunkturpaket für die Welt, mit dem die G20-Staaten die Länder mit niedrigem Einkommen unterstützen wollen.
9.680 Menschen aus aller Welt lasen vom 1. bis 3. April 2009 den ONE Blog zum Gipfel, um sich aktuell und umfassend über die dortigen Geschehnisse zu informieren.
ONE-Unterstützerinnen und -Unterstützer engagierten sich, damit IWF-Chef Dominique Strauss-Kahn und weitere hohe Mitarbeiter Entwicklungsländern mehr Geld zur Verfügung zu stellen, ohne dadurch die Schuldenlast dieser Länder zu erhöhen und ohne dass die zusätzlichen Mittel an nachteilige Bedingungen geknüpft sind. WEITERLESEN
ONE-Unterstützerinnen und -Unterstützer unterzeichneten drei Petitionen, zwei an den britischen Premierminister Gordon Brown und eine an Präsident Obama. Diese sollte die beiden Politiker überzeugen, sich auf dem G20-Gipfel für die Ärmsten der Welt einzusetzen.
WEITERLESEN