Wie genau arbeitet ONE mit der Politik und überprüft deren Handlungen?

ONE setzt auf die Energie und den Willen der Unterstützerinnen und Unterstützer, um politische Entscheider zu Ergebnissen im Kampf gegen extreme Armut und vermeidbare Krankheiten zu drängen.

Die Unterstützer können diesen Druck in Schlüsselmomenten gemeinsam erzeugen - bei einer entscheidenden Konferenz, wenn gerade ein Gesetz erarbeitet wird oder plötzlich ein Notfall entsteht. ONEs Unterstützerinnen und Unterstützer handeln, um Aufmerksamkeit auf den täglichen Kampf von Millionen zu lenken, die unter extremer Armut leiden und an vermeidbaren, behandelbaren Krankheiten sterben. Während so politischer Druck „von außen" entsteht, arbeiten die Lobby- und Analyseteams von ONE „von innen", indem sie den politischen Entscheidern und ihren Beratern Informationen aus erster Hand, Konzepte oder Studien vorlegen, um sie von unseren Positionen zu überzeugen.

Dabei bemühen wir uns in der Arbeit mit den Regierungen der entwickelten Länder auch darum, dass der Kampf gegen extreme Armut (überhaupt) auf den Tagesordnungen entscheidender internationaler Foren steht, etwa bei G8- oder G20-Gipfeln.

Im Vorfeld des G8-Gipfels 2005 in Gleneagles drängten ONE und (damals noch) DATA gemeinsam mit anderen Organisationen der Zivilgesellschaft beispielsweise darauf, dass sich die G8 zu einem konkreten Maßnahmenkatalog zur Bekämpfung extremer Armut in Afrika verpflichten. In diesem Zusammenhang koordinierte ONE im Rahmen einer umfassenden Kampagne Online-Aktionen, Anzeigen und die Live8-Konzerte. Auf diesem Gipfel verpflichteten sich die Teilnehmer-Staaten, bis zum Jahr 2010 jährlich $25 Mrd. zusätzlich für effektive Entwicklungszusammenarbeit in Afrika einzusetzen. Die Umsetzung dieser Zusage wiederum überprüfen wir jährlich mit dem [LINK to DR pages]DATA Bericht[/a].