Berlin. Die Schwarz-Gelbe Koalition ist mit ehrgeizigen Reformplänen und der Ankündigung einer kohärenten Entwicklungspolitik gestartet. Gleichzeitig aber fällt Deutschland deutlich hinter seine finanziellen Verpflichtungen zurück. Auch an der Kohärenz gibt es erste Zweifel. Das ist das Fazit der entwicklungspolitischen Organisation ONE zu den ersten 100 Tagen Entwicklungspolitik von Union und FDP. WEITERLESEN
Afrika könnte bei den Klimazahlungen, die reiche Staaten an arme Länder leisten wollen, ins Hintertreffen geraten. Es sei abzusehen, dass der prozentuale Anteil des Hilfsgeldes für den Mittleren Osten, Asien und Lateinamerika steige, während er für Afrika falle, so das Ergbnis der Studie "Klimafinanzierung und Entwicklung" des Overseas Development Institutes (ODI) im Auftrag von ONE. WEITERLESEN
ONE beauftragte den britischen entwicklungspolitischen Think Tank Overseas Development Institute (ODI) mit einer Untersuchung zur Frage der Zusätzlichkeit von Klimafinanzierung. Eines der Ergebnisse lautet: Wenn Gelder zur Anpassung an den Klimawandel nicht zusätzlich zu bereits bestehenden und versprochenen staatlichen Entwicklungshilfegeldern (ODA) geleistet werden, sind zwei Dinge zu erwarten...
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Afrika ist vom Klimawandel am stärksten betroffen, obwohl der Kontinent am wenigsten dazu beträgt. WEITERLESEN
In einem Appell auf SPIEGEL ONLINE ruft der "Live 8"-Aktivist Bob Geldof die Industrienationen dazu auf, in Landwirtschaft und Klimaschutz des Landes zu investieren. WEITERLESEN
Der Deutsche Bundestag hat gestern mit den Stimmen der Koalitionsfraktionen Verhandlungsschwerpunkte der Bundesregierung für den Klimagipfel in Kopenhagen beschlossen. Die entwicklungspolitische Organisation ONE kritisiert, dass führende Entwicklungspolitiker der Koalition dabei die Anrechnung möglicher Klimaschutzmaßnahmen auf das 0,7-Prozentziel anstreben. WEITERLESEN
Vor dem Klimagipfel in Kopenhagen forderten ONE-Unterstützerinnen und -Unterstützer aus aller Welt den dänischen Premierminister und Kopenhagen-Gastgeber Lars Løkke Rasmussen dazu auf, eine gefährliche Milchmädchenrechnung in Kopenhagen zu verhindern - denn die Anpassung an den Klimawandel in den Entwicklungsländern darf nicht mit der bereits versprochenen Entwicklungsfinanzierung verrechnet werden.
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Der Klimawandel ist eine Krise, für die Afrika nicht verantwortlich ist. Es sind aber die Afrikaner, insbesondere die ärmsten unter ihnen, die als erste und am schlimmsten darunter zu leiden haben werden. Das muss das neue Klimaabkommen berücksichtigen. Aber der Gipfel von Kopenhagen kann auch die Chance für Afrika bedeuten, von Beginn an auf einen nachhaltigen Wachstumspfad zu gelangen und die Fehler der Industriestaaten zu vermeiden. ONE formuliert in diesem Forderungspapier an die Verhandler von Kopenhagen, wie das geschehen kann.
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Eine ausführliche Analyse der Aussagen zur Entwicklungszusammenarbeit im aktuellen Koalitionsvertrag und ein Vergleich mit den Forderungen im Artikel ONE.
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Die neue Regierung aus CDU/CSU und FDP kann bereits mit dem Koalitionsvertrag zeigen, dass sie den Kampf gegen extreme Armut ernsthaft voranbringen will. WEITERLESEN