Die Folgen des Klimawandels bedrohen einige Fortschritte im Kampf gegen extreme Armut. Fachleute sagen voraus, dass in vielen afrikanischen Ländern südlich der Sahara die Häufigkeit von Dürren und Überschwemmungen und die Wasserknappheit in Folge des Klimawandels zunehmen werden. Darüberhinaus gibt es Gefahren für die Gesundheitssituation und die Ernährungssicherheit. Dadurch wird das Erreichen der Millennium-Entwicklungsziele erschwert.
Vom 7. bis zum 18. Dezember treffen Delegationen aus der ganzen Welt zu verschiedenen Verhandlungsmarathons zusammen, um am Ende in Kopenhagen ein neues und effektives Klimaabkommen zu beschließen. Dieses "Kopenhagener Protokoll" wird dann 2012 das bestehende schwache Kyotoprotokoll ablösen. Und diese Verhandlungen haben nicht nur die Aufmerksamkeit der Zivilgesellschaft, sondern auch die Aufmerksamkeit des Privatsektors auf sich gezogen. Die Lösung, auf die sich die Weltgemeinschaft verständigt, muss zwei Aspekte vereinen: Klimawandel, der nicht rückgängig gemacht werden kann, vermeiden und den Kampf gegen Armut voranbringen - denn nur Länder mit guten Gesundheitssystemen, einem produktiven Agrarsektor und einer stabilen Infrastruktur sind in der Lage, mit den Folgen des Klimawandels umzugehen.
ONE möchte sich beim Climate Witness Programm des WWF für die sehr persönlichen Geschichten in dieser Präsentation bedanken. Durch Climate Witness verbindet der WWF Menschen aus allen Teilen der Welt und gibt ihnen die Möglichkeit, ihre Geschichten darüber, wie der Klimawandel hier und jetzt Leben verändert, mit uns zu teilen.