99 % aller Todesfälle durch Schwangerschaft und Geburt sind in Entwicklungsländern zu beklagen
Die Herausforderung
Jährlich sterben hunderttausende Frauen aufgrund von schwangerschaftsbezogenen Ursachen oder während der Geburt. Millionen weitere leiden unter Krankheiten oder Verletzungen. In den ärmsten Ländern der Welt ist es für eine Frau 300mal wahrscheinlicher, durch Komplikationen während Schwangerschaft oder Geburt zu versterben, als in Industriestaaten. Diese enorme Lücke veranschaulicht die Herausforderungen beim Zugang zu Gesundheitsfürsorge in Entwicklungsländern. Es gibt Maßnahmen und technische Errungenschaften, die das Leben der schwangeren Frauen retten könnten. Doch schwache Gesundheitssysteme, in denen umfassend ausgebildetes Personal, Material und Einrichtungen fehlen, bedeuten, dass Frauen millionenfach keinen Zugang zu der Versorgung, die sie benötigen, erhalten.
Die Chance
Der Großteil der Komplikationen und Todesfälle während Schwangerschaft und Geburt kann vermieden werden, indem der Zugang zu altbekannten Lösungen ausgeweitet wird: Verhütungsmittel, die Frauen in die Lage versetzen, Schwangerschaften zu planen und zwischen ihnen ausreichende Erholungsphasen einzurichten, umfassend ausgebildete Fachkräfte, die die Geburt begleiten und im Notfall sofort eingreifen können sowie eine umgehende Versorgung nach der Geburt. Für gute Gesundheit ist fähiges medizinisches Personal notwendig, welches die Frauen in allen Phasen einer Schwangerschaft in ihren Heimen und in Gesundheitseinrichtungen versorgt und behandelt.
Wenn Frauen Zugang zu einfachsten Gesundheitsdienstleistungen hätten, könnten 80 % aller Todesfälle durch Schwangerschaft und Geburt vermieden werden. Investitionen in die Gesundheit der Mütter bringen weit über die Grenzen der Familie hinaus Entwicklungsgewinne ein, von denen deren Gemeinden über Generationen zehren können.
Fortsetzung des Baby-Protests mit anderen Mitteln
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Hochkarätige Gäste, eine packende Doku und die Frage: wie hilft Voodoo beim Kampf gegen Kindersterblichkeit? Unsere Auftaktveranstaltung 2012.
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Berlin. Kaum 2 US-Dollar kostet ein Medikament, das die Übertragung des HI-Virus von einer infizierten Mutter auf ihr Kind verhindert. Die Organisation ONE hatte eine Petition initiiert, die bis zum Jahr 2015 ein völliges Ende der HIV-Übertragung von Mutter zu Kind fordert. Gestern übergab die Organisation 269.664 Unterschriften an die Staatssekretärin im Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung, Gudrun Kopp. WEITERLESEN
beträgt laut Schätzungen seit 1990 der jährlich Rückgang der Zahl der Frauen, die aufgrund von Komplikationen während Schwangerschaft und Geburt verstarben.
Frauen sterben laut Schätzungen jedes Jahr bei der Geburt eines Kindes.
aller Frauen, die durch Schwangerschaft und Geburt versterben, könnten durch Zugang zu einfachster Gesundheitsversorgung gerettet werden.