Täglich sterben fast 11.000 Menschen an HIV/Aids, Tuberkulose und Malaria. Fast zwei Drittel dieser Menschen leben in afrikanischen Ländern südlich der Sahara.
Die Herausforderung
HIV/Aids, Tuberkulose (TB) und Malaria gelten eigentlich als behandel- oder zumindest vermeidbare Krankheiten. Trotzdem haben sie in den ärmsten Ländern der Welt verheerende Folgen. Auf die afrikanischen Länder südlich der Sahara entfallen 90 % aller Malariatoten, zwei Drittel aller HIV-Infizierten und fast ein Drittel aller weltweiten TB-Fälle. Die Folgen für die Betroffenen sind unübersehbar, und auch die Folgen für Gesellschaft und Wirtschaft sind verheerend. In den afrikanischen Ländern südlich der Sahara droht Aids eine ganze Generation in ihren produktivsten Jahren auszulöschen. Firmen verlieren ihre Angestellten, Regierungen verlieren Beamte und Familien verlieren neben geliebten Angehörigen oft auch ihren einzigen Ernährer.
Die Chance
Die Mittel, mit denen sich HIV/Aids, TB und Malaria verhindern ließen, kosten nicht viel, sind wirksam und retten schon jetzt jedes Jahr das Leben von Millionen. Dank der erfolgreichen Bemühungen, die Preise für Medikamente zu senken, und der Einrichtung von Programmen wie dem Globalen Fonds und PEPFAR kommt die HIV-Diagnose in den ärmsten Ländern der Welt heute nicht mehr einem Todesurteil gleich. Fast vier Millionen Afrikanerinnen und Afrikaner erhalten derzeit lebensrettende HIV/Aids-Behandlungen. 2002 waren es lediglich 50.000. Der Zugang zur Behandlung der Tuberkulose hat sich ebenfalls stark verbessert: Zwischen 1995 und 2008 wurden 36 Millionen TB-Fälle behandelt.
Fortschritte gibt es auch bei der Eindämmung der Ausbreitung dieser drei Krankheiten. Allein aus Mitteln des Globalen Fonds wurden 160 Millionen Moskitonetze für den Schutz von Familien gegen Malaria verteilt. Und eine Million schwangere HIV-infizierte Frauen erhielten Medikamente, die eine Übertragung des Virus auf das ungeborene Kind verhindern (verglichen mit lediglich 150.000 im Jahr 2004).
Höhere Investitionen im Kampf gegen HIV/Aids, Tuberkulose und Malaria führen zu einer Verbesserung der Gesundheit der Bevölkerung afrikanischer Länder südlich der Sahara. WEITERLESEN
Davos/Berlin. „Diese Woche feiert ONE zehn Jahre lebensrettende Arbeit des Globalen Fonds gegen Aids, Tuberkulose und Malaria. Eines innovativen, transparenten Mechanismus, der Monat für Monat mehr als 100 000 Leben rettet", sagte heute Michael Elliott, Chef der entwicklungspolitischen Organisation ONE in Davos.
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Berlin. Die entwicklungspolitische Organisation ONE hat erfreut auf den Zwischenbericht des internationalen Prüfpanels des Globalen Fonds zur Bekämpfung von Aids, Tuberkulose und Malaria (GFATM) reagiert, der heute fertiggestellt wurde. Die rigorose Bekämpfung von Korruption und die Bereitschaft der Organisation zum offenen Umgang mit Korruptionsvorwürfen muss honoriert werden, fordert ONE. WEITERLESEN
Berlin. Bill Gates besucht heute Berlin, um zu beweisen, dass intelligente Entwicklungszusammenarbeit wirkt. Dazu stellt er die Kampagne Living Proof vor, die darauf abzielt, verbreitete Vorurteile über Entwicklungszusammenarbeit zu widerlegen. Living Proof liefert Beweise, dass intelligente, gezielt eingesetzte Investitionen in Entwicklung Millionen Leben retten und Menschen dazu befähigen, sich und ihre Familien aus der Armut zu befreien. WEITERLESEN
Berlin. Heute wurde der Weltgesundheitsbericht von der Direktorin der Weltgesundheitsorganisation (WHO), Dr. Margaret Chan, Entwicklungsminister Dirk Niebel und Gesundheitsminister Philipp Rösler in Berlin vorgestellt. WEITERLESEN
Berlin. Deutschland hat auf der Geberkonferenz des Globalen Fonds zur Bekämpfung von Aids, Tuberkulose und Malaria jeweils 200 Millionen Euro für die Jahre 2011-2013 unter Finanzierungsvorbehalt zugesagt. Dazu Tobias Kahler, Deutschlanddirektor von ONE: WEITERLESEN
Berlin. ONE Deutschland begrüßt die im Spiegel vom 4. Oktober 2010 veröffentlichte Aussage von Staatssekretär Hans-Jürgen Beerfeltz, den Globalen Fonds zur Bekämpfung von Aids, Tuberkulose und Malaria in den kommenden drei Jahren mit jeweils 200 Millionen Euro zu unterstützen. Dennoch bleibt im Kampf gegen vermeidbare Infektionskrankheiten viel zu tun. Dazu Tobias Kahler, Deutschlanddirektor von ONE:
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Pressemitteilungen zum Thema HIV/Aids und andere Infektionskrankheiten
in Sub-Sahara Afrika erhalten lebensrettende Medikamente, 2002 waren es nur 50.000.
entfallen auf die afrikanischen Länder südlich der Sahara - aber nur 3 % aller Beschäftigten im Gesundheitswesen.
kosten Moskitonetze für den Schutz gegen Malaria - einschließlich Verteilung und Einweisung der Nutzer in ihre Verwendung.