Alle 40 Sekunden stirbt in Afrika südlich der Sahara ein Kind an den Folgen eines Mückenstichs.
Die Herausforderung
Für Millionen Menschen auf aller Welt kann ein einfacher Mückenstich tödliche Folgen haben. Eine Krankheit, die in Deutschland bereits 1946 ausgerottet wurde, tötet in den afrikanischen Ländern südlich der Sahara nach wie vor ca. 781.000 Menschen pro Jahr - zum überwiegenden Teil Kinder, Säuglinge und Schwangere. Damit verursacht Malaria nicht nur den höchsten Blutzoll unter den ärmsten Menschen der Welt, die keinen Zugang zu den eigentlich erschwinglichen Medikamenten und Mitteln zur Verhinderung von Infektionen haben; zugleich hält es den Teufelskreis der Armut in den am stärksten betroffenen Ländern und Bevölkerungsgruppen aufrecht: Malaria verhindert, dass Kinder zur Schule gehen und Bauern ihre Felder bestellen. Zudem macht sie die stark betroffenen Länder wenig attraktiv für Tourismus und ausländisches Kapital. Es wird geschätzt, dass die Malaria durch ihre Folgen für Wirtschaft, Auslandsinvestitionen, Tourismus und Handel in den afrikanischen Ländern südlich der Sahara jährliche Gesamtkosten von $12 Mrd. verursacht.
Die Chance
Malaria ließe sich mit erschwinglichen Mitteln komplett verhindern und behandeln. Moskitonetze zum Schutz gegen Malaria sind zum Stückpreis von 10 Dollar zu haben. Medikamente zur Behandlung von Malaria kosten pro Dosis zwischen 6 und 10 Dollar. Dank der gestiegenen Ausgaben zur Bekämpfung von Malaria haben heute Millionen Menschen Zugang zu diesen Mitteln. Das hat in einigen Ländern zu einer enormen Verbesserung der Lage geführt. In Ruanda und Äthiopien beispielsweise konnten die malariabedingten Erkrankungen und Todesfälle innerhalb von zwei Jahren auf die Hälfte reduziert werden. Durch Erfolge wie diese glauben Fachleute, dass bei Mobilisierung ausreichender Ressourcen und eines entsprechenden politischen Willens der Tod durch Malaria bis 2015 der Vergangenheit angehören könnte.
Höhere Investitionen im Kampf gegen HIV/Aids, Tuberkulose und Malaria führen zu einer Verbesserung der Gesundheit der Bevölkerung afrikanischer Länder südlich der Sahara. WEITERLESEN
Berlin. Die entwicklungspolitische Organisation ONE hat erfreut auf den Zwischenbericht des internationalen Prüfpanels des Globalen Fonds zur Bekämpfung von Aids, Tuberkulose und Malaria (GFATM) reagiert, der heute fertiggestellt wurde. Die rigorose Bekämpfung von Korruption und die Bereitschaft der Organisation zum offenen Umgang mit Korruptionsvorwürfen muss honoriert werden, fordert ONE. WEITERLESEN
Berlin. Die entwicklungspolitische Organisation ONE begrüßt die Berufung eines unabhängigen Panels zur Untersuchung der Korruptionsvorfälle beim Globalen Fonds gegen Aids, Tuberkulose und Malaria. WEITERLESEN
Berlin. Deutschland hat auf der Geberkonferenz des Globalen Fonds zur Bekämpfung von Aids, Tuberkulose und Malaria jeweils 200 Millionen Euro für die Jahre 2011-2013 unter Finanzierungsvorbehalt zugesagt. Dazu Tobias Kahler, Deutschlanddirektor von ONE: WEITERLESEN
Berlin. ONE Deutschland begrüßt die im Spiegel vom 4. Oktober 2010 veröffentlichte Aussage von Staatssekretär Hans-Jürgen Beerfeltz, den Globalen Fonds zur Bekämpfung von Aids, Tuberkulose und Malaria in den kommenden drei Jahren mit jeweils 200 Millionen Euro zu unterstützen. Dennoch bleibt im Kampf gegen vermeidbare Infektionskrankheiten viel zu tun. Dazu Tobias Kahler, Deutschlanddirektor von ONE:
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Berlin. Prominente Unterstützung für den Protest gegen die angekündigten Kürzungen der Bundesregierung beim Globalen Fonds gegen Aids, Malaria und Tuberkulose (GFATM): Der ehemalige UN-Generalsekretär und Friedensnobelpreisträger Kofi Annan demonstrierte seine Unterstützung mit einem Besuch bei den Aktivisten vor dem Kanzleramt in Berlin. WEITERLESEN
Berlin. Die Versprechen, die den Ländern Afrikas vor fünf Jahren auf dem Gipfel von Gleneagles gegeben wurden haben sowohl zu einer Erhöhung von Entwicklungsfinanzierung als auch einer Zunahme lebensrettende Entwicklungserfolge in historischem Ausmaß geführt. Das ist die vorläufige „Abschlussbeurteilung" einer Studie der entwicklungspolitischen Organisation ONE, die heute in Berlin, Paris, London und Ottawa präsentiert wird. WEITERLESEN
geht im Afrika südlich der Sahara auf das Konto der Malaria.
kostet durchschnittlich die Erstbehandlung von Malaria.
gehen in den afrikanischen Ländern südlich der Sahara durch die Folgen der Malaria für Wirtschaft, Auslandsinvestitionen, Tourismus und Handel verloren.